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dvb-aktuell vom 06.03.2012

Basisrente für Zielgruppe 50+

Warum sich ältere Selbstständige mit der Rürup-Rente beschäftigen sollten, macht ein Versicherungsmakler deutlich.

Wer heute über 50 ist, kann noch viel tun, um seinen Ruhestand finanziell abzusichern. Sogar mit staatlicher Unterstützung: Selbstständigen und Freiberuflern wird die Rürup-Rente empfohlen, wenn sie jetzt Steuern sparen und später eine lebenslange Rente beziehen wollen. Doch lohnt sich der Abschluss auch noch wenige Jahre vor dem Berufsausstieg? „Ja“, sagt Burkard Neidert, Versicherungsmakler und Mitgründer der FinanzKonzept OHG in Fulda. Er hat sich in seiner Beratungstätigkeit auf Freiberufler spezialisiert.

Speziell für die Generation 50+ sieht er mit der Basisrente Vorteile, auch als Ergänzung zu Versorgungswerken. Um der Versorgungslücke zu entgehen, könnten Freiberufler in Kammerberufen zwar auch bei ihrem Versorgungswerk freiwillig mehr einzahlen. „Dennoch gibt es gute Gründe, warum eine Basisrente günstiger ist“, erklärt Neidert. Dazu zählt: Versorgungswerke sind nur teilweise kapitalgedeckt finanziert. Die demografische Entwicklung und die steigende Lebenserwartung führen notwendigerweise zu Leistungskürzungen.

Ein zweiter Grund: Bei der Basisrente wird – im Gegensatz zum Versorgungswerk – heute schon eine Rentenhöhe garantiert. Zudem ist sie flexibler und kann individueller zugeschnitten werden. So ist kein Mindestbeitrag für die volle Förderung vorgeschrieben. Außerdem sind Zuzahlungen grundsätzlich immer möglich. „Wählen Sie die Prämie so klein, dass Sie sie in den nächsten Jahren voraussichtlich problemlos zahlen können“, rät Neidert. „Der eigentliche Clou sind die Sonderzahlungen: Ist das Geschäftsjahr gut verlaufen, können Sie bis zur Förderhöchstgrenze jederzeit weitere Zuzahlungen leisten.“ Falls die Geschäfte in den Folgejahren schlecht laufen, können die Beiträge problemlos verringert und der Vertrag sogar beitragsfrei gestellt werden.

Weiterer Vorteil: Den Basisrenten-Anbieter kann sich der Unternehmer selbst aussuchen, ein Versorgungswerk nicht. Aus Anlegersicht ist die Basisrente auch ein Teil der Diversifizierung: Neben dem Versorgungswerk wird auf eine gewisse Streuung geachtet und nicht alles auf eine Karte gesetzt. Last but not least: Wenn ein Lebensversicherer die Basisrente anbietet, so ist die Leistung vor einer Anbieter-Pleite sicher: durch Protektor, die Sicherungseinrichtung der deutschen Lebensversicherer.

Ob eine Basisrente individuell passt, hängt von vielen Variablen ab – etwa persönlichen Lebensumstände, aber auch der aktuellen und der im Ruhestand zu erwartenden Steuerbelastung. Grundsätzlich gilt: Gerade mit 50+ sollten man mehrere Jahre alte Vorsorgepläne überprüfen und die Altersvorsorge optimieren. Vorteil: Bei führenden Anbietern können jedes Jahr aufs Neue entschieden werden, ob man den Beginn der Auszahlungen wünscht oder noch warten will.

Weitere Informationen zur Basisrente gibt es im Internet.  Die Website wird von der deutschen Niederlassung des Lebensversicherers Swiss Life (www.swisslife.de) betrieben und bietet Wissenswertes rund um Altersvorsorge und Versicherungen. Das Infoportal will komplexe Inhalte verständlich erklären und ist damit als Kundenansprache auch für Makler interessant. 


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