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dvb-aktuell vom 14.09.2016

Elementarschäden oftmals nicht versichert

Viele Hauseigentümer unterschätzen die Gefahr von Überschwemmungen oder Hochwasser. Fast zwei Drittel sind der Meinung, nie davon betroffen zu sein. Mehr als 90 Prozent sind sogar überzeugt, gegen Naturgefahren ausreichend abgesichert zu sein.

Viele Hauseigentümer unterschätzen die Gefahr von Überschwemmungen oder Hochwasser. Fast zwei Drittel sind der Meinung, nie davon betroffen zu sein. Mehr als 90 Prozent sind sogar überzeugt, gegen Naturgefahren ausreichend abgesichert zu sein.

Fast 11 von 17,5 Millionen Hausbesitzern sind nicht gegen Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser abgesichert. Dabei zeigte sich in den letzten Jahren, dass solche Gefahren in ganz Deutschland lauern. Hierbei können die Schäden schnell in die Hundertausende gehen. GDV-Präsident Alexander Erdland ist der Meinung, dass man nicht wisse, wo die nächsten Schäden entstehen. Wer aber eine Versicherung gegen solche Schäden will, wird auch eine bekommen. Um gegen Naturgefahren abgesichert zu sein, ist eine Elementarschadendeckung nötig. Diese ist der Vollkasko für das Haus. Doch nur 37 Prozent sind bundesweit nur gegen Elementarschäden versichert. Im Jahr 2002 waren es lediglich 19 Prozent.

Oftmals wird die Gefahr von Elementarschäden unterschätzt. So fühlen sich die meisten Eigeheimbesitzer gegen Feuer, Sturm und Hagel bedroht. Aber Starkregen mit Überschwemmungen können überall auftreten, wie im diesen Frühjahr zu sehen war. Hier leisteten die Versicherer 1,2 Milliarden Euro für die Schäden. Nach den Unwettern waren knapp 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass diese Überschwemmungen nicht ihre Wohngegend treffen könne.

Vielen ist nicht bewusst, dass die Gebäudeversicherung nur für Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel aufkommt, nicht aber für Schäden durch Starkregen oder Hochwasser. Dafür ist die Elementarschadenversicherung nötig. Diese Police ist für die meisten Hausbesitzer für unter hundert Euro im Jahr zu haben. Trotzdem glaubt rund die Hälfte der Befragten, dass diese zu teuer sei. Auch ist es einfach, den Versicherungsschutz zu erhalten. So antworteten 96 Prozent der Umfrageteilnehmer, die schon eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben, diese sei problemlos zu erhalten. Die übrigen vier Prozent haben die Versicherung nach einer individuellen Prüfung der Versicherer erhalten. Lediglich zwei Prozent der Befragten haben nicht sofort bei der ersten Anfrage Versicherungsschutz erhalten und haben sich an weitere Versicherer gewandt. Es ist jedoch nicht messbar, bei wie vielen eine Elementarschadenversicherung abgelehnt wurde.

Quelle: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)


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