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dvb-aktuell vom 02.09.2016

Immobilienmakler begrüßen Sachkundenachweis

Immobilienmakler begrüßen die neuen gesetzlichen Regelungen in Form eines Sachkundenachweises. Eine Mehrheit von 82 Prozent geht von einer Professionalisierung der Branche aus, wie eine Studie eines Immobilienportals zeigt. Nur jeder 4. Makler befürchtet mehr Bürokratie.

Immobilienmakler begrüßen die neuen gesetzlichen Regelungen in Form eines Sachkundenachweises. Eine Mehrheit von 82 Prozent geht von einer Professionalisierung der Branche aus, wie eine Studie eines Immobilienportals zeigt. Nur jeder 4. Makler befürchtet mehr Bürokratie. 96 Prozent erfüllen nach eigenen Angaben auch in der Zukunft die Voraussetzung für die Berufsausübung.

Hintergrund ist die Pflicht der Ablegung eines Sachkundenachweises, welches das Bundeskabinett beschlossen hat. Diesen haben nicht nur Immobilienmakler, sondern vielmehr auf gewerbliche Immobilienverwalter zu erbringen. Wer als Immobilienmakler in Zukunft die Gewerbeerlaubnis erhalten möchte, muss einen Sachkundenachweis vorlegen.  War noch beim Bestellerprinzip großer Unmut vorhanden, so begrüßen nun 82 Prozent der Makler die Einführung dieser Zulassungsregel. Für Wohnungseigentumsverwalter bedeuten die neuen Regeln, dass diese erstmals verpflichtende Voraussetzung für die Berufsausübung erhalten.

Rund dreiviertel der Immobilienprofis sehen die bisherigen Regelungen als unzureichend. 81 Prozent gehen von einem besseren Image in der Branche aus. 85 Prozent glauben, dass es für Quereinsteiger in Zukunft schwerer sein wird, die Berufsvoraussetzungen zu erfüllen. Deshalb glauben auch 78 Prozent, dass der neue Sachkundenachweis eine marktbereinigende Wirkung haben wird. Nur rund 25 Prozent der Makler gehen von unnötiger Bürokratie aus.

96 Prozent der befragten Makler sind überzeugt, auch in Zukunft die Berufszulassung zu erfüllen. 46 Prozent sehen sich jetzt schon aufgrund der Ausbildung und Berufserfahrung gerüstet, 39 Prozent aufgrund ihrer langjährigen Maklertätigkeit. Diese werden wohl von der „Alte-Hasen-Regelung“ profitieren, welche eine mindestens 6-jährige Berufserfahrung voraussetzt. Durch die Ausbildung sehen sich elf Prozent bereits genügend qualifiziert. Lediglich vier Prozent sind sich noch unsicher, ob sie schon über die nötige Qualifikation oder Berufserfahrung verfügen.

Quelle: Immobilienportal www.immowelt.de


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