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dvb-aktuell vom 13.09.2016

Kontenwechsel wird einfacher – Wechselbereitschaft steigt

Zum 18. September tritt das Zahlungskontengesetz (ZKG) in Kraft. Hierdurch wird der Umzug des Girokontos zu einer neuen Bank vereinfacht. Die Wechselbereitschaft steigt einer aktuellen Umfrage zufolge.

Zum 18. September tritt das Zahlungskontengesetz (ZKG) in Kraft. Hierdurch wird der Umzug des Girokontos zu einer neuen Bank vereinfacht. Die Wechselbereitschaft steigt einer aktuellen Umfrage zufolge.

So kann sich fast jeder Vierte vorstellen, sein Konto zu wechseln. In der Gruppe der Girokonteninhaber mit höherem Einkommen kann es sich sogar jeder 3. vorstellen und bei der jüngeren Generation der 18-29-Jährigen sogar 43 Prozent. Damit stieg die Wechselbereitschaft durch das neue Gesetz um rund 11 Prozent.

Bisher waren 43 Prozent der Meinung, dass der Kontenwechsel mit zu großem Aufwand verbunden war. Ab dem 18. September fallen jedoch viele Hürden und auch einige Banken bieten einen Wechselservice an, mit dem der Wechsel schnell und unkompliziert vonstatten geht.

Die Gründe für einen Kontenwechsel sind vielfältig. Aufgrund der aktuellen Gebührenänderungen vieler Banken geben rund Zweidrittel an, dass sie über unzufrieden mit den Konditionen und Kosten des aktuellen Girokontos sind und wechseln möchten. Nur ein Drittel ist unzufrieden mit dem Produktangebot, dem Service und der Beratung.

Interessant ist auch, dass rund 72 Prozent einschätzen, dass die meisten Banken nicht aus der Finanzkrise gelernt hätten. Deshalb beschäftigen sich auch mehr Bankkunden damit, was mit ihrem Ersparten geschieht. So fordern ebenso 72 Prozent, dass die Bank transparent offen legt, wie die Gelder verwendet werden.

Ein weiterer Grund ist die Wechselbereitschaft mit 16 Prozent, aufgrund des öffentlichen Ansehens der Bank. Hier zählen vor allem auch nachhaltig ethische Themen. Sollte den Girokonteninhabern bekannt werden, dass Banken Hilfe zur Steuervermeidung betreiben, so wären 56 Prozent bereit, die Bank zu wechseln. Ebenso wäre ein Wechselgrund, wenn spekulative Geschäfte mit Lebensmitteln (56 Prozent), Zusammenarbeit mit Rüstungsunternehmen (49 Prozent) oder Finanzierung von Atomkraft (40 Prozent) erfolgen.

Quelle: Triodos Bank N.V. Deutschland


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