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dvb-aktuell vom 22.05.2012

Optimistischer Ausblick für Jahrgänge ab 1990

Die so genannte knappe Generation hat nicht nur Lasten, sondern auch Vorteile, zeigt eine neue Studie. Manches ist aber purer Zweckoptimismus.

Die Generation der um 1990 Geborenen ist nur halb so stark besetzt wie die ihrer Babyboomer-Eltern – ihre Last als Beitragszahler in den Sozialsystemen ist also deutlich höher. Dennoch kann diese „knappe Generation“ optimistisch in die Zukunft blicken. Denn sie wird von der demografischen Entwicklung materiell profitieren – mit höheren Einkommen und Sparpotential. So das Ergebnis der aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) „Die Kinder der Babyboomer“.

Ihre langfristigen Jobchancen sind durchweg besser als bei den Eltern. Fachkräfte werden künftig knapp und die Jobaussichten damit gut. Ein früherer Berufsstart – durch verkürzte Schul- und Studienzeiten sowie den Wegfall der Wehrpflicht – und späterer Renteneintritt bieten der knappen Generation die Chance, schneller und länger Geld zu verdienen und zu sparen. „Es wird keine neue Generation Praktikum geben“, da sind sich Dr. Reiner Braun und Ulrich Pfeiffer (empirica), die Autoren der DIA-Studie, sicher.

Eigenvorsorge sei für die Kinder der Babyboomer selbstverständlich, da sie wüssten: Dieser Wohlfahrtsstaat hat sich übernommen. Andere Studien kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass die Vorsorgebereitschaft generell nachgelassen hat (siehe früherer Artikel). Dennoch: Gute Einkommensaussichten unterstützen laut DIA das Potential für die private Altersvorsorge, die angesichts weiter fallender Rentenniveaus künftig noch wichtiger wird. „Entscheidend ist aber, dass private Vorsorge für die knappe Generation so selbstverständlich ist wie für die Babyboomer eine Hausratversicherung“, resümiert DIA-Sprecher Bernd Katzenstein.

Die um 1990 Geborenen wissen heute schon, was auf sie zukommt, und werden anders als ihre Eltern nicht erst im Laufe ihres Berufslebens davon überrascht, auf private Altersvorsorge umschalten müssen. Riester-Rente und vier Prozent Sparquote reichen aber nicht aus. Die Studie legt Sparquoten von sieben bis neun Prozent nahe. Wer allerdings schon in jungen Jahren planmäßig Konsumverzicht für die Altersvorsorge betreibt, komme auch mit geringeren Quoten aus.

 


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