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27.09.2016 - dvb-aktuell

Wohnimmobilienkreditrichtlinie überreguliert

Auf der Jahreshauptversammlung des bvdif wurde die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie deutlich kritisiert. Der Gesetzgeber ist bei der Gestaltung und Umsetzung weit über das erforderliche Maß hinausgeschossen.

Auf der Jahreshauptversammlung des bvdif wurde die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie deutlich kritisiert. Der Gesetzgeber ist bei der Gestaltung und Umsetzung weit über das erforderliche Maß hinausgeschossen.

In Deutschland gebe es keine Sorge um eine erneute Subprime-Krise, wie es in den USA oder anderen europäischen Ländern der Fall war. Hierzulande war die Baufinanzierung ein sicheres und verlässliches Produkt. Die stringente Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie war absolut nicht erforderlich, wie sich der bvdif-Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Klare deutlich in Richtung Politik äußerte.

Der nun durch die neue Richtlinie höhere administrative Aufwand für Berater und Kunden wird den Abschluss einer Baufinanzierung erschweren. Das bringe auch erfahrene und kompetente Berater an die Grenzen der Praktikabilität, so Klare.

Derzeit ist der deutsche Wohnungsmarkt von einem Angebotsmangel gekennzeichnet und fordere eigentlich positive Impulse wie auch bezahlbarer Wohnraum. Die neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie schaffe jedoch genau das Gegenteil, nämlich Hemmnisse.

Quelle: Bundesverband der Immobilienfinanzerer (bvdif)

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