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dvb-aktuell vom 01.06.2016

Zur EM einen neuen Fernseher vom Versicherer

Größere Sportereignisse werden oft dafür benutzt, ein neues Fernsehgerät zu erschleichen – das zeigt zumindest die Statistiken von Schäden an Fernsehgeräten. Die Versicherer kennen also schon die Tricks der Versicherungsbetrüger.

Größere Sportereignisse werden oft dafür benutzt, ein neues Fernsehgerät zu erschleichen – das zeigt zumindest die Statistiken von Schäden an Fernsehgeräten. Die Versicherer kennen also schon die Tricks der Versicherungsbetrüger. Vor sportlichen Großereignissen nehmen die Schadenmeldungen zu. Ebenso bei Einführung von neuen Produktgenerationen, so wie derzeit das Format HDR (High Dynamic Range), werden oft versucht die alten Geräte loszuwerden.

Pro Jahr gehen bei den Versicherern tausende Schadensmeldungen an Fernsehgeräten ein. Ausgewertet für eine Untersuchung wurden rund 1.800 eingereichte Schäden an TV-Geräten. Rund 25 Prozent dieser Schadensmeldungen gehen auf Versicherungsbetrug zurück. In den Fällen passen die Schadensschilderungen und das Schadensbild nicht zueinander. Der Schaden muss also auf anderem Wege entstanden sein. Pro Versicherungsfall sind es durchschnittlich rund 745 Euro.

Meist wird die private Haftpflichtversicherung dafür in Anspruch genommen. Meist wird ein Bekannter eingeschaltet, der behauptet, den Schaden verursacht zu haben und geht an seine Versicherung heran.

Die Versicherer gehen von 10 Prozent Schadensmeldungen aus, die auf Versicherungsbetrug basieren. Geschätzt wird der Schaden des Versicherungsbetrugs auf rund vier Milliarden Euro im Jahr. Versicherer prüfen jedoch jeden Versicherungsfall. In bestimmten Fällen werden die Schäden sogar nachgestellt, um möglichen Betrügern auf die Schliche zu kommen.

Die Faustformel der Versicherer besagt aber auch, dass 90 Prozent der Versicherungsschäden in der Tat passiert sind. Eine hohe Zahl der Versicherten sind also ehrlich, die dann aber die Betrüger mit ihren Versicherungsbeiträgen mitfinanzieren.

Viele Betrüger glauben, dass Versicherungsbetrug ein Kavaliersdelikt sei und unterschützen die Folgen. Wird der Betrug festgestellt, sind die Konsequenzen nicht nur der Verlust des Versicherungsschutzes, sondern vielmehr auch Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren in besonders schweren Fällen möglich.

Quelle: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)


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