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Diskussion zur angemessenen Höhe der Aufwendungen für Versicherungen

22.03.2010 11:29:09

Sehr geehrter Herr [Name ausgeblendet],

hier kommen wir in den Bereich Risk-Management. Die Bewertung von Risiken
unterscheidet sich kaum von den Bewertungsgrundsätzen /
Versicherungsgesellschaften und mittelständischen Unternehmen. Wir zeigen
Ihnen mal einen Auszug aus unseren Schreiben "Risk-Management für den
Mittelstand".

AUSZUG:
6 Analyse und Bewertung der Risiken

Über Schadenhöhe, Frequenz und Wahrscheinlichkeit können Sie sich mit Hilfe
des Risk-Mappings einen guten Überblick verschaffen. Es ist also ein
weiterer Schritt getan worden, die absicherungsbedürftigen Wagnisse
herauszufinden. Es fehlt aber noch die Beantwortung von zwei
Grundsatzfragen, nämlich:

1. Worin bestehen die potenziellen Bedrohungen?
2. Wo können die potenziellen Bedrohungen auftreten?

Die mit diesen Fragen zusammenhängenden Überlegungen - nämlich
herauszufinden, welche Störungs- und Versagensfälle durch die als solche
erkannten Gefahren denkbar sind - stellen einen weiteren Einstieg in die
Risikoanalyse und Risikobewertung dar.

Dies kann man am Beispiel eines logischen Baumes von [Name ausgeblendet] verdeutlichen,
der die Wahrscheinlichkeit des Feuerausbruchs in einer Produktionshalle in
Zahlen zwischen 0 und 1 ausdrückt, wobei die Summe der Wahrscheinlichkeit,
dass ein Ereignis eintritt oder nicht eintritt, gleich 1 sein muss:

Die Wahrscheinlichkeit eines Totalschadens durch Brennstoffexplosion beträgt
somit in einem Beispiel 0,1 × 0,9 × 0,8 × 0,8 = 0,0576.

Solche Wahrscheinlichkeitsberechnungen mögen große Unternehmen mehr oder
weniger für ihr gesamtes Risikopotenzial anstellen können und dabei durchaus
brauchbare Ergebnisse erzielen, die den risikopolitischen Entscheidungen
dienlich sind. Für kleine oder mittlere Unternehmen sind sie indessen -
sofern sie überhaupt die technischen und personellen Voraussetzungen
schaffen können - müßig, denn auch nur die geringe Wahrscheinlichkeit eines
Totalschadens muss Sie veranlassen, das Risiko so optimal wie möglich
abzudecken. Insoweit besteht für Sie also kein Erfordernis, mögliche
Katastrophenrisiken daraufhin zu untersuchen, ob die
Eintrittswahrscheinlichkeit nur 0,0576 oder etwa 0,8 beträgt. Finanzkräftige
Großunternehmen sind hingegen in der Lage, einen Teil der Risiken mit
geringerer Eintrittswahrscheinlichkeit und hohem Schadenpotenzial selbst zu
tragen; vor allem, wenn eine große Zahl von mindestens gleichrangigen
Risiken langfristig für einen Risikoausgleich sorgt.

Aber auch zur Einschätzung der weniger bedrohlichen Risiken werden Ihnen die
fachlichen und aus der Erfahrung schöpfenden Aussagen qualifizierter
Mitarbeiter oder externer Berater weiterhelfen können. Insbesondere verfügen
die für die einzelnen Betriebsbereiche Verantwortlichen über umfangreiches
Grundwissen, das geeignet ist, Risikofaktoren bereits im Planungsstadium von
Produkten und bei der Erstellung von Betriebsmitteln deutlich zu machen,
entschiedene Denkanstöße zu geben und zur Meinungsbildung beizutragen.
AUSZUGENDE:

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (E-Mail oder
Anruf genügt).

Mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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