Forum

E-Mail-Verkehr zwischen Makler und Versicherer

11.04.2018 11:56:27

Liebe Teilnehmer der Liste,

ein schon lange bestehendes Datenschutzproblem in der Nutzung von
E-Mails rückt in den Vordergrund: Der Austausch von sensiblen
personenbezogenen Daten per E-Mail wird von Datenschutzbeauftragten als
nicht sicher eingeschätzt. Begründung: Die Administratoren der
E-Mail-Provider haben theoretisch Zugriff auf die Inhalte der E-Mail,
also Zugriff auf personenbezogene Daten.

Eine technische Lösung ist nicht in Sicht. Die dvb hat daher die
Initiative Versicherungsmail.de ins Leben gerufen. Uns interessiert Ihre
Meinung dazu.

Um eventuellen Missverständnissen gleich vorzubeugen: Die Kommunikation
per E-Mail ist aus technischer Sicht mittlerweile im Regelfall
hinreichend vor Zugriffen Dritter geschützt. Man kann die E-Mail heute
nicht mehr mit der offenen Postkarte vergleichen, bei der ein
Briefträger mit einem Blick den Urlaubsgruß

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

Beitrag bearbeiten

Beitrag löschen


13.04.2018 09:12:37

Hat es jemals Datenschutz gegeben?

Vor einiger Zeit wurde selbst das Handy unserer Kanzlerin abgehört.

Die meisten -auch vermeintliche sensible Daten- erhalten wir von unseren
Kunden per Mail.

Bereits gelegentlich der Übermittlung vom Kunden konnten Daten 2geklaut"
werden.

Heute werden wir doch von unseren eigenen Handys, Fernsehgeräten, etc.
ausgespäht.

Das alles wird von unseren "Staatsdienern" zugelassen. Komisch, dass die
gleichen Leute an anderen Stellen völlig andere Maßstäbe anlegen.

Geht es möglicherweise gar nicht um Datenschutz?

Unsere Mails an Versicherungskonzerne werden doch nicht nur auf dem Weg
dorthin abgegriffen sondern auch dort.

Hat nicht gerade wieder der Fall "Zuckerberg" gezeigt, wie es um Datenschutz
bestellt ist?

In unserer heutigen Welt ist Datenschutz eine Fiktion!

Das ist wohl auch unsern Bürgern klar, weshalb sie sogar eigene Abhöranlagen
der Marke Alexa installieren

Natürlich sollten wir weiterhin so tun, als ob es tatsächlich Datenschutz
gäbe. Letztlich brauchen unsere Datenschützer eine Aufgabe!

Nicht das ich hier falsch verstanden werde! Ich wünsche mir eine Welt in
welcher meine Daten vor unrechtmäßigem Zugriff geschützt werden. Tatsächlich
wird das aber wohl ein Wusch bleiben.

Man sollte insbesondere die Nutzung geklauter Daten schwer bestrafen. Diesem
Ansatz würde ich eher eine Change einräumen weil Datenklau wohl nicht zu
vermeiden ist.

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

Beitrag bearbeiten

Beitrag löschen

13.04.2018 10:17:23

Moin,
ich kann Ihnen nur beipflichten!

Bereits zweimal habe ich bei der Staatsanwaltschaft wegen Verstoß gegen das DDSG Anzeige gestellt:

1) weil eine Handwerkskammer regelmäßig Daten von neuen Auszubildenden an eine Versicherungsorganisation gegeben hat. Ergebnis: wegen geringer Schuld wurde das Verfahren eingestellt!

2) ein Versicherungs- u. Finanzvermittler hat seinen Betrieb eingestellt und sämtliche - sehr sensible Daten - ohne Zustimmung der Betroffenen weiter gegeben. Dieser Empfänger hat die Unterlagen dann später ebenfalls weiter gegeben, so, dass sie ungewollt in meinen Besitz kamen. Die Staatsanwaltschaft wollte die Unterlagen nicht einsehen und auch nicht haben! Auch nach Beschwerde bei dem Oberstaatsanwalt, wurde letztendlich das Verfahren wegen mangelndem öffentlichem Interesse eingestellt und ich aufgefordert, die Unterlagen rechtssicher zu vernichten!

Wenn so "das Gesetz" handelt, braucht es auch kein Gesetz!

Aber es geht auch anders:
Mehrfach habe ich Anrufer wegen unerlaubter Telefonwerbung abgemahnt und Unterlassungserklärungen abverlangt. Auf diesem Weg habe ich inzwischen 5.000 € eingenommen!!!
Weiterhin hat die Bundesnetzagentur an einen Protagonisten, hier eine Generalagentur einer fränkischen Versicherung, ein Bußgeld in Höhe von 50.000! € verhängt.

Macht alles Arbeit, hilft aber......

Mit Gruß

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

Beitrag bearbeiten

Beitrag löschen