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Eine Lanze für Herrn Schramm brechen ... oder nicht? Teil I

05.06.2014 06:01:09

Einen schönen guten Tag liebe Kollegen,



einmal ganz unabhängig von der aktuellen Diskussion (hier) oder Berichterstattung in den Medien. Ich bin einer Person sehr dankbar, dass sie

mich 1991 mit dieser Branche in Kontakt gebracht hat.



Ich bin nicht nur sehr dankbar, sondern fühle mich auch sehr privilegiert. Stichwort Freiheit * mir der ich anfänglich nur schwer umgehen konnte *

mit den Chancen und Möglichkeiten welche ich in dieser Branche habe. Und letztlich die große Verantwortung, die ich mit jeder Beratung eingehe

(ja, habe ich vor 20 Jahren auch nicht so gesehen) ...



Ich bin in einer Multi-Millarden-Branche aktiv. Eine Branche, welche Produkte herstellt, die von 99% aller Berufstätigen wie auch Ruheständlern

genutzt werden. Eine Branche, die Produkte bereitstellt, durch die im Falle einer bspw. Berufsunfähigkeit, eines Todesfalles, eines Hausrat- oder

Haftpflichtfalles die finanzielle Existenz der versicherten (oder Angehörigen) Person sichert. In dieser Branche bin ich aktiv!



Und ich find es GEIL! Jeden Tag! Nicht zuletzt, weil ich relativ freien Zugriff auf alle top Produkte des Marktes habe … yeah!



Okay … zugegebenermaßen hören wir es relativ selten, dass ein Kunde sagt: "Hey Herr [Name ausgeblendet], danke für die Empfehlung dieses Produktes,

damit haben Sie mir Echt den Arsch gerettet." Oder die 3-köpfige-Familie, die auf einmal ohne ihren Versorger dasteht und die Ehefrau [Name ausgeblendet]

Tränen am Telefon seufzt …"Ich bin nur froh, dass die Versicherung unkomliziert die Summe X überwiesen hat, so haben wir zumindest keine

finanziellen Schwierigkeiten."



(aber hey … ich habe nachdrücklich darauf hingewiesen, dass eine RLV existenziell notwendig ist …)



Aber hin und wieder ….



Auch bin ich auch immer wieder von meinen zwei Hautproduktpartnern im Bereich PHV, THV, HRV, WGV und UV der Haftpflichtkasse Darmstadt

und der InterRisk begeistert. Insbesondere dann, wenn Kunden mich anrufen und mir erzählen, wie sie freundlich am Telefon behandelt worden

sind und wie einfach und zügig letztlich die Schadenregulierung vonstatten gegangen ist.



Genau in diesen Augenblicken frage ich mich, woher kommen eigentlich die negativen Berichterstattungen in den Medien zum Thema

Schadenregulierung … jaja … müsst ihr garnicht drauf antworten, weiß ich selber. Aber den Schuh ziehen wir uns sicherlich nicht an.



Darüberhinaus bin ich in einer Multi-Milliarden-Branche aktiv, in der ein kreativer Newcomer innerhalb von 10 bis 15 Jahren finanziell

unabhängig werden kann.



Wie? SHU! Nehmen wir an, ein NewComer schafft es pro Jahr rund 80 Neukunden (sollte für jeden von uns normal sein) zu akquirieren.

Pro Kunde schafft er über die Jahre eine NettoPrämie im SHU Bereich (ohne Kfz) von 400,00 € im Schnitt … sprich, rund 100,00 € pro

Kunde an Folgeprovision oder *courtage p.a..



Folge: 80.000,00 € passives Einkommen pro Jahr * nach 10 Jahren Aktivität! Okay … ihr Pessimisten … teilt es durch 2 oder gar 4 …

ist ja eure Realität ;-) Nichtsdestotrotz … In welchem Beruf, in welcher Selbständigkeit habe ich die Chance mir ein passives Einkommen

aufzubauen?



Der Wahrheit willen … ich habe wahrscheinlich alle Fehler begangen, die man hätte begehen können … denn sonst hätte ich das eben

beschriebene schon längst erreicht … aber ich bin auf dem Weg ;-).



Unter diesem Gesichtspunkt können wir doch nur jeden beglückwünschen, der den Weg in unser Branche findet * unabhängig von

vergangener, aktueller der zukünftiger Regulierungswut. Vielmehr … sollten wir für den richtigen Nachwuchs sorgen.



… hier noch kurz für alle Voraus- und Kleindenker: Selbst wenn im SHU-Bereich es irgendwann einmal ein Provisionsverbot geben würde,

würde ich es durch eine ServiceGebühr in entsprechener Höhe regeln, ausgleichen!



Nocheinmal, wir arbeiten bei autonomer Zeiteinteilung in einem Markt, der keine Verdiestgrenzen kennt * außer die, welche wir in unserem

Denken beheimaten.



(Das zweite Glas Wein …)



Kommen wir zum Thema Vermögensaufbau … sehr schön … mein Steckenpferd ;-)



Jeder von uns will richtig viel Geld verdienen * jeden Monat, jedes Jahr! Die Betonung liegt aber auf dem Wort RICHTIG!

Und so weiß ich, dass der Großteil von uns Brennpunkte wie Falk-Fonds, Wölbern Invest, Dr. Peters, HCI etc. eher schmunzelnt aus der Ferne

betrachtet, weil Produkte dieser Art oder gar aus diesen Häusern von uns garnicht vermittelt worden sind.



Kommen wir zu den Produkten, die im Bereich Vermögensaufbau * okay Altersvorsorge * tatsächlich vermittelt werden …



95% aller Vermittler aus Bank, Versicherung oder von unabhängiger Seite preferieren die …



… Lebensversicherung, bzw. als Art die private Rentenversicherung.



Soweit … so (un)gut?



Nehmen wir die Riester-Rente, klassisch oder Fondsgebunden.



Mal abgesehen von der (im besten Fall sozialversicherungspflichtigen) alleinerziehenden Mutti mit Kindern, die nach 2008

geboren wurden, für wen nochmal rechnet sich die RR?



Na gut, theoretisch für viele * aber in der Praxis?



(Dritte Glas Wein … soll ja auch Spass machen ;-)



Die Produkte * egal ob klassisch, Fondsgebunden oder Fondssparplan * sind (1) so mit Kosten belastet, unter der die

(Kunden-) Rendite immens leidet. (2) Hinzu kommt die volle Versteurung im Rentenbezug.



Wer sich einmal die Mühe gemacht hat, nachzurechnen, was die RR tatsächlich bringt, hat gemerkt, dass die guten

Steuergelder hier zu weit über 80% in beschissene (drittes Glas Wein, die Ausdrucksweise wird merklich schlechter)

Produkte versenkt wird. Ich bin kein FAN von der gesetzlichen Rentenversicherung * doch tlw. wären die Gelder dort

deutlich besser aufgehoben!



Rürup-Rente … ohne Worte (!) Wer macht denn sowas? Mal abgesehen von bestimmten Ausnahmen, für die es sich

rechnet … aber für die wurde die Rürup- oder Basis-Rente doch nicht gestaltet * oder, vielleicht doch ;-)



bAV … geht mir voll auf den SACK … (viertes Glas Wein … jetzt aber ;-)



Okay … für über 45/50jährige mag sich die bAV in Form der Entgeltumwandlung vielleicht rechnen … für den Rest?



Nein … Alle Berechnungen, für 20 * 45/50jährige, die ich bisher angestellt habe, hatten durchweg ein negatives

Ergebnis im Vergleich zu einer ‚normalen‘ Anlage. Aber dann kommt der Arbeitgeber und meint aus bilanzielen

Gründen heraus zu sagen zu müssen: Hey, ich gebe Dir X Euro dazu. Und schon wird aus einer beschissenen

Anlageform eine Gute … und wer hat es zu tragen? Wir alle, wir Steuerzahler …



Vond der KapitalRV wollen wir nicht reden … wobei ….?



Bleibt die Fondspolice (fünftes Glas Wein … keine Bange, ich kann was vertragen) …



Mal abgesehen von 5 Jahre Haftung (wie bei allen LV-Produkten) * bzw. der (nach ggf. StoRe) 60/1 Regelung *

ist die reine Fondspolice doch ein tolles Produkt …



… zumindest bevor wir alle Kosten abgezogen haben (Ui … von 8% Rendite p.a. der Fonds bleiben unterm Strich

für den Kunden nur 5,0 bis 5,5% übrig * und wehe sie machen nur 6% vor Kosten, warte … kurz nachgerechet …

ah … ne … lässt sich nicht verkaufen ….) * denn danach sieht es übel aus. Aber: Viele Vermittler verkaufen die

Fondspolice anhand der beispielhaften Wertentwicklung und wissen nicht, dass diese im ganz schön verlogen

daherkommt? Viele … Das gilt natürlich auch für Riester, Rürup und bAV.



Ey … macht mal eines und rechnet über ein Vergleichsprogramm folgendes: EA 35, MB 200,00 €, LZ 30 Jahre, Fonds-

gebunden, Garantie auf Einzahlungen … wow … hier kommen teilweise Ergebbnisse bei 8% Fondsentwicklung von

7,2% Kundenrendite nach allen Kosten bei raus * geile Produkte, leider der totale Beschiss.



Tja … was bleibt?



Würden die VU's, wie es beispielsweise der Volkswohl Bund oder die Stuttgarter vormachen, die Kosten offenlegen,

würde keine Vermittler * der nicht darauf angewiesen ist * mehr guten Gewissens Fondspolicen verkaufen.



Und jetzt kommt mir nicht mir irgendeinem DrecksArgument Steuervorteil … auch diesen kann man berechnen …



Mit besten Grüßen

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 06:19:07

Einen schönen guten Tag werte Kollegen,

ich mag diese Mailingliste – und möchte nicht auf sie
verzichten.

Doch hin und wieder ergötzen sich Teilnehmer – wie ich auch
im Teil I – am langatmigen.

Dann überfliege ich nur und hoffe ich wichtigsten Infos
mitgenommen zu haben …

So im Fall von Herr [Name ausgeblendet].

Herrn [Name ausgeblendet]’s Äußerungen hatte ich recht positiv in
Erinnerung – bzw. sie recht positiv

interpretiert.

Soweit ich mich erinnere – und ich bin im Löschen ein
richtig Großer – hat er im Prinzip nur

eines gesagt:

Kannst Du auf Veränderungen zu Deinem Vorteil Einfluss
nehmen – tue es!

Musst Du mit neuen Gegebenheit leben – nutze sie zu Deinem
Vorteil!

Punkt.

Mit besten Grüßen

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

05.06.2014 11:43:17

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

danke ja, so kann man es ausdrücken.

Ich habe wegen der Lanze in der Überschrift und meinem Jesus-Zitat schon was
anderes befürchtet.

Was ich aber auch gesagt habe, ist, dass Rendite bei der Altersvorsorge
nicht das Kriterium sein sollte, weil es zur zusätzlichen Altersvorsorge
keine Alternative gibt.

Und wie mit dem halben Glas Wein: warum sagen, dass die Produkte deshalb,
weil sie alle letztlich gerade einmal durch die Rentenzahlung nur den
Kaufkraftverlust auf die gezahlte Prämie ausgleichen, alle gleich schlecht
sind. Sagen Sie doch lieber, sie sind gleich gut.

Die Vorwerkverkäufer sind von ihrem Produkt überzeugt - schlägt man ihnen
die Tür vor der Nase zu, gehen sie halt eine Tür weiter, und kommen nächstes
mal wieder. Sie erklären auch nicht, welche Rendite man mit einem
Staubsauger erzielen kann, sondern wie der Teppich damit sauber wird. Ich
wollte mal in Mecklenburg gleich nach der Wende nach Neu Vorwerk (was macht
man wohl in einem Ort, der aus zwei Gartenhäuschen, einer ehemaligen
Landarbeiterbaracke und einer verfallenen Windmühle besteht?) und fragte in
Teterow nach dem Weg. Antwort "Wir brauchen keinen Staubsauger!"

Die Hälfte aller gesetzlich Rentenversicherten haben keine Vorstellung, was
sie an Rente zu erwarten haben. Da ist ein ungeheurer Aufklärungsbedarf - es
hat ihnen aber offenbar bisher niemand erklärt. Da können Sie doch nicht
sagen - diese erwartet alle die Altersarmut, wenn sie nicht vorsorgen, da
hätte ich zwar was als Angebot, aber das biete ich nicht an, weil die
Rendite ja so schlecht ist.

Was würden Sie denn sagen, wenn Sie samstags beim Bäcker Brötchen für das
Sonntagsfrühstück kaufen wollen, und er ihnen keine anbietet, weil sie am
nächsten Tag nicht mehr so frisch sind wie heute, und außerdem keine Rendite
bringen?

Also man kann ja die Altersvorsorge schlecht reden, und man kann auch die
Erfahrung machen, dass 95 von 100 Kunden einen als Makler vor die Tür
setzen, weil sie das Angebot eines Produktes, das angeblich so gut ist wie
ein Sparstrumpf nicht akzeptieren und sich auch nicht eines besseren
belehren lassen wollen. Das ist aber doch kein Grund, zu resignieren, denn
die 5 Kunden, denen man etwas Gutes tut, sind die Mühe wert. Und auch wenn
es nur drei oder zwei wären. Wenn man selbst von seinem Produkt überzeugt
ist, dann geht das auch.

Ich habe neulich nicht gleich erkannt, dass da schon wieder zwei Zeugen
Jehovas vor der Tür standen, und gefragt, was sie denn wollen. Und das erste
was sie gesagt haben, war:

"Vielen Dank dafür, dass Sie diesmal nicht den Hund auf uns gehetzt haben!".

Das ist die richtige Einstellung, wenn man von dem, was man tut, überzeugt
ist.

Und da frage ich mich, warum, wenn man als Makler von seinen Produkten
überzeugt ist, geht niemand von Tür zu Tür, wie es die Vorwerkverkäufer,
Zeugen Jehovas und die Wahlkampfwerbenden Politiker machen? Ich bin
überzeugt, da gibt es viele, die freuen sich sogar, wenn sie Besuch
bekommen, und sind dankbar, wenn ihnen geholfen wird. Im Gegensatz zu
Telefonanruf und Email ist das sogar erlaubt. Man kann ja zur Not auch einen
Mitarbeiter davon begeistern. Ich meine das jetzt nicht unbedingt
wörtlich - ich denke aber, dass man mit der richtigen Überzeugung auch Wege
findet, die Botschaft auch an potentielle Kunden zu verbreiten.

Wenn man aber akzeptiert, dass Altersvorsorgeprodukte als "renditeschwach"
(wogegen man auf diesem Niveau schlecht argumentieren kann, genauso wie wenn
man den fliegenden Teppichhändler vor die Tür setzt, weil seine Teppiche ja
in Wirklichkeit gar nicht fliegen) schlecht geredet werden, dann wird dies
nicht funktionieren, weil die eigene Überzeugung fehlt.

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 11:55:49

Danke Herr [Name ausgeblendet]!

mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 13:40:29

Hallo Zusammen ,
unsere uns immer begleitenden zwei Probleme die wir mit uns schleppen , sind
das Image ( das uns auch gerne von Dritten angedichtet wird ) und die fast
täglichen Neuerungen ,die uns der (E.U.) Gesetzgeber zwingt anzunehmen
..oder wir wollen oder nicht ..

Den ersten Punkt haben wir zum Teil selbst mit verursacht ..waren manche
sogar stolz auf Ihre Strukturen , die fast nie das Wohl des Kunden im Auge
hatten , sondern den Gewinn ..unsere Image ranchiert vor dem der Politiker
und Beerdigungsinstitute ..der zweite Punkt ist einer Entwicklung geschuldet
,die den Anfang im Bankencrash sieht und strudelartig alle die das Wort
"Vermittler" in Ihrem Profil stehen hatten mit eingezogen hat ..Seit der
Richtlinie zu 2007 sind insgesamt 33 starke berufliche Veränderungen
vorgenommen worden ..aktuell kenne ich keinen Beruf der in so kurzer Zeit
soviel Neuerungen "ertragen" musste ! ..und für die Öffentlichkeit sind wir
"Vertreter" ..nicht Makler ,Mehrfachagenten ,Berater ..

"Wir müssen vom Vertreter Image weg " sagte Michael Heinz schon öfters
letztes und dieses Jahr ..noch klarer drückte er es auf einer BVK Tagung in
Berlin aus " Wir sind keine Staubsaugervertreter , keine Schnippelbohnen
Messer Anbieter und keine Tageszeitung Abo Verkäufer ! Wir üben einen Beruf
mit Vertrauen und Kundenauftrag aus ! Wir sichern Menschenleben ab oder
deren Werte ! Das ist die Intention ,die wir dem Kunden gegenüber deutlich
machen sollten !

Das hier in der Mailingliste alles Kollegen vorhanden sind die Ihre
"Berufung" mit Leidenschaft ausüben glaube ich ohne es nachprüfen zu müssen
!
Die Zeiten in denen wir an Türen klopften und schlechte Nachrichten als "
Das betrifft Sie nicht" dem Kunden vermitteln sollten , sind aber nun
endgültig vorbei ! Neue Medien , Informationsflut und das www. an sich
stellen uns einen aufgeklärten Kunden gegenüber , Informationsquelle die
gleiche wie wir.. Datenschutz , Verbraucherschutzgesetz, Schutz vor
Falschaussagen schützen den Neukunden um so mehr..im Klartext habe ich mir
nicht vorab sein Ok für alles eingeholt dürfte ich Ihn ( laut Gesetzgebung)
noch nicht mal anrufen , geschweige an seine Tür klopfen ! ..und wenn dann
nur zu der Vorsorge ,die er gerade bei mir abgeschlossen hat !

..und nun äußert man , Mensch Esserchen die Chancen waren nie großartiger
wie heute ..geh hinaus in die Welt und vermittele es jedem und es gibt auch
mehr Prov. dafür und "thing positiv"..mal in der oberen Absatz blickend ich
wahrscheinlich bei jedem zweiten "Noch Nicht Kunde" mit einer Beschwerde zu
rechnen hätte , meine heutiger Kostenapparat höher ist ,die Prov. gleich und
schlechter und ich sage & schreibe fünf Jahre für Vorsorgen
provisionstechnisch am Fliegerfänger hänge ..

Damit wir uns richtig verstehen , ich bin kein negativ aufgeladener Makler,
wenn auch der obere Absatz das so vermittelt , ich gehe nur mittlerweile
andere Wege um wirklich Herrn [Name ausgeblendet]geben zu können ! Wer wirklich
denkt ,man müsse nur genug "die 100,-€ Vorsorge mtl. schaffen Sie" Verträge
ein paar mal mehr anbieten wird in der Summe der Dinge mehr Prov. verdienen
und mehr glückliche Kunden an sich binden , der verkennt die Grund Basic's
unseres Berufs oder war selber selten draußen beim Kunden um real den
Alleinverdiener mit Familie zu beraten , die Singlefrau [Name ausgeblendet]Jobs ..mag
sich platt anhören , wird mir aber von vielen Kollegen bestätigt !

Der Aufbau eines Kundenstamm wird auch heute durch Empfehlungen , Fachwissen
& Analyse, Individualität gegenüber anderen Vermittlern und dem Respekt des
"Ist so" Stand des Kunden gestützt ..mache ich hier nur einen Fehler
..sprich sich das schneller rum als einen selber lieb ist ..

Deshalb klingelt heute keiner mehr bei Privatkunden ungewollt an der Tür und
vermittelt nicht die "abschließen bevor es ganz zu spät " Policen..
Mit freundlichen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 14:39:51

Hallo Kollegen, Hallo Pierre

In diesem Zusammenhang verweise ich auf die aktuellen Veröffentlichungen des
dvb-Pressespiegels.
Es ist wie immer in Deutschland, negativ, negativ ect.
Selbst die Ankündigung der EZB, müsste jetzt googeln, ob der Leitzins auf
0,1% gesenkt ist, lässt im WDR wieder die Verbraucherschützer strahlen;
Anlagerenditen miserabel, Versicherungen miserabel, selbst Tagesgeld
schlecht, nur eine Hoffnung, die Verbraucherkreditzinsen werden irgendwann
sinken, da wird wirklich gestrahlt, dass man fast blind wird.
Und, es bleiben doch bloß noch Aktien und dass vom
Verbraucherschutz..................
Zumindest bin ich froh, dass die Bierpreise relativ stabil sind und die
Margen auf Pfandflaschen nicht stagnieren.
So lang wir im Markt nicht so akzeptiert werden, wie es sein sollte, wird es
immer Strukturen geben die verbrannte Erde hinterlassen und eben die
Diskussionen in Bezug auf Provisionen, Courtagen ect. anfeuern.
Und seien wir doch mal ehrlich, der deutsche Anleger, nennen wir ihn mal so,
hat noch nicht genug Geld verloren, um zu begreifen, was eine ordentliche
Beratung und Betreuung bedeutet und so lang es eben immer wieder gelingt und
dass scheint doch sehr einfach zu sein, Renditen vorzugaukeln, die jenseits
von Gut und Böse sind, wird sich nichts ändern, siehe Procon, Infinus ect.
Da nützt auch die beste Aktuarberechnung nichts, wenn es keine Grundfesten
im Bewusstsein der Vertriebler und Beitragszahler gibt.
Ich beziehe mich hier nicht auf die Diskussion mit Herrn [Name ausgeblendet], ich kenne
auch noch andere Aktuare.

In diesem Sinne.

Jörg Elster
Versicherungsmakler
Schweddey 6a
09557 Flöha
03726-701462
Fax -63
www.makler-elster.de
St.220/216/03167
IHK-Registrierung
D-WQFE-9UVAW-86

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[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 15:06:12

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

ich sagte doch, nehmen Sie das mit dem An die Tür Klopfen nicht wörtlich.

Der Altersvorsorge-Kunde hat nicht die gleichen Informationsquellen wie Sie
und vor allem, er kann daraus vieles nicht so verstehen, wie Sie es
verstanden haben. Sie haben da etwas anzubieten, und müssen diese Botschaft
unter die Leute bringen.

Natürlich nicht mit "die 100 EUR schaffen Sie schon", sondern mit vorher der
festen Überzeugung vorher, dass er das braucht, ganz unverzichtbar, und
durchhalten muss.

Komischerweise erzählen genau die gleichen Leute in der gleichen Situation,
dass Sie sich nichts für die Altersvorsorge leisten können, egal ob sie nun
1300, 1500, 1700 oder 1900 EUR netto haben. Ohne vorher eine
Überzeugungsbildung und Verinnerlichung, die mehr als nur die Überzeugung
beinhaltet, mal seine Unterschrift unter einen Vertrag zu setzen, wird man
keine Nachhaltigkeit erzielen. Sonst ist es ja wie wenn die Zeugen Jehovas
schon den Eimer Wasser, Schwamm und nachher das Handtuch für die Taufe dabei
haben, und je ein krasses Bild von Paradies und Hölle vorhalten, damit der
Heimgesuchte rasch seine Signatur unter eine Beitrittserklärung setzt, und
dann den Eimer Wasser übergeschüttet bekommt, um dann noch wieder
abgetrocknet zu werden, um jetzt auch ein Zeuge Jehovas zu sein. Das wird
wohl nicht lange anhalten.

Es ist doch ein Unterschied, ob man als Makler seine Berufung mit
Leidenschaft ausübt, wenn mal jemand seinen Weg ins Büro gefunden hat, oder
ob man die Botschaft, die man zu verbreiten hat, für so wichtig hält, dass
man sie mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln unter die Leute
bringen will.

An Türen zu klopfen ist übrigens auch nicht verboten, im Gegensatz zu
Anrufen. Es gibt aber sicher auch Besseres. Nur wenn man von den Produkten
zur Altersvorsorge und deren Notwendigkeit nicht selbst so überzeugt ist,
dass man dies mit Hintergrundwissen auch jedem erklären kann, dann wird es
nicht funktionieren. Man kann fehlende eigene Überzeugung nicht einfach
durch ein "Think positive" ersetzen. Nach dem Motto: Seien Sie froh, dass
ich Sie überfahren habe, so kommen Sie doch in den Genuss modernster
intensivmedizinischer Behandlung, die Sie sonst niemals bekommen hätten, und
wie schön ist das Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt.

Ich kannte jemandem, Kettenraucher Zigarren, der genau wusste, wie ungesund
das ist. Dann sagte ihm der Arzt: "Wenn Sie weiter rauchen, sind Sie in 6
Monaten tot!" Und er hat sofort aufgehört. Vorher hatte ihm das niemand so
deutlich gesagt. Offenbar wissen aber die meisten noch gar nicht, welches
Ausmaß an Altersarmut sie erwartet. Wer hat denn da seine Arbeit nicht
gemacht?

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 15:22:54

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

"wenn es keine Grundfesten im Bewusstsein der Vertriebler und Beitragszahler
gibt."

doch die gibt es, nur sind es die falschen, weil sie von Vorstellungen der
Verbraucherschützer geprägt sind, und von einem "Renditewettbewerb" sogar
auch der Lebensversicherer.

Die muss man aber nicht akzeptieren. Dass die Renditen niedrig sind, ist OK,
darüber braucht man gar nicht anfangen zu streiten. Dass deshalb aber
sichere Altersversorgungsprodukte nichts taugen, ist derart blanker Unsinn,
wie zu behaupten, dass Teppiche nichts taugen, weil sie nicht fliegen.

Diejenigen, die mit Prokon oder Infinus Geld verloren haben, sind eine ganz
kleine Minderzahl von Verbrauchern und nicht etwa der typische potentielle
Altersvorsorgesparer. Denen hat man nur eingeredet, dass Altersvorsorge bei
1,5 % Rendite nicht ginge, und sie haben es erst einmal geglaubt und
resigniert, ganz ohne wirklichen Grund, und haben auch keinen Leidensdruck,
weil sie gar nicht wissen, wo sie im Alter stehen werden, denn es erklärt
ihnen niemand so, dass sie es auch verstehen.

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 15:52:07

Werter Herr [Name ausgeblendet]

Jetzt stimme ich Ihnen auch zu.
Wobei die Anzahl der Infinus-Geschädigten nicht so klein sein kann, man
munkelt über 1Mrd.?.
Und, es wird wieder eine solche Truppe kommen, bin ich mir sicher.
Was ich bestätigen kann, ist die Tatsache, dass diejenigen, die in meinem
Bestand tapfer jede bisherige Kriese mitgenommen haben, an ihrem Produkt
nicht zweifeln.
Ebenso, werden selten Gespräche über Zinsen ect. geführt, weil die
Grundlagen sauber erklärt wurden.
Recht gebe ich Ihnen und dass hatte ich auch bereits vor Jahren getan, dass
sich wirklich die wenigsten mit ihren Rentenberechnungen beschäftigen, bzw.
überhaupt verstehen was da drin steht, geschweige, dass es ihnen jemand so
erklärt, dass es verstanden wird.
Und, so lange der Staat konsequent vermittelt, dass niemand leiden muss,
wird sich an der Bereitschaft zur aktiven Vorsorge nicht viel ändern.
Ich denke da nur an die GroKo und die selbstverliebten SPD-ler.

MfG

[Name ausgeblendet]

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05.06.2014 16:24:13

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

Hallo Herr [Name ausgeblendet] ,

ich sagte doch, nehmen Sie das mit dem An die Tür Klopfen nicht wörtlich.

..so wie Ihr 1:1 Statement das vorab als Interview pro & contra vorlag und
dann hier im Forum zu finden war und wir wie gewollt nun
kontrovers diskutieren ?

Der Altersvorsorge-Kunde hat nicht die gleichen Informationsquellen wie Sie
und vor allem, er kann daraus vieles nicht so verstehen, wie Sie es
verstanden haben. Sie haben da etwas anzubieten, und müssen diese Botschaft
unter die Leute bringen.

..hmm, wir haben alle Kunden die nicht ins www. schauen und verstehen ?
Alles Stahlarbeiter ohne Schlussabschluss ?

Natürlich nicht mit "die 100 EUR schaffen Sie schon", sondern mit vorher der
festen Überzeugung vorher, dass er das braucht, ganz unverzichtbar, und
durchhalten muss.

...genau ,die reicht in heutigen Zeiten vorkommen aus ..Herr [Name ausgeblendet] , wie
einfach , das mir das noch nicht aufgefallen ist ..
Komischerweise erzählen genau die gleichen Leute in der gleichen Situation,
dass Sie sich nichts für die Altersvorsorge leisten können, egal ob sie nun
1300, 1500, 1700 oder 1900 EUR netto haben. Ohne vorher eine
Überzeugungsbildung und Verinnerlichung, die mehr als nur die Überzeugung
beinhaltet, mal seine Unterschrift unter einen Vertrag zu setzen, wird man
keine Nachhaltigkeit erzielen. Sonst ist es ja wie wenn die Zeugen Jehovas
schon den Eimer Wasser, Schwamm und nachher das Handtuch für die Taufe dabei
haben, und je ein krasses Bild von Paradies und Hölle vorhalten, damit der
Heimgesuchte rasch seine Signatur unter eine Beitrittserklärung setzt, und
dann den Eimer Wasser übergeschüttet bekommt, um dann noch wieder
abgetrocknet zu werden, um jetzt auch ein Zeuge Jehovas zu sein. Das wird
wohl nicht lange anhalten.

Sie scheinen dies so genau zu beschreiben und wissen ..Ich denke Sie sind
jeden Tag beim Kunden ..oder ?

Es ist doch ein Unterschied, ob man als Makler seine Berufung mit
Leidenschaft ausübt, wenn mal jemand seinen Weg ins Büro gefunden hat, oder
ob man die Botschaft, die man zu verbreiten hat, für so wichtig hält, dass
man sie mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln unter die Leute
bringen will.

Herr [Name ausgeblendet] ,ich predige nicht , ich berate ! Pastorenartige Wiederholungen
sorgen auch in Kirchen für leere Bänke..

An Türen zu klopfen ist übrigens auch nicht verboten, im Gegensatz zu
Anrufen. Es gibt aber sicher auch Besseres. Nur wenn man von den Produkten
zur Altersvorsorge und deren Notwendigkeit nicht selbst so überzeugt ist,
dass man dies mit Hintergrundwissen auch jedem erklären kann, dann wird es
nicht funktionieren. Man kann fehlende eigene Überzeugung nicht einfach
durch ein "Think positive" ersetzen. Nach dem Motto: Seien Sie froh, dass
ich Sie überfahren habe, so kommen Sie doch in den Genuss modernster
intensivmedizinischer Behandlung, die Sie sonst niemals bekommen hätten, und
wie schön ist das Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt.

Das Verbraucherschutzgesetz schließt auch die "nicht vorab auf Gegenseitig
bejahte persönlichen Kontakte " ein
Wer hat den mit dem "sehen Sie es positiv" angefangen ..jetzt doch nicht ,,?

Ich kannte jemandem, Kettenraucher Zigarren, der genau wusste, wie ungesund
das ist. Dann sagte ihm der Arzt: "Wenn Sie weiter rauchen, sind Sie in 6
Monaten tot!" Und er hat sofort aufgehört. Vorher hatte ihm das niemand so
deutlich gesagt. Offenbar wissen aber die meisten noch gar nicht, welches
Ausmaß an Altersarmut sie erwartet. Wer hat denn da seine Arbeit nicht
gemacht?

Jemand zu beraten [Name ausgeblendet]t noch lange nicht Ihnen direkt von allen Dingen
überzeugt zu haben ..es droht Ihm ja nicht der Tod
wenn er nicht abschließt ..
Herr [Name ausgeblendet] ,wie ich schon früher feststellte , Sie hören sich gerne mit
Ihren Ausführungen selber reden ,bewahren sich aber einer absoluten
Beratungsresistenz ( meines Erachtens..) und deshalb ist auch schon wie im
Falle PKV völlig zwecklos, da Sie immer nur Einsicht von Ihrem Gegenüber
fordern und nicht von sich selbst ..

Lassen wir es dabei und auch zukünftig ..

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

05.06.2014 16:28:36

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

ja, das mit dem Nicht-Leiden im Alter ist schon die Vorstellung des Staates.
Man liest es im Rentenbericht und im Armutsbericht. Nur das Leiden fängt ja
nach Ansicht der Regierung erst unterhalb Hartz-iv- und
Grundsicherungsniveau an, denn bei diesem Niveau könne man ein sogenanntes
"Selbstbestimmtes und würdevolles Leben" führen. Und hundertfünfzig Euro
netto über Grundsicherungsniveau ist nach Ansicht der Rentenversicherung
Bund schon richtig großzügig und weit von Altersarmut entfernt.

Ich würde es jedem mal empfehlen, der meint, das ihm das reicht, ab heute
alles was er oberhalb Hartz-iv verdient auf ein Sperrkonto einzuzahlen und
solange wie er kann, vom Rest zu leben. Anschließend kann man nochmal
darüber reden, was man denn im Alter noch braucht.

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...

06.06.2014 22:58:53

Sehr geehrter Herr [Name ausgeblendet],

bitte nehmen Sie doch endlich zur Kenntnis, dass bei allen Ihren rein
theorethischen (aber wenigstens gut gemeinten Ratschlägen) längst von fast
allen Kollegen deren Umsetzung versucht wird. Jeder wird für sich auf seine
Weise die notwendigen Konsequenzen und Änderungen in seinem Unternehmen
angehen bzw. hat das getan oder ist im Begriff, das zu tun. Derjenige, dem
das nicht gelingt, wird dann wohl vom Markt verdrängt oder arbeitet an der
Armutsgrenze. Das ist unser aller Unternehmer-Risiko, wie in jeder anderen
Branche. Die, die es nicht schaffen, am Markt dauerhaft zu bestehen, werden
aber aber ganz bestimmt nicht gerettet durch Ihre seitenlangen Ergüsse mit
Vertriebsempfehlungen. Zwischen jeder Zeile Ihrer Ausführungen quillt
förmlich Ihre Unkenntnis über die Praxis im Vertrieb hervor. Woher nehmen
Sie nur die Hybris, diese wilden Interpretationen über falsche
Vertriebseinstellungen von Maklern, Mehrfachagenten etc. etc., an zu
stellen, nur weil mal negative Äußerungen zu Vertriebsmöglichkeiten
kundgetan werden ??? Selbst wenn es den einen oder anderen mit solchen,
nach Ihren Schilderungen ja schon fast suizidären Grundeinstellungen zum
Vertrieb gäbe, was soll's, dem wäre eben nicht zu helfen. Warum müssen Sie
dieses Thema immer und immer wieder in immer länger werdenden Beschreibungen
strapazieren. Wie wäre es, wenn Sie sich auf die, auch nach seinem fünften
Glas Wein (Respekt) äußerst präzise erstellte, Zusammenfassung des Hr.
[Name ausgeblendet] zu Ihren Texten beschränken würden: "Kannst Du auf Veränderungen zu
Deinem Vorteil Einfluss nehmen – tue es! Musst Du mit neuen Gegebenheit
leben – nutze sie zu Deinem Vorteil! Punkt." Es würde kein einziges
Widerwort geben !
Offenbar haben Sie ein Vorliebe für Redewendungen, Zitate, Sprichwörter
etc.. Wenn ich darüber nachdenke, warum Sie gebetsmühlenartig den Vertrieb
von Versicherungen und Finanzdienstleistungen so herrlich einfach und schön
reden, fällt mir für meine Vermutung auch ein Sprichwort ein: " Wes' Brot
ich es, des' Lied ich Sing"

Ich habe, wie vermutlich die meisten in diesem Forum, großen Respekt vor
Ihren sachlichen Erläuterungen versicherungsmathematischer Zusammenhänge.
Leider qualifiziert Sie das nicht automatisch für Ausführungen in jedem
anderen Bereich. Deshalb hier gleich noch ein Sprichwort: "Schuster, bleib
bei Deinen Leisten"

Nach unzähligen Seiten zu diesem Thema würde ich gerne die nächsten Wochen
wieder mehr Fachliches hier lesen. Bislang haben Sie, Herr [Name ausgeblendet], auf jede
Kritik an Ihren Vertriebsanalysen unserer Branche mit erneuten gleilautenden
Formulierungen in geradezu missionarischer Weise, nur mit neuen Gleichnissen
oder Zitaten versehen, reagiert und Ihrer Neigung des "immer letzten Wortes
" gefrönt. Ich werde mir und dem Forum deshalb Antworten auf neue
Statements, vermutlich wieder gleichlautender Art, ersparen.

Allen ein geruhsames langes Wochenende.

Lucius C.

[Name ausgeblendet]

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07.06.2014 00:08:27

Hallo Herr [Name ausgeblendet],

ich komme doch aus einer ganz anderen Richtung, und habe auch nicht gesagt,
dass ich eine einfache Vertriebsidee - oder überhaupt eine auch nur
ansatzweise fertige - zu vermitteln habe, sondern eine schwierige, aber nun
einmal notwendige.

Ich gehe nämlich einfach von folgendem aus: Wenn die Hälfte aller
Arbeitnehmer nicht einmal eine Vorstellung hat, wiewenig Rente sie später zu
erwarten haben, und wenn gerade einmal ein Drittel der Riesterrenten
abgeschlossen wurden, die eigentlich gebraucht werden, obwohl die Politik
danach verlangt, dann hat irgendetwas nicht richtig funktioniert.

Ich beginne aber zu verstehen, dass dafür nicht die Makler verantwortlich
sind, weil die schon alles getan haben, was ihnen im Rahmen ihres Berufes
und der damit verbundenen Qualitätsansprüche möglich ist.

Ich kann daher nachvollziehen,. dass Merkel zu den Strukkis geht, um dort
Tausenden zu sagen, wozu sie noch dringend gebraucht werden.

Es geht hier um die Umsetzung eines Zieles, das man für richtig erkannt hat.
Und dafür muss man sich an die wenden, die fähig und willens sind, dies auch
zu erreichen.

Meine Vorstellung, theoretischer Art, dass auch Makler dies könnten,
entspricht wohl nicht der praktischen Erfahrung?

Ob die Strukkis, oder die Ausschließlichkeitvertreter das schaffen, wenn es
die Makler nicht können, weis ich auch nicht, aber es wäre den Versuch wert.
Und wenn die es nicht zustandebringen, dann vielleicht die
Verbraucherschutzvereine, Gewerkschaften, Arbeitgeber, die Bildzeitung oder
sonstwer? Es wird doch wohl eine Möglichkeit geben, eine richtige, gute
und politisch gewollte Idee umzusetzen?

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

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