Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

Forum

Tauschen Sie sich mit anderen Branchenbeteiligten aus

Einladung zu Genokonzept Genotrade

15.04.2005 07:16:22

Hallo Herr [Name ausgeblendet], hallo Liste

egal welches Modell des Immobilienerwerbs sie nehmen. Wer nicht
Eigentümer in Abteilung I des Grundbuches ist hat nichts zu melden. Auch
nicht wenn eine „Auflassungsvormerkung“ = (Eigentümervormerkung es kann
nicht mehr an einen anderen verkauft oder erworben werden ohne
Zustimmung des Auflassungsvormerkungsberechtigten aber auch des
bisherigen Eigentümer hier die Genossenschaft) für den „ Genosse“
besteht.

Wenn alles gut geht in 25 Jahren, mag es vielleicht eine Möglichkeit
sein, Immobilienbesitz zu erwerben. Wobei ich da meine bedenken habe
aufgrund der Eigentumsverhältnisse. Ist es wirklich verantwortlich von
uns, wenn eine Bankfinanzierung nicht mehr möglich ist, dem
Interessenten um jeden Preis eine Immobilie mit [Name ausgeblendet] Laufzeit und oft
hohen Verbindlichkeiten zu verkaufen?
Fakt ist das der „Eigentümer die Genossenschaft“ ist und somit der zu
werdende Eigentümer der die Darlehen zwar bedient, keinerlei Ansprüche
daran besitzt. Soweit so gut. Das Problem tritt spätestens auf, wenn
die Genossenschaft in Schwierigkeiten gerät. Das ist das wahre Risiko
bei diesem Modell. Und sage keiner „das kann da nicht passieren“. Wir
haben schon ganz andere Erfahrungen machen müssen in Bezug auf das
unvorstellbare. Z. B. die Mannheimer Leben. Oder auch Banken oder
Industriekonzerne haben Insolvenz anmelden müssen. Auch darf man nicht
vergessen, welche Verpflichtungen der „Genosse“ gegenüber der
Genossenschaft hat. Sollte der Genosse umfinanzieren müssen, aufgrund
von „Veränderung innerhalb der Genossenschaft aber keine Bank finden,
hat er ein Problem. Fairer wäre es seitens dieser Genossenschaft, den
Genossen als Eigentümer einzutragen und sich Grundschulden und/oder
Bürgschaften geben zu lassen. Wie das bisher seit über einem Jahrhundert
gang und gäbe ist. Hier habe ich nur ein Risiko nämlich das ich nicht
mehr die Verbindlichkeiten bedienen kann. Und somit kann ich den Erfolg
oder Misserfolg weit gehend selber steuern.

Hier geht es um das Wohl unseres Kunden und Erwerbers, nicht zum Wohle
der Genossenschaft oder des Vermittlers mit stornofreien Geschäft.

[Name ausgeblendet]

Auf diesen Beitrag antworten...


dvb-Pressespiegel: aktuelle Meldungen
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Meldungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de