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Krankenzusatzversicherung ohne Alterungsrückstellung

31.05.2005 09:03:40

Hallo Listenteilnehmer,

einige Kooperationen mit der GKV sehen in der Zusatzversicherung
altersabhängig steigende Beiträge vor, d. h. es ist keine
Alterungsrückstellung einkalkuliert. Wäre so etwas auch außerhalb der
Kooperationen interessant?

Damit können die Eingangsbeiträge bei gleicher Leistung um 30 bis 50 % unter
den Eingangsbeiträgen eines Gleichalten in einem Tarif mit
Alterungsrückstellung liegen. Ist der Kunde z. B. 33, so steigt sein Beitrag
z. B. durchschnittlich jährlich um ca. 3 % zum jeweils nächsten
Eintrittsalter an - bei gleichzeitiger Beitragsanpassung entsprechend mehr.
Beiträge und Beitragsanpassungen bleiben jedoch trotz dieser
Altersstaffelanpassung bis etwa Alter 45-50 unter denen des Tarifs mit
Alterungsrückstellung. Z. B. für junge Familien mit Kindern und noch
geringem Einkommen können so günstige Prämien geboten werden, die
eingesparten Beiträge können dann für andere notwendige Absicherungen (BU,
Haftpflicht) verwendet werden und statt des Sparens von Beginn an in Form
der Alterungsrückstellung kann eine selbständige flexible Altersvorsorge
aufgebaut werden.

In höheren Altern bei gestiegenem Einkommen - Kinder vielleicht schon
selbständig - sind dann die altersbedingt zunehmenden Beiträge der
Zusatzversicherung auch ohne Alterungsrückstellung verkraftbar. Bei einer
Kündigung oder einem Versichererwechsel gehen natürlich auch keine
Alterungsrückstellungen verloren. Der Kunde zahlt in jedem Lebensalter immer
nur das, was tatsächlich gebraucht wird - er ist auch nicht so sehr an den
Versicherer gebunden wie mit Alterungsrückstellung, was vielleicht die
Abschlussentscheidung erleichtert. Dem Kunden muss die Kalkulation mit
altersbedingt steigenden Beiträgen, die Vorteile, aber natürlich auch
Nachteile hat, selbstverständlich schon in den schriftlichen Unterlagen bei
der Beitragstabelle deutlich erklärt werden.

Sind so kalkulierte Zusatzversicherungen (z. B. ambulante, Zahn- und
stationäre Ergänzungsversicherungen) für Kunden und Makler attraktiv? Die
Abschlussprovision ist absolut vergleichbar dem Üblichen. Welcher Anteil der
Kunden würde schätzungsweise diese Tarife mit günstigeren Einstiegsprämien
abschließen oder sogar vorziehen? Anders gesagt - wenn der Kunde bei seinem
derzeitigen Einkommen pro Monat z. B. 20 EUR investieren kann, bekommt er
hier zum gleichen Preis einen Versicherungsschutz mit deutlich besserer
Leistung (für die er sonst 30 - 35 EUR zahlen müßte) - als Kaufargument..

Schöne Grüße

[Name ausgeblendet]

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