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Restriktive Annahmepolitik ,Rückbuchung Prov. bei "Minuszahlern", Austausch des "Risikoträgers"

19.05.2013 13:16:36

Werte Kollegen,

nachdem im KV Bereich auf Grund der Unisex Einführung , schlechter Presse und neuer gesetzlicher Hürden (z.Bsp.Abkoppelung der Pflichtversicherungsgrenze zur BBG KV ) es eher ruhig ist geworden ist und die Kunden langsam wieder Vertrauen fassen, kommen einige Versicherer mit ganz anderen "netten" Dingen um die Ecke ,die uns das Leben mal wieder schwer machen :

- die Barmenia hat zur Einführung der KV Zusätze Neu AN+ (beliebt wegen Heilpraktik & Heilmittel ) und 1 A Prima / Primex Voll (Neu) die Annahmepolitik verschärft .Sehr restriktiv wird einfach abgelehnt , ohne Vorwarnung ! Von einigen Kollegen die ebenso oft KV Zusatz & Voll vermittelt ,sprechen einige von eine "Ablehnungswelle" bei leichten & mittleren gesundheitlichen Diskrepanzen des Kunden !

Tip : Anoymisierte Anfrage über Bereuer , Barmenia hat nämlich sein Risikomanagement verändert , soll heissen "individueller" Risikoentscheid scheint wieder Trumpf zu sein bei den Wuppertalern ! Gleichzeitig zwei / drittplatzierte KV Zusatz Versicherer anfragen !

- Continentale bucht bei säumigen Zahlern (ab zweiten / dritten Monat ) die Provision ohne Vorwarnung zurück und behält diese "bis zur zufriedenenstellenden Situationsbereinigung" ein ! Stimmen wurden laut, das dies wie ein Pfand gegen gerechnet wird , die Conti verweist aber auf die geänderten Courtage Richtlinie zu 2011 und behält trotz Beschwerden Recht !

Tip : Teilbeträge zwischen mtl. Zahlungen od. Monatsbeitrag + Teilbetrag on Top verhindern "Situationsbereinigung" seitens der Continentale !

- Versicherer wie die AXA ,die die DBV Winterthur gekauft haben ,oder wie die Signal und den Deutschen Ring Kranken , die fast identisch auftreten , weil mittlerweile "unter einem Dach" verändern bei der Prüfung der Annahme ,sollte ein eingereichter Antrag vom gewünschten Versicherer abgelehnt werden ( Bsp. Antrag Deutscher Ring Kranken würde abgelehnt ..) den Versicherer im Hintergrund ( Deutscher Ring Kranken sagt zu - Risikoträger Signal Iduna ) .Egal ist dabei ob KV Voll oder Zusatz !

Zunächst erfreudlich , ändern sich im Hintergrund aber auch Bedingungen, Leistungen und auch ganz wichtig Selbstbeteiligungen / Beitragsrückgewähr ect. ! Diese Alternativen werden auch meist in Zeiträumen von 14 Tagen aufrecht erhalten , somit wird Druck auf die Entscheidung des Kunden ausgeübt !

Tip : Rufen sie bei der Prüfung des Angebots zusammen mit dem Kunden "live" die Leistungsabteilung an und fragen nach oben genannten Veränderungen ! Der Kunde kann mithören , ob ihm die Alternative zusagt oder nicht . Achtung : Beratungsprotokoll auf "Alternativvorschlag des Versicherer angenommen " ändern ,da nicht eigne Empfehlung !

Bei Ablehnung der Alternative durch den Kunden gilt auch hier : anoym die Zweit / Drittplatzierten Gesellsschaften anfragen,denn wenn eine Alternative auftaucht ,wurde indirekt abgelehnt , somit sollte man den Kunden nicht bei einem anderen Versicherer
einer offziellen Ablehnung aussetzen ..Er wird es Ihnen danken !

Erholsames Pfingstwochenende

--

MfG

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