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Vereinigung der Listenteilnehmer

05.12.2004 17:09:40

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Eine Interessenvertretung für selbständige und unabhängige
Versicherungsmakler zu gründen ist sehr verlockend. Wie schon Kollegen
erwähnten, ist sowas mit viel Arbeit in der Regel für die Betroffenen
verbunden. Eines unserer Hauptziele sollte sein, rechtsichere
Courtagenzusagen zu erstreiten. Denn das ist Grundlage unserer
Tätigkeit. Von der "Abschluß- und Folgecourtage" bis zur rechtsicheren
und fairen "Zusage" einer Zusammenarbeit gäbe es viele Felder zu
beackern. Wenn ich einigermaßen richtig informiert bin betreibt die
Maklervereinigung "Charta" im Prinzip so ein Modell. Die Infos auf der
Homepage sind sicherlich eine gute Grundlage für eine
"Listenvereinigung". Man könnte es vielleicht preiswerter machen oder
mit Charta reden und einen Massenrabatt aushandeln (Sehr unwarscheinlich
denke ich). Wichtig wäre natürlich "sehr viele" Mitglieder, die aber
auch nur noch dort Geschäft einreichen, zu den Gesellschaften, die z. B.
fair, gleichberechtigt und die Leitlienien der "Listenvereinigung"
anerkennen. Desweiteren könnte man eine "schwarze Liste" führen von
Gesellschaften, die sich mit "guten Courtagenzusagen" schwer tun. Da
haben wir Kollegen schon sehr viel Macht in unseren Händen. Das müssen
wir uns klar sein. Es gibt ja Versicherungsgesellschaften, die gerne und
fair mit Maklern zusammenarbeitet. Nach meinen Erfahrungen sind das z.
B. die Auxilia, die Baden-Badener Vers. , die IDEAL oder die
Medienversicherung. Verbessern lässt sich aber immer was. Ich wäre gerne
dabei und ich meines es ernst. Mir ist es schon lang ein Dorn im Auge,
wenn ich mir das "heutige" Kräfteverhältnis -Versicherungsgesellschaften
und ich als einzelner Makler- ansehe. Weiter habe ich noch keinen Pool
oder Verband erlebt der sich konkret darum kümmert und der "wirklich"
einwandfreie, unserem Status entsprechende "Courtagezusagen" anbietet.
Erst kürzlich habe ich mir von dem Pool ASPRO Unterlagen zuschicken
lassen. Auch hier werden z. B. nur "Courtagevereinbarungen" angeboten.
Aber nach meinem Status als "Sachwalter des Kunden" darf ich
"eigentlich" z. B. keine "Vereinbarungen" eingehen oder
"Betreuungsvergütung" erhalten. Weiter muss man bei Pools wissen, dass
sie die wirlichen "Bestandsführer" der Verträge gegenüber den
Gesellschaften sind. "Sie reichen die Verträge ein. Nicht ich als
Makler" Da nützt auch alle Zusagen zu Bestandsschutz nichts. Rechtlich
ist es nicht "mein Bestand". Bei diesem Gedanke wird es mir schwarz vor
den Augen, wenn ich an meine "Altersvorsorge im Bezug auf Verkauf meines
Bestandes oder Übergabe an einen Juniorpartner denke. Jeder Makler der
aufhört, kann seinen Bestand nicht vererben, sondern vergrößert die
Gewinnmaximierung der Gesellschaften. Ich will Euch jetzt nicht weiter
langweilen, denn im Grunde wißt ihr es ja eh schon. Auf eine
hoffentliche belebende Diskussion und vor allen einen langen Atem
verbleibe ich

Mit freundlichen elektronischen Grüßen

[Name ausgeblendet]

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