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Vergleichsprogramm als Gütesiegel?

10.01.2005 11:59:10

Hallo Liste!

Mit großem Interssse habe ich die Ausführungen der Kollegen über das Thema gelesen!

Es hat mir die Erkenntnis gegeben, dass es sehr verschiedene Meinungen über die Aufgagen undTätigkeiten eines Maklers gibt.
Seit fast 35 Jahren bin ich in der Branche tätig und habe seit fast 22 Jahren den Maklerstatus. Als ich den Maklerstatus angenommen habe, da konnten damals viele VUs nichts damit anfangen. Es war oft sehr schwierig, eine laufende Courtage zu bekommen. Viele Betreuer kannten den Unterschied zwischen den § 84 u. § 93 HGB nicht.

Damals habe ich auch lange Zeit versucht, für den Kunden immer möglichst das Billigste zu vermitteln. Das war allerdings der falsche Weg, wie ich später feststellen musste. Oft klappte die Zusammenarbeit mit den VUs nicht. Es hat gewältigen Ärger gegeben!

Heute vermittle ich nur noch an wenige Gesellschaften. Ich sage dem Kunden auch ganz klar, dass ich keine billigen Verträge vermittle sondern dass ich nur an Gesellschaften vermittle, wo ich ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bekomme und mit denen auch eine gute Zusammenarbeit möglich ist.

Das wichtigste Kriterium der Maklertätigkeit ist die Interessenvertretung des Kunden! Dieses ist wesendlich wichtiger, als eine geringen Prämie zu erreichen. Das sogenannte SACHWALTERURTEIL besagt nicht, dass ich dem Kunden den billigsten Vertrag vermitteln muss. Vielfach wird auch versucht, die in England geltenden Regeln des "best advice" als für Deutschland gültig darzustellen. Hier gibt es kein "best advice" . Um dieses in Deutschland durchzusetzen muss sich die deutsche Versicherungswirtschaft gewaltig ändern.

Sicherlich gehört es mit dazu, dass der Makler sich laufend über den Markt einen Überblick verschafft. Ständig gibt es neue Produkte, über die man sich informieren muss. Bevor ich jedoch ein neues Produkt vermittle, muss ich dieses sehr gut kennen. Ich muss es GEFRESSEN haben. Das dauert manchmal etwas.

Immer wieder ist es für mich erschreckend festzustellen, dass viele Kollegen sehr ungenügende Fachkenntnisse besitzen. Sicherlich weiß ich auch nicht alles und muß leider immer wieder feststellen, dass ich nicht ganz "up to date" bin. Ich bin der Meinung, dass man erst den Maklerstuts einnehmen sollte, wenn man viele Jahre in der Branche an anderer Stelle Erfahrungen gesammelt hat.

Mit freundlichem Gruß

[Name ausgeblendet]

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