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Wohngebäude: Gesellschaft hält sich nicht an Angebot

16.10.2003 00:00:21

Hallo, werte Kollegen,
ich habe da mal wieder einen Fall, der sicherlich interessant für einige
Teilnehmer ist:

Für ein Wohngebäude mit Reetdach (ca. 120 Jahre alt) und umliegenden
Nebengebäuden (ca. 300 J. alt) habe ich bei verschiedenen Gesellschaften
Prämien eingeholt. Ich habe bei jeder vollständige Unterlagen, Lageplan
mit Beschreibung, etc. eingereicht. Risiko ist seit Inbesitznahme des
jetzigen VN schadenfrei (10 Jahre). Bestehender Versicherer war die
Helvetia, die mir, wie in der Liste berichtet, aus unerklärlichen
Gründen die Zusammenarbeit und den vermittelten Kunden die Verträge
gekündigt hat. Das Prämienniveau der Angebote: zwischen 2%o und 3 %o.
Von
einer Gesellschaft kam per E-Mail ein kurzer Dreizeiler: Die derzeitige
Prämie (ca. 0,70 %o) können wir nicht anbieten - unser Vorschlag liegt
bei 0,75%o.
Ich habe meinen Augen nicht getraut, vermutete einen Fehler und setzte
mit mich dem Absender in Verbindung. Dieser war bereits in Urlaub und
der Kollege [Name ausgeblendet]nicht an seine E-Mail Post. Der Kollege [Name ausgeblendet], dem wir
den Vorfall fernmündlich schilderten meinte nur: "Wenn Herr [Name ausgeblendet]
Angebot so gemacht hat, wird das schon seine Richtigkeit haben. Er wird
das geprüft haben!"
Daraufhin deckten wir das Risiko ein und bekamen von Herrn [Name ausgeblendet]
Rückruf. Er hätte nun die Unterlagen vorliegen und da wäre dem Kollegen
x wohl ein Fehler unterlaufen. Hätte wohl das Reetdach übersehen. Dann
wurde das Risiko noch einmal überprüft und mir 2,3 %o angeboten.

Daraufhin teilte ich dem Sachbearbeiter mit, das ich alles unternommen
habe, um das Risiko darzulegen und sogar noch zurück gerufen habe, weil
mir die Sache spanisch vorkam. Dies hätte ich ja nicht einmal mehr
machen müssen.

Ich bestand darauf, das Risiko zu der angebotenen Prämie zu übernehmen.
Wo kommen wir denn hin, wenn Angebote gemacht werden, an die sich
hinterher die Gesellschaft nicht mehr halten will. Gründe gibt es da
sicherlich einige ....

Vielleicht hat der eine oder andere Kollege [Name ausgeblendet]einen solchen
Fall gehabt? Wäre für einen Tip dankbar, damit ich dem Sachbearbeiter
die korrekte Sichtweise vermitteln kann.

Vielen Dank und viele Grüsse

[Name ausgeblendet]

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