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allgemein: BAP junge und alte Tarife - Limitierungen und Philosophien

08.10.2004 21:28:11

Sehr geehrte Kollegen/- innen,

insbesondere zielen meine Fragen an Herrn [Name ausgeblendet]Kollegen mit
Spezialisierung. Zum grundsätzlichen Verständnis wäre es für mich und auch
sicherlich für ein Großteil meiner Mitstreiter hilfreich, einmal die
grundsätzliche Verfahrensweise der Gesellschaften in Punkto
Limitierungsmittel zu verstehen. Hans Olaf Wesemann schreibt dazu in seinem
Buch über die PKV-Kennzahlen:

" ...vom Management wird festgelegt, welche Tarife und Altersgruppen
bestimmter Tarife eine Limitierung der BAP erhalten. ... Häufig werden
solche Kunden damit bedacht, die sonst besonders starke Erhöhungen zu tragen
hätten." Und er wird schon wissen, was er sagt, denn er war ja jahrelang
Mitglied der Kennzahlenkommission des PKV-Verbandes.

1. [Name ausgeblendet]t das nun, dass es eigentlich egal ist, ob man in einem jungen oder
alten Tarif versichert ist? Würde das nicht gleichzeitig bedeuten, dass u.U.
die jungen Tarife mit mehr Limitierungsmitteln versehen werden? Oder
benötigt man die neuen Tarife für die Limitierungen der alten, da
überwiegend junge und gesunde Versicherte?

2. Sind demzufolge die Wachstumskennzahlen von größerer Bedeutung als die
Wahl jung oder alt? Ich rede jetzt nicht über das Alter der Gesellschaft
insgesamt. Und bitte: mir ist auch bekannt, dass man niemals eine einzelne
Kennzahl allein zur Beurteilung nehmen darf.

3. Ist es dann wiederum nicht sinnvoll, durch den deutlich günstigeren
Beitrag eines Jungtarifes Beiträge zu sparen (zumindest bis sie die
Größenordnungen der alten Tarife erreicht haben) und für Limitierungen im
Alter selbst anzulegen? Dann wäre man wenigstens sicher, dass damit nichts
anderes geschieht.

4. Wie ist das dann mit einer Gesellschaft, die anerkannt gute Kennzahlen
hat wie die HN, die ja auch Anfang der 90er Jahre die NK und KS Tarife auf
den Markt brachten, vielleicht weil die AV und C-Tarife nicht mehr attraktiv
genug waren? Brachte man sie deshalb auf den Markt, um über genügend
Neugeschäft zu verfügen, weil zunächst günstig und damit attraktiv im
Beitrag? Wenn ja, ist das dann der gleiche Grund für den neuen Primotarif
(siehe meine Anmerkung Wachstumskennzahlen)? Wie soll das dann noch
weitergehen?

5. Werden neue Tarife nicht auch deshalb aufgelegt, weil die alten nicht
mehr zeitgemäss sind (Vollkaskomentalität) und dem demographischen Faktor
der Bevölkerung entgegenwirken sollen (z.B. weg von der Vollkaskomentalität
und Reduzierung auf das Wesentliche)?

6. Oder bin ich auf dem Holzweg?

Bitte nur fundiertes Wissen - "ich glaube" oder "ich meine" hilft hier nicht
weiter....

Mit kollegialer Empfehlung

[Name ausgeblendet]

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