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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 08.07.2008
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Übergang zu neutraler Gewichtung von Aktien versus Anleihen

Am 7. Juli ging die Multi Asset Group von ING Investment Management von einer moderaten Untergewichtung des Aktienanteils zu einer neutralen Gewichtung über. Bei Immobilien bleiben wir gegenüber Liquidität indes untergewichtet.

Nach einer kräftigen Korrektur an den Aktienmärkten seit Mitte Mai (der MSCI AC World stürzte auf Euro-Basis um 14 Prozent ab) entwickeln sich die Bewertungen jetzt günstiger. So nehmen die Märkte bereits Ertragsrückgänge in zweistelliger Höhe voraus (um 15 Prozent in den USA und sogar um 25 Prozent in Europa). Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass die Märkte sich in den nächsten Monaten innerhalb einer breiten Trading-Range seitwärts bewegen werden. Momentan scheinen wir uns allerdings in der unteren Hälfte dieser Range zu bewegen und dadurch hält sich das Abwärtsrisiko in Grenzen. Die Märkte haben jetzt wiederum das Niveau von Mitte März erreicht – seinerzeit fürchteten Investoren vor allem systemische Risiken. Die Kurse von Finanzaktien liegen jetzt sogar unter dem Level von Mitte März.

Ausblick:

Die Rahmendaten für Aktien bleiben problematisch. Rückläufiges Wachstum, hohe Ölpreise, geldpolitische Drosselung, niedrigere Erträge und steigende Inflation stehen bis auf weiteres (short term) einer Aufwärtsentwicklung am Aktienmarkt entgegen. Die Volatilität wird daher in den kommenden Monaten anhalten. Nach unserer Einschätzung dürfte die Ertragsentwicklung Mitte 2009 ihren tiefsten Stand erreichen. Eine nachhaltige Erholung der Aktienmärkte kann jedoch erst ein paar Monate vor Erreichen der Ertragstalsohle einsetzen.

Sollten die Rohstoffpreise indes deutlich nachlassen, so könnte sich eine tragfähige Erholung auch schon früher abzeichnen. Dies scheint momentan das wahrscheinlichste Szenario zu sein, falls sich die Weltkonjunktur weiter abschwächt. Der Rückgang der Unternehmenserträge könnte dadurch noch anhalten.

Bis zum Jahresende werden die Aktienkurse nach unserem Dafürhalten nur wenig Spielraum haben, um die Verluste aus der ersten Jahreshälfte wettzumachen. 2008 wird daher wohl als eines der schwierigsten Jahre für Aktien in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass damit allerhand Bandbreite für eine Erholung in 2009 besteht.



Frau Birgit Stocker
Tel.: + 49 69 5095 49-15
E-Mail: Birgit.Stocker@ingim.com

ING Investment Management
Westhafenplatz 15
60327 Frankfurt
Deutschland
http://www.ing-investments.de/

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