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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.01.2006
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2005: Krankenstand weiter gesunken - Beschäftigte zwei Tage weniger krank als noch vor zwei Jahren

Von Januar bis November 2005 ging der Krankenstand (3,4 Prozent) weiter zurück (2004: 3,6 Prozent und 2003: 3,7 Prozent, jeweils Januar bis November).

 

2005 sanken die Krankheitszeiten für die ersten elf Monate auf nur 11,5 Kalendertage, im Jahr 2004 waren es für diesen Zeitraum 11,9 Tage und 2003 noch 13,5 Tage. Somit waren die Beschäftigten von Januar bis November 2005 zwei Tage weniger krankgeschrieben als 2003 (Januar bis November). Damit ist zu erwarten, dass für das gesamte Jahr 2005 der Rekordtiefstand mit nur 13 Tagen Arbeitsunfähigkeit aus dem Jahr 2004 noch unterboten wird.

Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde jedes vierten Beschäftigten in Deutschland (6,97 Millionen
Sozialversicherungspflichtige). Damit bietet diese Analyse ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens der Erwerbsbevölkerung.

Wenige Langzeitkranke bestimmen das Krankheitsgeschehen

Langwierige Erkrankungen mit Krankheitsdauern über sechs Wochen verursachen rund  41 Prozent der Krankentage – allerdings nur bei rund vier Prozent aller Erkrankungsfälle. Besonders lange Krankenzeiten werden durch Tumorerkrankungen (durchschnittlich 32 Tage im Jahr 2004) und psychische Störungen mit 29 Tagen verursacht. Die psychischen Erkrankungen sind die einzige Krankheitsart, bei der die Krankenstände angestiegen sind, bei allen anderen Krankheitsarten ist er rückläufig.

Mehr Kurzerkrankungen, mehr Beschäftigte gar nicht krank

Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer nehmen leicht zu: Sie machen inzwischen rund 36 Prozent der Fälle aus, im Jahr 2000 waren es noch 32 Prozent. Durchschnittlich sechs bis sieben Tage krankgeschrieben sind die Beschäftigten bei Infektionen, Atemwegserkrankungen und Verdauungskrankheiten. Die Zahl der Beschäftigten, die über das gesamte Jahr überhaupt nicht krankgeschrieben waren, stieg:  Waren 2003 noch 39 Prozent ohne Krankenschein, erhöhte sich dieser Wert im vergangenen Jahr auf 43 Prozent.

Detaillierte Informationen zu psychischen Erkrankungen, branchen- und berufsbezogene Auswertungen aller Krankheitsarten und weitere umfangreiche Analysen liefert der » aktuelle BKK Gesundheitsreport 2005 . Der Report 2005 ist der 29. Band einer arbeitsweltbezogenen Berichtsreihe, die der BKK Bundesverband seit 1976 veröffentlicht. Es handelt sich um die längste Zeitreihe einer Berichterstattung zum Erkrankungsgeschehen für Deutschland.

Service unter www.bkk.de

Der » aktuelle BKK Gesundheitsreport 2005 „Krankheitsentwicklungen – Blickpunkt: Psychische Gesundheit“ kann unter www.bkk.de kostenfrei heruntergeladen werden. Wer den Band zum genauen Nachschlagen zugesandt haben möchte, kann ihn per Mausklick einfach bestellen unter: gesundheitsstatistik@bkk-bv.de

Krankenstand:
Prozentualer Anteil der Krankgeschriebenen je Kalendertag, im Jahr 2004 waren Beschäftigte durchschnittlich 13 Tage krank : 365 = 3,6 Prozent.

Krankheitsfall/Falldauer:
Krankschreibung wegen einer Krankheit; bis zu 78 Wochen Krankengeldzahlung. 2004 dauerte ein einzelner Krankheitsfall durchschnittlich 11,9 Tage.



N.N.
Frau Christine Richter
Tel.: 030/ 223 12 0
Fax: 030/ 223 12 129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Deutschland
www.bkk.de

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