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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.01.2007
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4. Vorsorge-Barometer: Deutsche bei Altersvorsorge auf dem Weg zu Rendite?

Aktuelle Repräsentativ-Umfrage von Clerical Medical: fondsgebundene Lebensversicherung und betriebliche Altersvorsorge legen zu, Immobilie verliert Zuspruch

Strassen, Luxemburg (17. Januar 2007) – Finden die Deutschen ihren Weg zu geförderter und renditeorientierter Altersvorsorge? Zum vierten Mal fragte der britische Finanzdienstleister Clerical Medical die Deutschen: „Was glauben Sie: Welche Formen der langfristigen Altersvorsorge werden sich durchsetzen?“ Mit 34 Prozent weiter auf Platz 1, aber erstmals mit Verlusten, liegt die selbst genutzte Immobilie (- 4 Prozentpunkte im Vergleich zum Juni 2006). Die betriebliche Altersvorsorge holt auf und belegt mit 30 Prozent Rang 2 (+ 4 Prozentpunkte). Einen Sprung von sechs auf drei machen Sparbuch und festverzinsliche Anlagen mit 18 Prozent (+ 2 Prozentpunkte). Deutliche Unterschiede gibt es zwischen Ost und West, die zum Teil bis zu zwölf Prozentpunkte auseinander liegen. Unsicher sind auch viele Singles: Knapp ein Drittel „weiß nicht“, was sich durchsetzen wird, unter Paaren ist es nur jeder Achte.

Die vermietete Immobilie verliert knapp vier Prozentpunkte und rutscht damit von Platz drei auf vier. Es folgt die klassische deutsche Kapitallebens- oder Rentenversicherung (‑ 1 Prozentpunkt) vor ihrer fondsgebundenen Schwester (+ 3 Prozentpunkte). An britische Policen glauben vier Prozent der Bevölkerung.

Ab einem Netto-Haushaltseinkommen von 2.500 Euro entschied sich bereits mehr als jeder Vierte für eine britische oder fondsgebundene deutsche Versicherung als privates Rentenpolster. Wer monatlich 3.000 Euro und mehr auf dem Haushaltskonto oder einen höheren Bildungsabschluss hat, glaubt vermehrt an Aktien, Fonds oder Zertifikate: Hier ist jeder Fünfte überzeugt, dass sich Wertpapiere durchsetzen werden (Bevölkerungsdurchschnitt: 11 Prozent).

„Dass Besserverdiener und Selbstständige besonders auf Performance achten, bestätigt auch das gute Abschneiden britischer fondsgebundener und With-Profits-Policen bei diesen Bevölkerungsgruppen“, so Michael Hanitz, Pressesprecher von Clerical Medical. Mehr als doppelt so häufig wie im Bevölkerungsschnitt wurden die Versicherungen von der Insel als Anlage mit Zukunft genannt.

Staatliche Förderung statt magerer Garantieverzinsung

Die Riester-Rente und die verschiedenen Formen der betrieblichen Altersvorsorge wie Direktversicherung sind weiter auf dem Vormarsch. Glaubten im Juni 2005 erst 16 Prozent, dass sich dieses Instrument durchsetzen kann, klettert der Wert von 26 Prozent im Dezember 2005 und Juni 2006 auf inzwischen 30 Prozent.

Gleichzeitig tritt die klassische deutsche Kapitallebens- und Rentenversicherung mit 15 Prozent auf der Stelle (‑ 1 Prozentpunkt). „Die Menschen merken, dass 2,25 Prozent Garantieverzinsung ab 2007 nicht mehr die Lösung fürs Alter ist“, interpretiert Hanitz. „Stattdessen glauben sie an staatlich geförderte Altersvorsorge und langsam auch an Instrumente mit höheren Renditeaussichten.“

Festverzinsliche Anlagen legen trotz magerer Zinsen zu

Aber wie schon bei den vergangenen Erhebungen des Vorsorge-Barometers sprächen auch die aktuellen Zahlen in erster Linie für in Sachen Altersvorsorge stark verunsicherte Deutsche. Der Anteil derer, die mit „weiß nicht“ antworteten, stieg wieder auf 19 Prozent (+ 4 Prozentpunkte).

Wie schon im Juni 2006 sind auch diesmal 17 Prozent der Befragten der Meinung, dass die meisten Anleger bezüglich der langfristigen Altersvorsorge verunsichert sind und die Entscheidung vorerst zurückstellen werden. Etwa ebenso viele glauben, dass sich Sparbuch und festverzinsliche Anlagen durchsetzen werden. „Das würde bedeuten, dass ein Drittel der Deutschen entweder gar nicht vorsorgt oder nach Steuer und Inflation unter Umständen nicht einmal Werterhalt verbuchen kann“, gibt Hanitz zu bedenken.

Neue Bundesländer glauben nicht an die Immobilie

Zumindest bei der Altersvorsorge scheinen Ost und West noch verschiedene Ansichten zu haben: 23 Prozent der Ostdeutschen glauben an die betriebliche Altersvorsorge (‑ 9 Prozentpunkte im Vergleich zu den Westdeutschen) und nur acht Prozent an die klassische deutsche Kapitallebens- oder Rentenversicherung
(‑ 9 Prozentpunkte).

Noch deutlicher ist der Unterschied bei der Immobilie, wo die Differenz bei 20 Prozentpunkten liegt. Die selbstgenutzten vier Wände sind in den neuen Bundesländern nur für jeden Vierten
(‑ 12 Prozentpunkte im Vergleich zu Westdeutschland) das Anlageinstrument mit Zukunft, vermietetes Eigentum für zehn Prozent (‑ 8 Prozentpunkte). Dafür hält fast jeder Zweite zwischen Ostsee und Erzgebirge die Deutschen für so verunsichert, dass sie eine Entscheidung vorerst zurückstellen, oder antwortete mit „weiß nicht“ (+ 13 Prozentpunkte).

Die repräsentative Umfrage wurde im November 2006 von der GfK Marktforschung im Auftrag von Clerical Medical unter 977 Bundesbürgern durchgeführt. Hierbei handelt es sich um das vierte Vorsorgebarometer von Clerical Medical. In den letzten beiden Jahren wurden die Bundesbürger viermal zu dem Thema „Formen der langfristigen Altersvorsorge“ befragt.



Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Herr Michael Hanitz
E-Mail: michael.hanitz@cmhvs.de

Clerical Medical Europe Financial Services B.V.
23, route d'Arlon, B.P. 71
8001 Strassen
Luxemburg
www.cmhvs.de

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