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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.08.2008
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700 Gesundheitslotsen in 26 Städten: Migranten wird das deutsche Gesundheitssystem nähergebracht – Informationen unter www.bkk-promig.de

„Mit Migranten – Für Migranten“ (MiMi) ist Titel und Leitgedanke des bundesweit größten Migranten-Gesundheitsprojektes. Gemeinsam mit dem Ethno- Medizinischen Zentrum e. V. (EMZ) in Hannover hat der BKK Bundesverband im Jahr 2003 das Projekt ins Leben gerufen. Derzeit wird „MiMi“ in bereits 26 deutschen Städten angeboten, 13 weitere Städte folgen in Kürze, fünf Bundesländer fördern „MiMi“ zusätzlich in landeseigenen Projekten.

Das Projekt setzt auf umfassende Informationen in den Sprachen der Migranten. Speziell geschulte Lotsen beraten interessierte Migranten in ihren jeweiligen Muttersprachen über das deutsche Gesundheitssystem. Katja Ngassa Djomo, Projektkoordinatorin (Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.) sagt dazu: „Grundidee des Projekts ist es, Migranten selbst aktiv in Integrationsprozesse mit einzubeziehen.

Auf diese Weise wird das Engagement nachhaltig verankert.“ Ein nunmehr vollständig aktualisierter Wegweiser durch das deutsche Gesundheitssystem „Gesundheit and in Hand“ ergänzt die Arbeit der Lotsen. In 14 Sprachen gibt es darin Informationen, z. B. über Krankenkassen, Arztwahl oder Verhalten in Notfällen. „Die starke Nachfrage an muttersprachlichen Gesundheitsinformationen sahen die Betriebskrankenkassen als einen klaren Handlungsauftrag. Der bislang so große Erfolg des Präventionsprojektes freut uns ganz besonders“, so Dr. Hildegard Demmer, Stellvertreterin des Vorstandes des BKK Bundesverbandes. Ab sofort hilft die neue Datenbank unter www.bkk-promig.de bei der Suche nach den Gesundheitslotsen vor Ort. Per Menü kann man sich zu einem der Lotsen navigieren, die insgesamt über 40 Sprachen sprechen und mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Einer von ihnen ist Maxim Krüger aus Hannover. Seit 2004 führt er auf Russisch und Deutsch die „MiMi“-Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen durch. „Im Zentrum der Veranstaltungen steht natürlich die Aufklärung über das Gesundheitssystem. Die Gruppen melden aber auch besonderen Informationsbedarf an und stellen sehr persönliche Gesundheitsfragen“, berichtet er. „Es ist zum Beispiel sehr wichtig zu wissen, ob man den Krankenwagen selbst bezahlen muss und wie man ihn ruft.“

Abderrahim En-Nosse, Gesundheitslotse aus Gießen ergänzt: „Wer die Begrifflichkeiten kennt, kann auch aktiver an der Gesellschaft teilhaben.“ Der marokkanische Kommunikationswissenschaftler und Schulpädagoge ist seit zweieinhalb Jahren Gesundheitslotse und bietet die Schulungen auf Arabisch, Französisch und Deutsch an. Konkrete Handlungsorientierung ist ihm dabei wichtig. Er bezeichnet seine Aufgabe auch als Kulturvermittlung. „Das ist genauso wichtig für Ärzte und Therapeuten wie für deren Patienten.“

„Mit Migranten – Für Migranten“ ist ein Projekt der BKK Initiative „Mehr Gesundheit für alle“. In rund 60 regionalen Projekten sowie in der Selbsthilfe engagieren sich 170 Betriebskrankenkassen, vertreten durch den BKK Bundesverband, schon seit sechs Jahren. Infos unter www.bkk.de/mehr-gesundheit-fuer-alle.



Frau Christine Richter
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/22312-0
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
www.bkk.de

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