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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.09.2008
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AIG-Krise ohne Auswirkungen auf deutsche US-Zweitmarkt-Policenfonds

Anleger von deutschen geschlossenen Fonds, die in gebrauchte US-Lebensversicherungen investieren, müssen nach Mitteilung des Bundesverbands Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherung (BVZL) e. V. nicht um ihr eingesetztes Kapital bangen.

„Nachdem die zur US-Notenbank gehörende Federal Reserve Bank (Fed) nunmehr die Aktienmehrheit am insolvenzbedrohten Versicherungskonzern AIG übernommen hat, stellt sich die Frage nach möglichen Auswirkungen auf den Policenbestand deutscher US-Life-Settlement-Fonds nicht mehr“, erklärt Thomas Laumont, Vorstand des BVZL. Ohnehin wäre zunächst nur die Muttergsellschaft AIG von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit betroffen gewesen, nicht aber deren rechtlich eigenständige Versicherungstöchter. Zudem seien – auch nach einer entsprechenden Stellungnahme der National Association of Insurance Commissioners (NAIC), der Vereinigung der obersten bundesstaatlichen Regulierungsbehörden im Versicherungswesen der USA – Ansprüche von Policeninhabern in den USA durch verschiedene Aufsichtsgesetze und einzelstaatliche Regelungen besonders geschützt. „Wie ernst die amerikanischen Behörden den Verbraucherschutz in der Versicherungsindustrie nehmen, beweist einmal mehr auch die nun erfolgte staatliche Rettungsaktion“, so Laumont.



Herr Thomas Laumont
Vorstand BVZL
Tel.: 089/ 24 20 37-08
E-Mail: thomas.laumont@bvzl.de

BVZL Bundesverband Vermögensanlagen
im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.V.
Isartorplatz 8
80331 München
www.bvzl.de

Über den BVZL
Der im Mai 2004 gegründete und aktuell aus über 40 Mitgliedern bestehende Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen e. V. (BVZL) dient als einheitliche wirtschaftliche, rechtliche und politische Interessenvertretung von im Zweitmarkt für Lebensversicherungen tätigen Initiatoren, Dienstleistern und Anlegern. Wichtige Ziele des BVZL sind die Entwicklung von Branchenstandards im Hinblick auf Transparenz und Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Anlagesegmente (britische, deutsche und US-amerikanische Lebensversicherungen) sowie eine stetige Verbesserung des Anleger- und Verbraucherschutzes in Deutschland.

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