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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.11.2009
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Ab 2011 wieder moderates Wachstum im Baltikum - Wirtschaftliche Erholung der Ostsee-Anrainerstaaten fällt unterschiedlich aus

Die Volkswirtschaften der baltischen Staaten werden erst ab 2011 wieder ein positives Wachstum verzeichnen. Zu dieser Einschätzung kommt die Fondsgesellschaft Nordea Investment Funds in ihrer aktuellen Marktstudie "Baltic Rim Outlook".

"Im kommenden Jahr gewinnen die baltischen Volkswirtschaften an Dynamik und verzeichnen 2011 wieder Wachstum", sagt Helge J. Pedersen, globaler Chefvolkswirt bei Nordea. Aktuell zeichne sich trotz eines wiederbelebten Exportgeschäfts der baltischen Staaten noch keine endgültige Erholung ab. "In Folge der scharfen globalen Rezession, unter der besonders die baltischen Staaten gelitten haben, wird sich die Wirtschaft in der Region unterschiedlich schnell erholen", erklärt Pedersen.

Russlands Wirtschaft stabilisiert sich

Russland wurde sowohl von der Finanzkrise als auch vom Einbruch der Rohstoffpreise stark getroffen, das russische BIP sank im zweiten Quartal um 10,9 Prozent. "Hohe Ölpreise und verbesserte Exportaussichten bieten gute Voraussetzungen für eine Stabilisierung der Wirtschaft", so Pedersen. Angesichts des deutlichen Investitionsrückgangs in der ersten Jahreshälfte 2009 und des sinkenden privaten Verbrauchs erhole sich die Wirtschaft eher langsam und bleibe anfällig für Rückschläge.

Polen kehrt schrittweise auf Wachstumspfad zurück

Die polnische Wirtschaft werde sich nach und nach erholen und 2011 wieder mit normalen Raten wachsen. "Dass der Wirtschaft eine Rezession erspart blieb, lag entscheidend an den Verbraucherausgaben, die jetzt allerdings abschwächen", erklärt Anders Svendsen, Polen-Experte bei Nordea. Vermutlich bleibe das Wirtschaftswachstum bis weit ins Jahr 2010 hinein sehr moderat, so Svendsen weiter.

Estland: Schwache Inlandsnachfrage

"In Estland fassen einige Sektoren langsam wieder Fuß, doch steht die schwache Inlandsnachfrage einer Erholung weiterhin entgegen", erklärt Pedersen. Allerdings dürfte Estland von einer Erholung der nordischen Wirtschaften profitieren. Denn zieht die Wirtschaft im Norden an, belebt dies den Export Estlands.

Lettland: BIP im dritten Quartal um 18,4 Prozent geschrumpft

Die lettische Wirtschaft rutschte im dritten Quartal trotz steigender Exportnachfrage aus Russland und der Europäischen Union weiter ab: Erste Schätzungen gehen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal um 18,4 Prozent geschrumpft ist. Mittlerweile werde auch wieder über eine Abwertung der lettischen Währung Lats spekuliert.

Litauen: 10 Prozent Haushaltsdefizit in 2009 erwartet

"Die starke Kontraktion der litauischen Wirtschaft in den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat das Land in eine tiefe Rezession gestürzt, die sich bis ins Jahr 2010 hinein fortsetzen sollte", erwartet Pedersen. Für dieses Jahr werde ein Haushaltsdefizit von beinahe 10 Prozent und für 2010 ein Defizit von zirka 9 Prozent erwartet.

Die vollständige Studie "Baltic Rim Outlook" in englischer Sprache steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.nordea.com/Corporate+Institutional/Markets/Economic+Research/Baltic+Rim+Outlook /925522.html




Herr Dan Sauer
Geschäftsführer
Tel.: +49 221 16 80 70 13
Fax:
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Herr Paul Malpas
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Tel.: +352 43 39 50-95
Fax:
E-Mail: Paul.Malpas@nordea.lu

Nordea Investment Funds S.A.
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Über Nordea Investment Funds S.A.

Nordea Investment Funds S.A. ist Teil der Nordea Group, die Anlagegelder in Höhe von 136,5 Mrd. EUR verwaltet (Stand: 30.6.09). Das Unternehmen bietet Anlegern in ganz Europa durch aktive Vertriebspartner wie Banken, Vermögensverwalter, unabhängige Finanzberater und Versicherungsunternehmen eine ausgewählte Palette von Investmentfonds an. Ihr Hauptprodukt ist der Nordea 1, SICAV Umbrella Fund, der ein qualitativ hochwertiges und vielseitiges Produktspektrum umfasst. Der Umbrella Fund ist bezüglich des Volumens kontinuierlich gewachsen und hat stetig an Renommee gewonnen. Dies ist auf den Erfolg seiner aktiv verwalteten Produkte in den Anlageklassen Aktien (Value-Titel, Wachstumswerte und spezielle skandinavische Aktien) und Anleihen (einschließlich dänischer Hypothekenanleihen und europäischer Hochzinsanleihen) sowie auf seine Absolute Return-Produkte zurückzuführen.

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