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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.04.2008
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Abgeltungsteuer bei der privaten Altersvorsorge berücksichtigen

Erträge aus privater Rentenversicherung unterliegen nicht der Abgeltungsteuer

Mittlerweile hat jeder zweite Bundesbürger von der Abgeltungsteuer gehört. Danach werden ab 2009 Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden, Aktiengewinne) mit 25 Prozent versteuert zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Aktiv informiert haben sich hierzu aber bislang erst vier Prozent der Deutschen. Der Kenntnisstand, welche Anlageformen wie betroffen sind, ist folglich noch sehr gering. Besonders deutliche Informationslücken bestehen im Bereich der Altersvorsorge: Selbst von den Informierten ist jedem Dritten unbekannt, dass private Rentenversicherungen bzw. Riester- und Rürup-Verträge auch künftig abgeltungsteuerfrei sind.

Dies zeigt die aktuelle Studie "Altersvorsorge und Abgeltungsteuer", die das Marktforschungs- und Beratungsinstitut psychonomics AG im Auftrag der Versicherungskammer Bayern durchgeführt hat. In einer bundesweiten Umfrage wurden über 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

Beratung noch in diesem Jahr

Als Reaktion auf die Einführung der Abgeltungsteuer erwägt mehr als ein Drittel (35%) derer, die sich bereits informiert haben, den Abschluss einer privaten Rentenversicherung bzw. einer geförderten Riester- oder Rürup-Rente. Auch die Kapitallebensversicherung (KLV) könnte neuen Auftrieb erfahren: 25 Prozent der Bundesbürger sehen diese als mögliche Anlageform, da auch hier keine Abgeltungsteuer anfällt. Die Informierten ziehen daneben den Kauf von Aktien und Fonds noch in 2008 in Betracht, um von der Abgeltungsteuer nicht betroffen zu sein.

"Jeder sollte seine Geldanlage noch in diesem Jahr überprüfen und sich von einem Finanzexperten beraten lassen. Auch bei Neuanlagen ist die Abgeltungsteuer auf jeden Fall bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen," betont Dr. Harald Benzing, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern.

Dies hat die Mehrheit auch vor: Über die Hälfte (55%) der Bundesbürger beabsichtigt, sich im Laufe dieses Jahres näher zu den steuerlichen Veränderungen zu erkundigen oder ein Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Als Informationsquelle wollen die Bundesbürger das Internet, Banken und Sparkassen, Versicherungen, Steuerberater sowie unabhängige Finanz- und Versicherungsmakler nutzen.

"Das kurzfristige Anlageverhalten als Reaktion auf die kommende Abgeltungsteuer sollte nicht losgelöst von langfristigen Perspektiven der eigenen Altersvorsorge erfolgen und die jeweiligen Anlagerisiken berücksichtigen", rät Carolin Thomas, Studienleiterin bei der psychonomics AG.



Herr Ansgar Metz
Unternehmenskommunikation
E-Mail: ansgar.metz@email.de

psychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln
http://www.psychonomics.de

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