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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.10.2005
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Achtung: Hirsch auch von links!

Wildwechselsaison: Itzehoer Versicherungen geben Autofahrern Tipps zum richtigen Verhalten

Allein in Schleswig-Holstein kracht es durchschnittlich fast 50 Mal täglich zwischen Mensch und Tier: Weit über 17 000 Wildunfälle passieren jährlich, meist mit Rehen. Fast jedes fünfte wird auf der Straße "erlegt" Experten gehen allerdings von einer immensen Dunkelziffer aus, da viele Unfälle nicht gemeldet werden. Besonders im Herbst steigt die Gefahr einer Kollision enorm an: Die Brunftzeit macht das Wild vor Liebe blind. Wildunfälle fordern jährlich rund 30 Menschenleben und über 3000 Verletzte auf bundesdeutschen Straßen.

Grundsätzlich kommt die Teilkaskoversicherung für den entstandenen Schaden mit Haarwild auf. Doch was ist, wenn ein Fasan, ein Hund oder eine Katze einen Unfall verursacht? Die Itzehoer Versicherungen haben ihren Schutz auf Kollisionen aller Tiere erweitert.

Nach einem Zusammenstoß sollte zunächst die Warnblinkanlage eingeschaltet und die Unfallstelle gesichert und die Polizei (110) informiert werden: Die Einsatzleitstellen verfügen über Listen örtlicher Jagdpächter. Nur sie können verletzte Tiere aufspüren. Und sowohl Jagdpächter als auch Polizei stellen dem Autofahrer eine Bescheinigung über den Unfall aus – wichtig, um später von der Versicherung den Schaden begleichen zu lassen. Die Itzehoer Versicherungen verlangen beispielsweise erst ab einer Schadenshöhe von mehr als 500 Euro solche Meldung. Grundsätzlich muss der Versicherte nachweisen, dass Wild den Schaden verursacht hat. Spuren von Blut und Haaren am Fahrzeug sollten daher von der Werkstatt dokumentiert werden. Ein weiteres Indiz sind "weiche Einbeulungen", typische Karambolage-Folgen mit Wild.

Keinesfalls darf man tote Tiere als Sonntagsbraten mitnehmen: Das gilt als Wilderei.

Damit es gar nicht erst zum Wild-Crash kommt, raten die Itzehoer Versicherungen und der schleswig-holsteinische Jagdverband zu besonnener Fahrweise vor allem morgens und abends in waldreichen Gebieten.

  • Wildtiere haben nur vor relativ langsamen Autos Angst. Alles, was sich mit mehr als 60 Stundenkilometern bewegt, nehmen sie nicht als Gefahr war.

  • Und wenn plötzlich ein Reh am Straßenrand oder auf der Straße steht, sollte der Autofahrer sofort abblenden, hupen und bremsen, aber nicht riskant ausweichen – das ist häufig die Ursache schwerer Unfälle.

  • Auch wenn das Tier über die Fahrbahn gesprungen ist, sollte man zunächst in Schrittgeschwindigkeit weiterfahren: Ein Reh kommt selten allein.

  • Besonders gefahrenträchtige Bereiche hat der Jagdverband mit zusätzlichen großformatigen Schildern markiert. Nach Erkenntnissen deutscher Jagdaufseher erliegen sehr viele Autofahrer allerdings dem Irrglauben, das Wild springt nur von rechts – wie auf den Warnschildern.



Produktmarketing
Frau Meike Carstens
Tel.: 04821 773 631
Fax: 04821 773 8 631
E-Mail: m.carstens@itzehoer.de

Itzehoer Versicherungen
Hansestraße 10
25521 Itzehoe
Deutschland
http://www.itzehoer.de

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