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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.06.2006
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Aktuelle Studie von WdF und UNIQA: Österreichs Manager achten auf ausgewogene Work Life Balance

Aber 27 % der Führungskräfte bestätigen laut Umfrage gesundheitliche Probleme

In einer groß angelegten Umfrage holte das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) ein aktuelles Stimmungsbild über die Work Life Balance und den Gesundheits- und Fitnesszustand der heimischen Manager ein. An der gemeinsam mit UNIQA, Österreichs führendem Gesundheitsversicherer, österreichweit durchgeführten Befragung haben sich 311 Manager beteiligt.

„Österreichs Führungskräfte machen sich sehr wohl Gedanken über einen Ausgleich zwischen Privat- und Berufsleben“, berichtet Dr. Felix Josef der Studienautor und Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Triconsult in einer Pressekonferenz. „Aber dieser Spagat bereitet den meisten mehr Sorgen als ihnen lieb ist, denn gerade bei den 36- bis 50-jährigen Managern steht der Beruf im Vordergrund. Diese Altersgruppe gehört in vielen Fällen noch nicht der Top-Managementebene an und versucht alles, um möglichst rasch die Karriereleiter in die Höhe zu klettern. Das geht zu Lasten des Privatlebens und der Gesundheit. Die Führungskräfte der 1. Ebene gehen mit ihrer Work Life Balance wesentlich sorgfältiger um: Sie hören sensibler auf die Signale ihres Körpers und müssen nicht mehr um jeden Preis Überstunden anhäufen. Weibliche Manager sehen das Zusammenspiel von Arbeit und Privatleben viel kritischer als Männer, so behaupten mehr als 50 %, dass ihr Privatleben zu kurz kommt.“

„Durch die steigenden Herausforderungen am nationalen und auf internationalen Märkten ist auch für Führungskräfte gesteigerter Einsatz von Nöten. Das führt vermehrt zu längeren Arbeitszeiten und Stress, der durch verschiedene Maßnahmen sinnvoll abgebaut gehört !. Das WdF wollte mit dieser Umfrage dem Gesundheitszustand der Manager auf den Grund gehen“, gibt KR Viktor Wagner, stv. Bundesvorsitzender des WdF und Geschäftsführer der internationalen Facility Managementfirma Reiwag, den Anlass für diese Studie an.

Bei der Wahrnehmung des persönlichen Gesundheitszustandes behaupten 14 % aller Befragten, dass es ihnen ausgezeichnet geht. Am gesündesten fühlen sich die Manager über 50 Jahren (16 %), während sich nur 12 % der 36- bis 50-Jährigen als völlig gesund bezeichnen. „Aber rund 27 Prozent der Manager bestätigen, dass sie unter gesundheitlichen Problemen leiden“, so Studienautor Josef, „hier dominieren die 36- bis 50-jährigen mit 33 Prozent. Nur ein Viertel der älteren Manager geben Probleme an, das zeigt, dass in dieser Altergruppe wesentlich höhere Sensibilität herrscht.“ Die Manager der 1. Ebene (22 % bestätigen Probleme) sind fitter als die der zweiten Ebene (32 %).

Bei der Art der gesundheitlichen Probleme dominieren Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat (18 %) vor Herz/Kreislauf-Problemen (9 %), Stoffwechsel (5 %) und psychischen Problemen (3 %); immerhin 73 % der Befragten geben an, dass sie aktuell keine Gesundheitsprobleme wahrnehmen. Interessant erscheint die Tatsache, dass immerhin 3 % psychische Probleme zugeben: „Je mehr die Work Life Balance aus dem Gleichgewicht kommt, desto höher werden die Schwierigkeiten in diesem Bereich“, so Josef. Als persönliche Risikofaktoren werden Stress und psychische Belastung von 57 % der Befragten wahrgenommen, 56 % machen zu wenig Bewegung, mehr als ein Viertel (38 %) leidet an Übergewicht und ein Drittel (31 %) unter ungesunder Ernährung. Rauchen als Risikofaktor geben nur 13 % der Manager an.

Mit viel Sport und Bewegung kämpfen die heimischen Führungskräfte gegen gesundheitliche Probleme an: 38 % der Befragten geben an, mehrmals die Woche Sport zu treiben. Sportmuffel unter den Managern sind die unter 35-jährigen, bei denen 11 % angaben, überhaupt auf Sport zu verzichten, die aktivsten Führungskräften sind die über 50-jährigen, von denen 47 % angaben, mehrmals in der Woche aktiv zu sein.

Unter Sportarten dominiert Skifahren (51 %) und Laufen (51 %) vor Radfahren (46 %), Wandern (41 %), Schwimmen (26 %) und dem regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios (22 %). Abgeschlagen der vermeintliche Managersport Golf, der von 17 Prozent der Befragten ausgeübt wird. Ungeachtet der herrschenden Fußball-Euphorie geben auch nur 4 % der Manager an, regelmäßig auf Torjagd zu gehen.

WdF-Funktionär Wagner, selbst begeisterter Schifahrer, Tennis- und Fußballspieler: „Sport gibt mir ein einfach den notwendigen Ausgleich für das stressige Berufsleben. Ich arbeite gerne und viel und der Erfolg gibt mir Recht, aber nur wenn es hier eine ausgewogene Balance zwischen Beruf- und Privatleben gibt, kann man als Top-Manager die geforderten Leistungen erbringen.“

Die heimische Unternehmen reagieren zunehmend auf das Gesundheitsbedürfnis der Mitarbeiter. 37 % der Manager geben an, dass in ihren Firmen bereits betriebliche Gesundheitsvorsorgemöglichkeiten angeboten werden. Mit 61 % dominiert hier die Vorsorgeuntersuchung vor regelmäßiger Gesundheitsinformation (47 %), dem gesunden Mittagsbuffet (42 %) und betrieblichen Sportorganisationen (40 %). Gerade bei gesunden Ernährungsangeboten besteht Nachholbedarf in den heimischen Betriebskantinen. Fast die Hälfte aller Manager wünschen sich gesündere Speisepläne.



Presseservice
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Fax: (+43 1) 211 75-3619
E-Mail: presse@uniqa.at

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Österreich
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