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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.10.2005
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Allianz-Trendanalyse: Gute Perspektiven für Wohnimmobilien

Hohe Wert- und Ertragsstabilität bei ohneigentum / Keine Preisblase für Immobilien in Deutschland / Großes Marktpotenzial für Finanzdienstleister

Für die meisten Besitzer von Wohnimmobilien dient das Eigenheim dem Grundbedürfnis „ein Dach über dem Kopf“ zu haben, sowie dem Gefühl der Unabhängigkeit. Doch auch eine kapitalmarktorientierte Betrachtungsweise ist in der heutigen Zeit lohnend. Da der Staat sich bei der Rentenversicherung nach und nach auf eine Grundversorgung zurückzieht, gewinnt die Immobilie als Baustein zur privaten Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu anderen Industrieländern befinden sich deutsche Wohnimmobilien zwar nicht in einem Preisauftrieb, doch zeichnen sie sich auch hierzulande durch eine hohe Wert- und Ertragsstabilität aus.

Zu diesem Ergebnis kommt die volkswirtschaftliche Studie „Wohnimmobilien in finanzwirtschaftlicher Perspektive“ der Allianz (Allianz Lebensversicherungs-AG, Allianz Sachversicherungs-AG, Allianz Dresdner Bauspar AG, DEGIResearch und Dresdner Bank AG).

Deutsche Wohnimmobilien unübertroffen sicher

Für eine individuelle Vermögensplanung muss ein optimaler Mix aus verschiedenen Anlageformen gefunden werden. Und jede Finanzanlage steht dabei in Konkurrenz mit anderen Anlageformen – v.a. in den zentralen Kategorien Ertragsstärke und Ertragsstabilität. Auf einen längeren Zeitraum gesehen, fällt der Ertrag im Vergleich mit anderen Anlageklassen im Jahresdurchschnitt zwar geringer aus, hinsichtlich der Ertragsstabilität sind deutsche Wohnimmobilien jedoch unübertroffen sicher. „Das Eigenheim gehört zu den am besten geeigneten Anlagekategorien, um einen stetigen Ertragsstrom zu generieren. Damit ist die private Wohnimmobilie die optimale Beimischung zur Lebensstandardsicherung innerhalb eines Vermögensportfolios“, erläutert Thomas Beyerle, Leiter DEGI-Research, die Bedeutung der Immobilie.

Stetige Ertragszuwächse sowie das konstante Preisniveau für Immobilien seit 1995 machen Wohnungsportfolios auch zunehmend interessanter für Investmentfirmen. Besonders ausländische Gesellschaften, wie Private-Equity-Fonds, haben sich Deutschland als Investitionsstandort ausgesucht.

Keine Preisblase bei deutschem Wohneigentum

Im internationalen Vergleich sind die Preise für Wohnimmobilien deutlich angestiegen, nicht nur absolut, sondern auch in Relation zu den verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen. Wirtschaftsfachleute warnen nach der Preisblase an den Aktienmärkten bereits vor einer Blase bei Wohneigentum. „Wir sind auf Basis empirischer Untersuchungen zu dem Ergebnis gekommen, dass in einer Reihe von Industrieländern die Preisentwicklung bei Wohnimmobilien nicht mehr durch die Wirtschaftsdaten gerechtfertigt wird“, so Allianz-Volkswirt DavidMilleker.

Im Gegensatz zum Beispiel zu den USA oder Großbritannien ist hierzulande von einem übermäßigen Preisanstieg nichts zu spüren. Vielmehr stagnieren in vielen Teilen Deutschlands die Preise seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre, unter anderem als Folge der Kapazitätsüberhänge unmittelbar nach der Wiedervereinigung. Vor allem in den neuen Bundesländern ist mit 16 Prozent eine relativ hohe Leerstandsquote zu verzeichnen, in Westdeutschland sind es nur 3,1 Prozent.

Die Bauaktivitäten sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. In den nächsten Jahren ist aus diesem Grund mit einem Rückgang der Leerstandsquoten zu rechnen. Zudem zieht das günstige Verhältnis zwischen Kaufpreis und Miete langfristig orientierte ausländische Investoren an. „Im Gegensatz zu einigen Auslandsmärkten bestehen in Deutschland keine Anzeichen für eine Preisblase. Eher klaren die preislichen Perspektiven wieder auf“, so David Milleker.

Hohe Anforderungen an Immobilienerwerber

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist der Immobilienerwerb in Deutschland mit hohen Hürden verbunden. Zum einen müssen Käufer zusätzlich zum Kaufpreis mit bis zu 10% Nebenkosten kalkulieren. Diese fallen für die Grunderwerbsteuer, Notargebühren und ggf. Makler-Courtagen an. Zum anderen haben die Deutschen einen hohen Beratungsbedarf bei der Auswahl der Immobilie, aber auch bei der Konzeption der Finanzierung und der Absicherung.

Erbschaftswelle birgt hohes Kreditpotenzial für die Zukunft

Die Volkswirte der Allianz sehen dennoch im Wohnimmobilienmarkt ein hohes Potenzial für deutsche Finanzdienstleister. Vor dem Hintergrund der geringen Eigentümerquote in Deutschland und dem demographischen Wandel zählen zwei Bevölkerungsgruppen zukünftig zu potenziellen Immobilienerwerbern: Familien mit Kindern sowie Personen, die sich in der zweiten Hälfte ihres Berufslebens befinden.

Weiterhin wird für die kommenden Jahre mit einer Welle an Erbschaften gerechnet, die einen erheblichen Bedarf an Krediten für Renovierungs- und Modernisierungsinvestitionen nach sich ziehen wird. Darüber hinaus wird aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Mobilität von Arbeitnehmern ein höheres Transaktionsvolumen auf dem Immobiliemarkt zu verzeichnen sein. Nicht zuletzt liegt das Volumen der Wohnungsbaukredite in Deutschland bei derzeit 50 Prozent des Bruttoinlandproduktes, in Großbritannien und den USA beträgt es über 60 Prozent. Durch eine Angleichung an diese Vergleichsländer könnte sich die Eigentümerquote bis 2020 von 43 auf 54 Prozent erhöhen. „Damit kann das Kreditgeschäft allein für Wohnimmobilien in den nächsten Jahren um ein zusätzliches Volumenpotenzial von 100 bis 200 Milliarden Euro wachsen“, prognostiziert Thomas Beyerle.

Wohneigentum für Investoren und als Immobilienrente attraktiv

Wie die volkswirtschaftliche Allianz-Studie zeigt, bietet der Wohnimmobilienmarkt sowohl für Privatanleger als auch die Finanzwirtschaft günstige Anlageund Geschäftsmöglichkeiten. Für einen integrierten Finanzdienstleister wie die Allianz eröffnen sich dabei rund um die Immobilie beträchtliche Wachstumspotenziale. Für private Wohneigentümer sind die eigenen vier Wände eine sichere Geldanlage für die Altersvorsorge. Zwar ist das Eigenheim nicht der große Werttreiber, es bietet aber ganz konkrete Vorteile gegenüber anderen Anlageformen: Die Ertragsstabilität sowie eingesparte Mietzahlungen garantieren eine gute Absicherung im Alter. Zudem können Investoren von dem moderaten Preisniveau deutscher Immobilien profitieren.

Fazit: „Aktien unterliegen Schwankungen; Immobilien dagegen sind eine sichere Anlage für die Rente. Wohneigentum bietet somit als Instrument für die Altersvorsorge und für die Finanzwirtschaft interessante Perspektiven“, resümiert David Milleker die Allianz-Studie.



N.N.
Herr David F. Milleker
Tel.: ++49-69-263-11348
Fax: ++49-69-263-18791
E-Mail: david.milleker@dresdner-bank.com

Dresdner Bank Aktiengesellschaft
Jürgen-Ponto-Platz 1
60301 Frankfurt am Main
Deutschland
www.dresdner-bank.de

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