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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 17.10.2008
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Anlegen in der Krise: Gold, Immobilien, Value-Aktien

- Flossbach & von Storch registrieren Rezession in USA und Europa - „Weitere sehr unangenehme Meldungen von Banken" - Aktien unangemessen tief bewertet

Trotz der international verabschiedeten Rettungspakete für die Finanzwirtschaft befinden sich die Banken weltweit noch in unruhigem Fahrwasser. Zu dieser Einschätzung kommt Bert Flossbach, Vorstand der Flossbach & von Storch AG. Zwar wiesen nach Ansicht der Kölner Investmentmanager vor allem die Kapitalmaßnahmen in Großbritannien den Weg. Aber nun müssten möglichst viele kontinentaleuropäische Banken von dem Angebot der Regierungen Gebrauch machen, sich zu rekapitalisieren. Bert Flossbach: „Die Banken dürfen nun nicht aus Angst um ihre Manager-Boni zögern – ihnen fehlt auf breiter Basis Kapital.“ 100 Milliarden Euro Kapital hingegen würden Kapazität für 1.000 bis 2.000 Milliarden Euro Kredit (je nach Kreditart) schaffen. Flossbach weiter: „Nur durch frisches Kapital kann der schmerzhafte Prozess eines radikalen Bilanzabbaus und die Gefahr damit verbundener Notverkäufe gemildert werden.“

Probleme nicht aussitzen

Die Hoffnung, die Probleme durch veränderte Bilanzregeln aussitzen zu können und faule Positionen einfach in eine andere Schublade („Halte bis Fälligkeit, wird schon gut gehen“) zu packen, dürfte sich nach Ansicht von Flossbach als illusorisch erweisen. „Dann wäre das Vertrauen erneut dahin. Wenn aber eine Rekapitalisierung der Banken gelingt, könnten wir noch mal mit einem blauen Auge davonkommen. Mit einer Flurbereinigung der Finanzbranche wäre der Weg für ein nachhaltiges Wachstum der Weltwirtschaft geebnet. In dieser Welt werden Banken weitaus weniger profitabel, dafür aber deutlich sicherer sein“, sagt Bert Flossbach, der allerdings noch eine Reihe von „sehr unangenehmen Meldungen“ aus dem Finanzsektor erwartet.

Rezession in USA und Europa

Die Kölner Investmentmanager registrieren, dass sich bereits jetzt die Marktteilnehmer auf eine Rezession in den USA und Europa eingestellt hätten. Sie machen ihre Aussage unter anderem an der steigenden Arbeitslosigkeit, den einbrechenden Autoabsatzzahlen in den USA, rückläufigen Auftragseingängen im deutschen Maschinenbau und weltweit fallenden Konjunkturindikatoren fest. „Die Aktienmärkte haben die Rezession inzwischen voll eingepreist. Die aktuellen schwachen Kurse konjunkturzyklischer Unternehmen spiegeln die massiven Gewinnrückgänge bereits wider“, so Bert Flossbach.

Aktien als „Investments of last resort“

Das aktuelle Kursniveau hingegen ist nach Ansicht von Flossbach & von Storch deutlich zu niedrig. Aktien erstklassiger Unternehmen mit solider Bilanz und stabilem Geschäftsmodell hätten sich in den großen Krisen des letzten Jahrhunderts neben Gold als „Investments of last resort“ erwiesen und selbst Währungsreformen überstanden (im Gegensatz zu vielen Staatspapieren). Dennoch hätten viele Anleger reflexartig verkauft, um ihr Vermögen in „Sicherheit“ zu bringen. Dabei seien selbst Ikonen wie Coca Cola, 3M, Johnson & Johnson oder Nestlé über Bord geworfen worden, als stünde deren Exitus kurz bevor.

Gold, Immobilien, Value-Aktien

Flossbach & von Storch sind einer der wenigen Investmentmanager, die die globale Finanzkrise schon seit dem Frühjahr 2007 antizipiert haben. Auf Basis der damaligen Erkenntnisse haben sie schon im letzten Jahr die Portfolios der Kunden von Bank- und Versicherungswerten bereinigt. Auch jetzt raten sie Anlegern, auf Finanzwerte gänzlich zu verzichten, Bargeld in Bundesanleihen zu investieren und Geldmarktfonds zu meiden.  Hilfreich ist ein breit diversifiziertes Portfolio. Dabei setzen die Kölner auf physisches Gold, das auch weiterhin an Wert gewinnen wird. Daneben ist der Einstieg in Aktien solider Unternehmen, sogenannte Value-Werte, ratsam. Auch ein Investment in erstklassige Immobilien hilft, das Vermögen zu schützen und die Krise weitgehend unbeschadet zu überstehen.

Flossbach & von Storch erklären, dass man den schwarzen Freitag am 10. Oktober zu Aufstockungen der Aktienquoten in den Fonds genutzt habe. Im Falle deutlicher Kurssteigerungen planen die Investmentmanager Gewinnrealisierungen, da ein geradliniger Anstieg auf das Niveau von Mitte September (vor der Lehman-Pleite) unwahrscheinlich sei.

Bert Flossbach: „Bleibt zu hoffen, dass sich das Bonmot André Kostolanys bestätigt, nach der Börsengewinne Schmerzensgeld sind: Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld. Von Ersterem hatten wir jedenfalls schon genug.“



Frau Annette Matzke
Tel.: +49 (0) 221 - 4 20 75 - 34
Fax: +49 (0) 221 - 4 20 75 - 59
E-Mail: am@stockheim-media.com

Flossbach & von Storch
Im Mediapark 8
50670 Köln
http://www.fvsag.com/

Über Flossbach & von Storch
Flossbach & von Storch zählen mit einem betreuten Vermögen von zwei Milliarden Euro zu den führenden unabhängigen Investmentmanagern in Deutschland. Das Unternehmen ist seit 1998 mit Sitz in Köln tätig. Flossbach & von Storch bündeln umfassendes Portfoliomanagement- und Finanzmarkt-Know-how in einem unabhängigen, inhabergeführten Unternehmen. Zu den Kunden zählen bedeutende Family Offices, institutionelle Anleger sowie Inhaber großer Einzelvermögen. Darüber hinaus machen Flossbach & von Storch ihre Kompetenz in der Vermögensverwaltung über eine Reihe von Investmentfonds einem breiteren Publikum zugänglich.

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