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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.10.2006
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Apotheker demonstrieren gegen Gesundheitsreform

Kundgebungen in Leipzig, München, Düsseldorf und Hamburg

Bundesweit tragen die Apotheker im November ihren Protest gegen die Gesundheitsreform auf die Straße. "Uns reicht es jetzt", begründet ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf diesen Beschluss. Die Gesundheitsreform sei ein Frontalangriff auf das Berufsbild des Apothekers. Trete das geplante Gesetz unverändert in Kraft, sei Schluss mit der flächendeckenden wohnortnahen Arzneimittelversorgung rund um die Uhr.

Die 17 Landesorganisationen der Apotheker rufen zusammen mit der Apothekengewerkschaft ADEXA alle Apothekerinnen und Apotheker sowie alle Apothekenangestellten dazu auf, aus Protest gegen die Gesundheitsreform gemeinsam auf die Straße zu gehen. Die Kundgebungen finden jeweils mittwochs um 11 Uhr statt, am 1. November in Leipzig, am 8. November in München, am 15. November in Düsseldorf und am 22. November in Hamburg.

"Kaum ein Gesetzentwurf ist jemals so vernichtend von allen Sachverständigen kritisiert worden" sagte Wolf. Die Reform löse kein einziges Problem des Gesundheitswesens. Auch die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land erwarteten von der Gesundheitsreform nichts Gutes. "Das Gesetz stärkt nicht den Wettbewerb, sondern setzt auf Dirigismus und Staatsmedizin. Nicht mehr die Gesundheit der Patienten sollen im Mittelpunkt des Gesundheitswesens stehen. Jetzt gehe es nur noch ums Melken der Apotheker." sagte Wolf.

Individuelle Höchstpreise für Arzneimittel und kollektive Haftung der Apotheker durch Zwangsrabatte lehnt die ABDA entschieden ab. Wolf: "Die Reform gefährdet die wohnortnahe, flächendeckende Arzneimittelversorgung rund um die Uhr. Einen Wettbewerb, bei dem es nicht mehr um die Qualität der Leistungen für die Patienten gehe, sondern nur noch um Preise und Vergütungsdumping, könnten vor allem Apotheken auf dem Land und in den Wohngebieten nicht überleben. Das Gesetz bedrohe damit die Existenzgrundlage vieler qualifizierter Arbeitsplätze und sei ein Frontalangriff auf die Versorgungsqualität der Patientinnen und Patienten."

Die Apotheker demonstrieren für

  • ein Gesundheitswesen, bei dem die Gesundheit der Patienten im Mittelpunkt steht
  • den freien Heilberuf des Apothekers und die inhabergeführte Apotheke vor Ort
  • die flächendeckende wohnortnahe Arzneimittelversorgung rund um die Uhr
  • qualifizierte Arbeitsplätze und eine sichere Arzneimittelversorgung
  • die preisunabhängige Apothekervergütung als Grundlage unabhängiger Beratung.



Pressesprecherin
Frau Annette Rogalla
Tel.: 030 40004-132
Fax: 030 40004-133
E-Mail: pressestelle@abda.aponet.de

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Jägerstraße 49/50
10117 Berlin
Deutschland
www.abda.de

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