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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.10.2009
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BAI begrüßt Regelungen im Koalitionsvertrag zu Alternative Investments

Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI), die Interessenvertretung der im Bereich Alternative Investments (u.a. Hedgefonds, Private Equity, Rohstoffe, etc.) engagierten Marktteilnehmer, bewertet den am Wochenende von der neuen Bundesregierung vorgestellten Koalitionsvertrag als wichtiges Signal für den Finanzstandort Deutschland.

Seit Jahren setzt sich der BAI für eine Versachlichung der Debatte über alternative Anlageformen und –Strategien – insbesondere Hedgefonds und Private Equity – ein und fordert wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für diese Branche in Deutschland, die auch eine sachgerechte Regulierung umfassen.

In diesem Zusammenhang ist der im April von der EU-Kommission vorgestellte Richtlinienentwurf über die Verwalter von alternativen Investmentfonds (AIFM- Richtlinie) von herausragender Bedeutung und die neue Bundesregierung aufgefordert, die Verabschiedung und Umsetzung der Richtlinie auch im Sinne der deutschen Branche anzugehen. Hierzu enthält der Koalitionsvertrag aus Sicht des BAI wichtige Signale. „Wir begrüßen es, dass sich die neue Bundesregierung nicht nur gegen einen europäischen Alleingang ausspricht und ein international abgestimmtes Regelwerk für alternative Investmentfonds fordert, sondern sich gleichzeitig auch verpflichtet, den Besonderheiten der deutschen Investoren und Produktanbieter hinreichend Rechnung zu tragen“ sagte Achim Pütz, 1. Vorsitzender des Verbands.

Frank Dornseifer, Geschäftsführer Recht und Policy des BAI, ergänzte: „Die Koalitionsparteien haben erkannt, dass alternative Anlageformen in Deutschland gestärkt werden müssen. Neben Hedgefonds sind die Bereiche Wagniskapital, Mikrofinanz und Real Estate Investment Trusts (REITs) auf der Agenda der neuen Regierung und es wird eine Überprüfung der Rahmenbedingungen geben. Hierfür hat auch der BAI gekämpft.“

Der BAI hat wiederholt darauf hingewiesen, das Investoren - gerade auch im institutionellen Bereich - heute mehr denn je auf die diversen Fähigkeiten der Alternative Investment Branche angewiesen sind, um die Diversifikation und Rendite ihrer Portfolios zu verbessern. „Der jüngst angekündigte modifizierte Stresstest für Versicherungsunternehmen unterstützt unsere These“ erklärte der 1. Vorsitzende Pütz. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass sich die Bundesregierung dieses Themas annimmt und wir begrüßen das Bekenntnis im Koalitionsvertrag nicht nur zu einem stabilen, sondern auch leistungsfähigen Finanzsystem.“ „Als Verband sind wir bereit, diesen Prozess aktiv mitzugestalten und wollen gleichzeitig einen Beitrag dazu leisten, dass Finanzmarktregulierung und - Aufsicht nicht nur in Deutschland, sondern international besser werden“ ergänzte Dornseifer.



Tel.: 0228-96987-0
Fax: 0228-96987-90
E-Mail: info@bvai.de

BAI Bundesverband Alternative Investments e.V.
Poppelsdorfer Allee 106
53115 Bonn
Deutschland
http://www.bvai.de/

Der Bundesverband Alternative Investments e. V. (BAI) ist die zentrale Interessenvertretung der Alternative Investment-Branche in Deutschland. Er hat es sich zur satzungsmäßigen Aufgabe gemacht, insbesondere den Bekanntheitsgrad von alternativen Anlagestrategien als Assetklasse sowie deren Verständnis in der Öffentlichkeit zu steigern. Er führt den Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden. Darüber hinaus pflegt er den Austausch mit nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden. Der Verband verfolgt das Ziel, gesetzliche Reformen sowie eine Rechtsfortbildung im Interesse der Mitglieder und deren Anleger zu erreichen und damit attraktive und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Anlage in Alternative Investments zu schaffen. Der Kreis der BAI-Mitglieder, die sich aus allen Bereichen des professionellen Alternative Investments Geschäfts rekrutieren, ist zwischenzeitlich auf über 125 Unternehmen und Personen angewachsen, mit steigender Tendenz.

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