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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.04.2008
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BKK Pflegekassen bieten maßgeschneiderte Hilfe für pflegende An-gehörige in zehn Bundesländern für acht Millionen Versicherte – umfassender Pflegeservice auch ohne Reform schon heute Realität

Das BKK Projekt „ISA – Individuelle SchulungAngehöriger“ steht jetzt auch den Versicherten in Hamburg und Schleswig-Holstein zur Verfügung. Dadurch profitieren nun in zehn Bundesländern über acht Millionen Versicherte von dem kostenlosen Serviceangebot der Betriebskrankenkassen. ISA verfolgt das Ziel, pflegenden Angehörigen zu helfen ein Pflegenetzwerk zu knüpfen, das Entlastungsfreiräume für die Pflegeperson schafft. Gemeinsam mit den Angehörigen soll der Lebensraum des Kranken ge-staltet werden, um ein Leben in der häuslichen Umgebung trotz Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich zu erhalten und zugleich eine Überforderung der Pflegeperson zu vermeiden.

Angehörige werden individuell in den eigenen vier Wänden von professionellen Pflegekräften beraten und geschult. ISA bietet schon im Kranken-haus Hilfe und Unterstützung durch eine Überleitungsberatung an, um die Pflege des Angehörigen zu Hause vorzubereiten. Völlig unerheblich ist, in welcher Krankenkasse die pflegenden Angehörigen versichert sind und ob die zu pflegende Person bereits in einer Pflegestufe eingestuft ist oder nicht – allerdings sollte ein Antrag gestellt sein.

Individueller Pflegeservice ist keine Zukunftsmusik

Durch die Pflegereform haben gesetzlich Versicherte ab Januar 2009 indi-viduellen Anspruch auf eine umfassende Pflegeberatung durch ihre Pflegekasse. Konkret beinhaltet dieses so genannte Fallmanagement ein individuelles Beratungs-, Unterstützungs- und Begleitangebot, das jeweils auf die Bedürfnisse des einzelnen Hilfebedürftigen zugeschnitten ist.

Für über die Hälfte der BKK Versicherten besteht bereits heute ein umfas-sender Pflegeservice. Im Gegensatz zum gesetzlich vorgeschriebenen Fallmanagement, bei dem auch Sozialversicherungsfachangestellte mit Zusatzqualifikationen die Begleitung ausüben dürfen, helfen und schulen bei ISA nur professionelle Pflegefachkräfte.

Professionelles Pflegepersonal schult Angehörige vor Ort

Ausgesuchte, erfahrene und geschulte Kranken- oder Altenpflegerinnen kommen ins Haus und analysieren gemeinsam mit dem pflegenden Ange-hörigen die aktuelle Situation: Was klappt? Was nicht? Woran liegt´s? Wie kann direkt geholfen werden? Es wird ein auf den jeweiligen Einzelfall zugeschnittener Schulungs- und Pflegeplan erarbeitet, nach dem dann vor-gegangen wird. Die praktische Anleitung vor Ort erfolgt in bis zu sechs Hausbesuchen, die über einen größeren Zeitraum gestreckt und deren Anzahl ggf. auch ausgeweitet werden kann.

Circa eine Millionen Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause

Bundesweit werden nahezu 1,5 Millionen Pflegebedürftige zu Hause be-treut. Bei etwa zwei Dritteln übernehmen Angehörige die Betreuung und gehen mit ihrem Einsatz oft an ihre physischen und psychischen Grenzen. Damit diese engagierten Laien nicht selbst zum Pflegefall werden, hat der BKK Bundesverband 2004 das Projekt ISA ins Leben gerufen. Heute haben sich bereits 77 BKK Pflegekassen in zehn Bundesländern für diese Art der Hilfe zur Selbsthilfe entschieden. Dazu zählen: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Gebiete in Schleswig-Holstein. Im Frühsommer wird Mecklenburg-Vorpommern folgen. Ziel ist es, ISA auf ganz Deutschland auszuweiten.

Interessierte Pflegepersonen und Angehörige können sich im Internet unter http://www.bkk.de eine Übersichtskarte zur regionalen Ausweitung von ISA anschauen oder sich direkt bei ihrer BKK vor Ort oder beim BKK Bun-desverband informieren.



Frau Ann Hörath
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/22312-0
Fax: 030/22312129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
www.bkk.de

Als fünfte Säule der Sozialversicherung wurde die gesetzliche Pflegeversi-cherung 1995 eingeführt. Dafür wurden bei den gesetzlichen Krankenkassen spezielle Pflegekassen errichtet. Heute gibt es 169 BKK-Pflegekassen für rund 14 Millionen Versicherte. Mit der Entscheidung für eine gesetzliche Krankenkasse ist der Versicherte automatisch Mitglied der jeweiligen Pflegekasse. Im Unterschied zu den Krankenkassen beträgt der Beitrag zur Pflegeversicherung einheitlich 1,7 Prozent bzw. 1,95 für kinderlose Mitglieder – egal, in welcher Pflegekasse man versichert ist.

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