dvb-Pressespiegel

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11.02.2008 - dvb-Presseservice

BPI eröffnet Vertretung in Brüssel

Stärkere Unterstützung für pharmazeutische Unternehmen auf Europaebene

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) verstärkt sei-ne europapolitische Arbeit. Aufgabe des neuen Brüsseler BPI-Büros wird, so BPI-Vorstandvorsitzender Dr. Bernd Wegener, die umfassende europäische Interessenvertretung der deutschen standortorientierten Pharmaunternehmen bei den europäischen Institutionen sein. Damit ist der BPI der erste deutsche Pharmaverband mit eigenem Büro in Brüs-sel. Neben der eigenen Vertretung in Brüssel, engagiert sich der BPI seit Jahren als Gründungsmitglied in der EFPIA, einem europäischen Phar-maverband. Geleitet wird das Brüsseler BPI-Büro von RA Dr. Alexander Natz, der zuvor bei der Anwaltskanzlei Sträter, Bonn, tätig war.

Wegener erklärte die stärkere Präsenz des BPI in Brüssel mit den zuneh-menden aus Brüssel kommenden rechtlichen Vorgaben für den Pharma-markt. Ein Blick in das deutsche Arzneimittelgesetz zeige, so Wegener, dass rund 90 Prozent der Regelungen auf Vorgaben der EU zurückgehen, die um-gesetzt werden müssten. „Die Spielregeln im nationalen Markt werden auf eu-ropäischer Ebene gesetzt - wenn diese Spielregeln neu definiert werden, muss dieser Prozess vor Ort, d. h. in Brüssel frühzeitig begleitet werden“, sagte der BPI- Vorstandvorsitzende.

Allein im Jahr 2006 betrafen 482 Richtlinien, Verordnungen und Entscheidun-gen der EU-Kommission den europäischen Binnenmarkt und beeinflussen somit direkt die unternehmerischen Entscheidungen der Pharmaindustrie. Im gleichen Jahr wurden 107 neue Guidelines und Dokumente der EU-Behörde für Arzneimittel-Zulassung (EMEA) durch die Ausschüsse angenommen. Ins-gesamt sind damit 507 Guidelines und Dokumente für Pharmafirmen erlassen oder in Bearbeitung.



Herr Wolfgang Straßmeir
Tel.: 030/27909-131
E-Mail: wstrassmeir@bpi.de

Bundesverband der Pharmazeutischen
Industrie e.V. (BPI)
Friedrichstraße 148
10117 Berlin
www.bpi.de

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 72.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel, der Homöopathie/Anthroposophie und Pharma-Dienstleister.

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