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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 28.07.2008
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CFS-Finanzplatzindex stabil: Stimmung hat sich nicht verschlechtert

Umsatz- und Gewinnrückgänge im 2. Quartal werden durch Sach- und Personalinvestitionen kompensiert / Sonderfragen: Exchange Traded Funds (ETF) in Deutschland auf Wachstumskurs

FRANKFURT, Juli. Die aktuelle Erhebung des CFS-Finanzplatzindex zu Beginn des 3. Quartals 2008 zeigt mit einem Indexwert von 108,7 (Vorquartal: 109,0), dass die Stimmungslage am Finanzplatz Deutschland praktisch unverändert ist. Eine noch vor drei Monaten erwartete leichte Erholung auf 110 Punkte ist allerdings ausgeblieben. Der Index erweist sich über alle Sektoren als konstant, dabei werden negative Umsatz- und Gewinnerwartungen durch positive Daten bei Personal und Investitionen ausgeglichen. „Diese Erwartungen korrespondieren sehr gut mit den fallenden Aktienkursen bei Finanzwerten, die wir schon seit einiger Zeit beobachten“, erklärt CFS-Direktor Professor Jan Pieter Krahnen. „Bei einem Vergleich mit dem aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex deutet sich eine  interessante Diskrepanz zwischen finanz- und realwirtschaftlichen Geschäftserwartungen an. Während der Geschäftsklimaindex deutlich gefallen ist, hat sich die Stimmungslage in der Finanzindustrie offenbar gefestigt. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, ob diese Entwicklung Bestand haben wird.“, merkt Professor Krahnen weiter an.

ETF mit überragenden Erfolgsaussichten am Finanzplatz

Die aktuellen Sonderfragen des CFS behandeln die Anlageform der Exchange Traded Funds (ETF) und deren Aussichten auf dem deutschen Kapitalmarkt. ETF sind passiv gemanagte Indexfonds, deren Zusammensetzung sich an der Gewichtung eines Index ausrichtet und die  ohne Ausgabeaufschlag verkauft und an der Börse gehandelt werden. Die Antworten zeigen, dass  die Mehrheit der Befragten (59 Prozent) ETF als die Anlageprodukte mit den derzeit bei weitem besten Wachstumschancen ansehen. Weit abgeschlagen folgen die aktiven Portfoliostrategien (26 Prozent) und Kapital-Lebensversicherungen (6 Prozent). Lediglich 9 Prozent sehen bei allen Anlagealternativen die gleichen Wachstumschancen. Nach Einschätzung der Befragten ist der Erfolg der ETF bei den Anlegern ganz überwiegend von der hohen Kostentransparenz dieser Produkte getragen, und nicht etwa von der passiven Anlagestrategie oder der Liquidität des Börsenhandels.

Es wundert daher nicht, dass 84 Prozent der vom CFS Befragten die Ansicht vertreten, dass neben den institutionellen Investoren auch deutsche Privatanleger künftig ihr Vermögen verstärkt direkt in ETF investieren werden; knapp die Hälfte der Panelteilnehmer hat Erfahrungen mit ETF gesammelt.

„Exchange Traded Funds kommen einer von wissenschaftlicher Seite schon seit langem propagierten und als überlegen erachteten Anlagestrategie für Privatanleger sehr nahe, weil sie aufgrund einer passiven Strategie hohe Diversifizierung mit niedrigen Kosten verbinden.“, erläutert Professor Jan Pieter Krahnen.



Herr Christian Knoll
Tel.: +49 (0)69 798-300 90
Fax: +49 (0)69 798-300 77
E-Mail: knoll@ifk-cfs.de

Center for Financial Studies
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Mertonstr. 17-21
60325 Frankfurt am Main
www.ifk-cfs.de

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