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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.06.2010
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Carlson informiert: Nur geringe Haftungsschäden bei Öl-Service-Firmen erwartet - Anbieter moderner Ausrüstung dürften von verschärften Bohrrichtlinien profitieren

Anders als für den Ölkonzern BP dürften die unmittelbaren Haftungsschäden durch die Ölpest für die beteiligten Öl-Service-Firmen nur sehr begrenzt sein. Diese Ansicht vertritt Rune Kaland, Manager des Carlson Fund - Navigator (ISIN: LU0269355474). Der auf die Öl-Branche spezialisierte Fondsmanager erwartet, dass sich verschärfte Bohrrichtlinien im Golf von Mexiko wesentlich stärker auf die Unternehmen auswirken dürften.

Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko werden in Zukunft wohl nur noch ein Geschäft für die großen Ölkonzerne sein. "Einfach, weil sich kleinere Firmen die potenziellen Clean-up-Kosten nicht leisten können", erklärt Kaland. Dies dürfte die Aktivitäten vor Ort reduzieren und einen leicht negativen Effekt auf die Ölservice-Branche haben. "Allerdings werden die USA jedoch auch weiterhin Erdöl benötigen, und eine erhöhte Abhängigkeit vom Nahen Osten wird für die Amerikaner wenig attraktiv sein", sagt Kaland. Mittelfristig sei es schwer vorstellbar, dass sich das Ölkonsumverhalten in den USA verändern werde. Pkws, Lkws und Flugzeuge werden auch weiterhin fossilen Kraftstoff benötigen. Vor diesem Hintergrund dürfte die Ölpest im Golf von Mexiko also nur vorübergehend negative Auswirkungen haben: "Dieser Markt allein ist nicht groß genug, um die positive Entwicklung in der globalen Ölservice-Branche zu drosseln", sagt der Kaland.

Als eine Folge der Ölpest im Golf von Mexiko dürften langfristig die Anbieter von modernem Ölförder-Equipment von den großen Ölkonzernen bevorzugt beauftragt werden. Die Nachfrage nach entsprechend verbessertem Equipment könnte Firmen wie National Oil Well, Hersteller von Ölplattformen, sowie den Service- und Engineering-Allroundern Aker Solutions und Cameron zu Gute kommen. Auch könnte das "Managed Pressure Drilling" genannte Bohrverfahren künftig stärker nachgefragt werden, mit positivem Effekt für den Öl-Dienstleister AGR Group und den Spezialschiff-Anbieter Siem Offshore.

Kurzfristig treffe die Ölpest aber sicherlich die Bohrfirmen. Die könnten aufgrund des Rückstaus von Aufträgen Projekte verlieren, erwartet Kaland. Auch könnten zeitweilig ungenutzte Bohrinseln oder solche, die aus dem Golf von Mexiko abgezogen werden, die Preise in anderen Regionen der Welt drücken. Wenn der kürzlich verhängte Bohrstopp kürzer als sechs Monate ausfalle, erwartet Kaland nicht, dass Bohrinseln aus dem Golf von Mexiko in andere Gebiete umgesetzt werden. Ein kurzes Moratorium würde zudem nur begrenzten Einfluss auf neue Projekte haben. "Sollten jedoch die Bohrvorschriften drastisch geändert werden, sind höhere Kosten für zukünftige Tiefseebohrungen zu erwarten", sagt Kaland. Bleibt alles beim Alten, werden zumindest einige Projekte nicht realisiert werden.

Die massiven Kursrückgänge in der gesamten Ölindustrie hält Kaland für nicht gerechtfertigt: "Derzeit leidet die gesamte Branche. Selbst Unternehmen, die nicht am Golf von Mexiko aktiv sind, werden fast genauso in Mitleidenschaft genommen wie direkt involvierte Unternehmen, beispielsweise Transocean." "Mittlerweile sind so viele schlechte Nachrichten in die Bewertungen eingeflossen, dass die Branche wieder attraktiv für Investitionen geworden ist", sagt Kaland. Denn in anderen Weltregionen gebe es keine Anzeichen für Projektverzögerungen oder reduzierte Geschäftstätigkeit. So wurden gleich eine ganze Reihe neuer Verträge unterzeichnet, zum Beispiel beim Gorgon-Projekt in Australien und für Versorgungsschiffe für Petrobras in Brasilien. "Wir erwarten weitere positive Auftragsmeldungen in den nächsten Monaten", betont der Fondsmanager.



Herr Sven Schickor
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