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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.07.2010
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DVR: Sicherheitspotenziale ausschöpfen

Unfallzahlen 2009: weniger Getötete und Verletzte

Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind im vergangenen Jahr 4.152 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, 401.823 wurden verletzt. „Diese Zahlen sind nicht akzeptabel, auch nicht die der Schwerverletzten von über 68.000. Nach wie vor werden täglich elf Menschen auf unseren Straßen getötet, knapp 1.100 verletzt“, kommentiert Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), die Unfallzahlen 2009.

Im vergangenen Jahr kamen weniger Kinder unter 15 Jahren ums Leben. Hier ist die Zahl von 102 (2008) auf 90 zurückgegangen. Besonders auffällig ist auch die rückläufige Zahl bei den getöteten Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahre. Die Zahl hat sich um 24 Prozent auf 133 verringert. Um 45 Prozent ist die Zahl der Jugendlichen zurückgegangen, die auf einem Motorrad tödlich verunglückten. „Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist es umso unverständlicher, das Alter in der Führerscheinklasse AM auf 15 Jahre absenken zu wollen. Ich bin sicher, dass sich dieser positive Trend ins Gegenteil umkehren würde“, so der DVR-Präsident.

Neben vielen in der Tendenz positiven Zahlen weist der Bericht der Wiesbadener Statistiker auch negative Entwicklungen auf. So gibt es bei den Verkehrsteilnehmern ab 65 Jahren mehr Verkehrstote zu beklagen: eine Zunahme um 3,6 Prozent auf 1.104 im Vergleich zu 2008.

Zu den Hauptunfallursachen gehört nach wie vor die nicht angepasste Geschwindigkeit. „Das zeigt deutlich, wie wichtig es ist, die bundesweite Kampagne ‚Runter vom Gas!‘ des Bundesverkehrsministeriums und des DVR fortzusetzen“, stellt Dr. Eichendorf fest.

„Im Sinne der DVR-Sicherheitsphilosophie ‚Vision Zero – keiner kommt um, alle kommen an‘ gibt es noch genug Sicherheitsreserven und Potenziale, die es auszuschöpfen gilt“, blickt der DVR-Präsident in die Zukunft. Neben der schnellstmöglichen Notfallrettung spielten die verbesserte technische Ausstattung der Fahrzeuge, verpflichtende Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Verletzungsprävention sowie die Qualität der Straßen und optimierte Verkehrsflüsse eine wichtige Rolle.



Herr Sven Rademacher
Tel.: +49.(0)228.4 00 01-72
E-Mail: srademacher@dvr.de

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Beueler Bahnhofsplatz 16
53225 Bonn
http://www.dvr.de

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