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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 04.10.2006
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Das Einkommen der Rentner in Europa

Die betriebliche und private Altersvorsorge wird laut Studie in allen betrachteten Ländern künftig stark an Bedeutung gewinnen. In Dänemark etwa zeigen die entsprechenden Reformen der 90er Jahre erste Auswirkungen. Während dort nur ein Drittel der heutigen Rentner Leistungen aus der betrieblichen Altersvorsorge bezieht, haben bereits 75 Prozent der heutigen Erwerbstätigen einen solchen Leistungsanspruch erworben. Auch der Anteil der privaten Altersvorsorge liegt bei den heute Erwerbstätigen bei gut drei Vierteln, während er bei den heutigen Rentnern lediglich ein knappes Fünftel ausmacht.

Außerdem zeigt die DIA-Studie, dass der Grad der Eigenvorsorge und das effektive Rentenalter eng miteinander verbunden sind. Denn bei einem hohen Anteil der Eigenvorsorge am Ruhestandseinkommen spielt das angesparte Vermögen eine wichtige Rolle bei der Frage, wann man es sich leisten kann, in den Ruhestand zu gehen. So zeigt sich, dass das tatsächliche Renteneintrittsalter gerade in den Ländern besonders hoch ist, in denen sich das Ruhestandseinkommen zu einem beachtlichen Teil aus zusätzlicher Eigenvorsorge zusammensetzt (Skandinavien und Niederlande). Dort liegt es genauso hoch oder sogar über dem gesetzlich vorgesehenen Renteneintrittsalter. Insgesamt lasse sich nachweisen, dass es den Ländern mit mehr kapitalgedeckter Eigenvorsorge gelungen ist, Nachhaltigkeit und zugleich Wohlstand zu mehren, meinen die Verfasser der DIA-Studie. Selbst wenn die jüngere Generation im Übergang zu mehr Eigenverantwortung eine gewisse Mehrbelastung zu tragen habe, so verschaffe die Eigenvorsorge ihr dennoch die Möglichkeit, zusätzlich zum Generationenvertrag für sich selbst vorzusorgen und somit die demografischen und politischen Risiken ihres Ruhestandseinkommens zu minimieren.

Im EU-Vergleich bewegt sich Deutschland mit einem Anteil der gesetzlichen Rente von 88,1 Prozent am Alterseinkommen im Mittelfeld. Aber dieser Wert ist letztlich angesichts des wackeligen gesetzlichen Rentensystems viel zu hoch. Bei der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge muss noch viel getan werden, um ähnliche Werte zu erreichen wie in den Niederlanden, in Frankreich oder auch in Dänemark. In Deutschland hat der Gesetzgeber schon seit längerem die Weichen für eine Verschiebung des Alterseinkommens weg von der gesetzlichen Rente und hin zur Eigenvorsorge gestellt. Vor allem durch die nachhaltige staatliche Förderung bei der Riester-Rente, der Rürup-Rente sowie der betrieblichen Altersvorsorge (BAV). Sämtliche drei Vorsorge-Angebote sind vorteilhaft aufgrund der staatlichen Hilfe, die entweder als direkte Zuschüsse oder über Steuerersparnisse daherkommt. Mit erheblichen steuerlichen Vorteilen in der Leistungsphase indes glänzen private Rentenversicherungen, die beim Aufbau eines Versorgungsvermögens mittlerweile keine staatliche Förderung mehr erhalten.



Pressesprecherin
Frau Antje Schweitzer
Tel.: 0221-2015-153/-229
Fax: 0221-2015-138
E-Mail: presse@ovb.de

OVB Vermögensberatung AG
Heumarkt 1
50667 Köln
Deutschland
www.ovb.de

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