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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.11.2008
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Deka Immobilien Monitor sieht Investmentmärkte 2009 in deutlicher Korrekturphase

- Rückgang der Mieten fällt geringer aus als in früheren Abschwungphasen - Danne: Immobilienanlagen bleiben stabile Ertragsbringer

Die weltweite Rezession wirkt sich nun auch auf die gewerblichen Immobilienmärkte aus. Der für 2009 in vielen Ländern erwartete Rückgang des Bruttoinlandsprodukts mit negativen Folgen für die Beschäftigung wird zu rückläufigen Mieten und einem Anstieg der Leerstände führen. "Die Hauptauswirkungen des Konjunktureinbruchs sind derzeit aber an den Investmentmärkten zu spüren. Das bedeutet aber nicht, dass die Renditen ungewöhnlich hohe Werte erklimmen werden. Vielmehr werden die erheblichen Übertreibungen der Vorjahre korrigiert", so Dr. Matthias Danne, Immobilienvorstand der DekaBank anlässlich der Veröffentlichung des Deka Immobilien Monitors.

Bis zum Sommer 2008 sank vor allem die Nachfrage von Fremdkapitalinvestoren. Inzwischen halten sich auch immer mehr Eigenkapitalinvestoren zurück. Fehlendes Fremdkapital und die noch nicht abgeschlossene Korrektur der Preise, verbunden mit vorübergehend schwachen Mietperspektiven, behindern die Investitionsbereitschaft von Immobilienkäufern deutlich. Dies wird 2009 und 2010 die Gewerbeimmobilienmärkte belasten. "Dennoch stellt die derzeitige Krise das mittelfristige Ertragspotenzial von Immobilienanlagen nicht in Frage. Immobilienanlagen bleiben stabile Ertragsbringer", so Danne weiter.

Infolge der Zurückhaltung der Investoren rechnet die DekaBank mit Notverkäufen in den kommenden Monaten. Selbst solide Adressen werden zunehmend attraktive Objekte zu interessanten Preisen auf den Markt bringen müssen. "Nach unserer Einschätzung haben wir in den USA bislang rund ein Drittel der Renditeanstiege gesehen, in Euroland rund die Hälfte", sagt Dr. Karsten Junius, Leiter Kapitalmarkt- und Immobilienresearch der DekaBank.

Der Konjunkturabschwung trifft die Mietmärkte zu einem relativ günstigen Zeitpunkt. Das Neubauvolumen ist in Europa in den letzten Jahren überwiegend moderat geblieben. Die aktuelle Liquiditätsproblematik dürfte die Entwicklertätigkeit und das neu auf den Markt kommende Angebot ab 2010 reduzieren. Steigende Beschäftigtenzahlen haben die Flächennachfrage bis zum Sommer 2008 in Euroland bzw. bis Herbst 2008 in Deutschland stabilisiert. Dies gilt allerdings nicht für die USA, in denen bereits seit Anfang 2008 Arbeitsplätze abgebaut wurden. Rezessionsbedingt werden 2009 weltweit weitere Arbeitsplätze verloren gehen. "Trotz des strukturellen Wachstums des Dienstleistungssektors führt dies in den kommenden beiden Jahren zu einer zyklisch rückläufigen Nachfrage nach Büroflächen", so Dr. Karsten Junius weiter. Die kräftigsten Mietrückgänge erwartet die DekaBank unter anderem für die Finanzstandorte London und New York.

Auch die asiatischen Büromärkte geraten in den Sog der globalen Rezession. Vor deutlichen Mietkorrekturen stehen Singapur und Hongkong. Beide Standorte leiden unter den Belastungen des Finanzsektors und der besonders großen Exportorientierung. In Singapur kommt in den nächsten Jahren eine starke Flächenausweitung erschwerend hinzu. Im Einzelhandelssektor werden vor allem Standorte betroffen sein, die in den zurückliegenden Jahren von einem sehr starken Konsum profitiert haben.



Herr Dr. Rolf Kiefer
Leiter public relations
Tel.: 069/71 47-79 18
E-Mail: rolf.kiefer@dekabank.de

DekaBank Deutsche Girozentrale
Mainzer Landstr. 16
60325 Frankfurt/M.
www.dekabank.de

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