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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.11.2009
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DekaBank mit Gewinnsprung im dritten Quartal

- Ratingagenturen sehen Deka Investmentfonds auf den vorderen Plätzen - Wirtschaftliches Ergebnis bis September 2009 auf 503 Mio. Euro gesteigert - Zinsergebnis legte um 50 Prozent auf 355 Mio. Euro zu - Finanzergebnis von - 245 Mio. Euro auf positive 395 Mio. Euro gedreht - Solide Kernkapitalquote von 11,5 Prozent

Der DekaBank-Konzern konnte sich im dritten Quartal weiter deutlich verbessern und steigerte damit sein wirtschaftliches Ergebnis in den ersten neun Monaten 2009 kräftig auf 502,5 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2008: 6,8 Mio. Euro). Sowohl das Zinsergebnis als auch das Finanzergebnis liegen signifikant über den Vergleichswerten des Vorjahres. Vor allem im dritten Quartal 2009 legte die DekaBank überproportional zu und konnte das Halbjahresergebnis (142,2 Mio. Euro) nochmals erheblich steigern.

Der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe profitierte dabei unter anderem von den attraktiven Margen aus der gesicherten Anlage seiner Liquidität. "Das sich abzeichnende Ende der Finanzmarktkrise und die gute Kapitalmarktentwicklung wirken auf das Geschäftsmodell der DekaBank geradezu wie ein Katalysator", so Franz S. Waas, Ph.D., Vorsitzender des Vorstands der DekaBank. "Die guten Zahlen zeigen, dass die DekaBank mit ihren drei Geschäftsfeldern Asset Management Kapitalmarkt (AMK), Asset Management Immobilien (AMI) und Corporates & Markets (C&M) auch stürmischen Zeiten standhält und für die Zukunft ein einträgliches Geschäft verspricht." Das integrierte Geschäftsmodell der DekaBank besteht aus Fonds- und Kapitalmarktgeschäft und bietet so eine Menge Vorteile für die Sparkassen und ihre Kunden: Die Bereitstellung eines umfassenden leistungsfähigen Produktportfolios im Asset Management und die jederzeitige Verfügbarkeit von Liquidität für Fonds, Sparkassen und Landesbanken zeichnen sich als besondere Stärke aus.

Im Fondsgeschäft führte die anhaltend gute Wertentwicklung zu einem Anstieg der Assets under Management in den Geschäftsfeldern AMK und AMI von 142,5 Mrd. Euro Ende 2008 auf 150,5 Mrd. Euro. Dazu hat die gute Performance der Deka Investmentfonds wesentlich beigetragen. Franz S. Waas: "Wir sind mit dem Ziel angetreten, die Qualität unserer Produkte für Sparkassen und deren Kunden spürbar zu steigern. Das ist uns gelungen. Gegenwärtig sind drei Viertel unserer Aktien- und Rentenfonds besser als ihre Benchmark." Die gute Qualität der Deka-Produkte wird auch von renommierten Ratingagenturen wie Morningstar oder Feri bestätigt, bei denen die DekaBank jeweils zu den Besten der großen deutschen Fondsanbieter zählt. Beim Fondsabsatz glänzte AMI mit einer guten Nettovertriebsleistung von 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,5 Mrd. Euro). Im Geschäftsfeld AMK wirkte sich dagegen die durch die Finanzmarktkrise ausgelöste starke Zurückhaltung der Anleger bei Wertpapierfonds weiter aus, so dass hier Abflüsse, vor allem bei den Geldmarktfonds, in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr: + 7,9 Mrd. Euro) zu verzeichnen sind. Die DekaBank erwartet, dass auf Grund der guten Performance der Deka-Produkte in Verbindung mit einer sich stabilisierenden Konjunktur und positiven Börsenentwicklung im kommenden Jahr das Vertrauen der Anleger in Wertpapiere wieder zurückkehrt und zu entsprechenden Absatzsteigerungen auch im Geschäftsfeld AMK führen wird.

Das Provisionsergebnis lag zwar mit 653,1 Mio. Euro um 9,3 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres (720,3 Mio. Euro), befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau. Dagegen konnte das Zinsergebnis kräftig um 49,8 Prozent auf 355,4 Mio. Euro (237,2 Mio. Euro) zulegen. Die DekaBank nutzte hier die günstigen Konditionen am Markt, im Kundengeschäft und bei den Eigenanlagen. Das Finanzergebnis, das die Trading- und Non-Trading-Positionen umfasst, verbesserte sich kräftig von - 244,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf + 394,7 Mio. Euro. Positiv wirkten sich hier die weitere Verringerung der Kursabschläge bei Kreditkapitalmarktprodukten aus (- 2 Mio. Euro nach - 171 Mio. Euro per Ende Juni) sowie die um 163,7 Prozent auf 344,6 Mio. Euro (130,7 Mio. Euro) gestiegenen Erträge im kundeninduzierten Wertpapiergeschäft.

In die Risikovorsorge wurden - 256,3 Mio. Euro (Vorjahr: - 116,8 Mio. Euro) eingestellt. Hier hatte die DekaBank das gute Halbjahresergebnis genutzt und bereits im Juni ihre Risikovorsorge nach strengen konservativen Maßstäben ausgerichtet. Ein weiterer Beleg für die Stärke der DekaBank ist die hohe Kernkapitalquote, die aus eigener Kraft von 10,5 Prozent Ende 2008 auf solide 11,5 Prozent erhöht werden konnte.

Die Aufwendungen lagen mit 609,8 Mio. Euro um 5,7 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums (577,1 Mio. Euro). Bereinigt um eine außerordentliche Abschreibung (25 Mio. Euro) auf bereits im Jahre 2004 erworbene Anteile an der WestInvest GmbH, liegt die Aufwandsseite damit nahezu auf Vorjahresniveau.

Die DekaBank will auch in Zukunft ihre Kapazitäten so ausrichten, dass die Sparkassen weiterhin zur Versorgung ihrer Kunden das bestmögliche Produkt- und Dienstleistungsangebot erhalten. "Mit unserer im Frühjahr angestoßenen Qualitäts- und Prozessoffensive sind wir ein gutes Stück vorangekommen", so Franz S. Waas. "Und auch unserem Ziel, bis Ende 2011 350 Stellen auf freiwilliger Basis abzubauen, kommen wir näher." Bislang haben sich 158 Mitarbeiter für eines der mit dem Personalrat vereinbarten Ausstiegsangebote (Teilzeit, Vorruhestand, Abfindung) entschieden.

Mit dem Gesamtergebnis nach neun Monaten ist Franz S. Waas sehr zufrieden. Die Erträge des DekaBank-Konzerns stiegen insgesamt um 90,5 Prozent auf 1.112,3 Mio. Euro (583,9 Mio. Euro). "Wir haben Wort gehalten. Trotz Finanzmarktkrise haben wir ein solides Ergebnis erreicht, dank eines gut funktionierenden Geschäftsmodells und guter Produkte mit guter Performance." Für das Jahresendergebnis 2009 geht der Vorstandsvorsitzende davon aus, dass das exzellente Neunmonatsergebnis zumindest gehalten werden kann: "Die Märkte sind nach wie vor sehr volatil und auch beim Fondsabsatz wird es im vierten Quartal noch keine durchschlagende Besserung geben." Viele Anleger sind immer noch sehr zurückhaltend und konnten deshalb in den vergangenen Monaten nicht von den steigenden Aktienkursen profitieren. "Von der jetzt moderat gestarteten konjunkturellen Erholung profitiert aber nur der, der auch am Aktienmarkt investiert ist. Die Anleger sollten sich jetzt umorientieren und wieder auf Aktienfonds setzen, die langfristig ertragsstärker sind", so Franz S. Waas. "Kaum jemand kann es sich heute noch leisten, auf eine zusätzliche Altersvorsorge zu verzichten. Und nur die Investition in Produktivkapital bringt dabei langfristig die notwendige Rendite."




Herr Dr. Rolf Kiefer
Leiter public relations
Tel.: 069/71 47-79 18
Fax:
E-Mail: rolf.kiefer@deka.de


Herr Jürgen Fischer

Tel.: 069/7147 – 1235
Fax:
E-Mail: juergen.fischer@deka.de

DekaBank Deutsche Girozentrale
Mainzer Landstr. 16
60325 Frankfurt/M.
www.dekabank.de



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