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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.09.2011
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Demografische Entwicklung: Umdenken erforderlich

Die aktuelle Ausgabe von ersatzkasse magazin. beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel Interview mit dem Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz

Die Menschen in Deutschland altern, ihre Lebenserwartung steigt, gleichzeitig sinkt die Zahl der Geburten. Die demografische Entwicklung wird Auswirkungen auf die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben. Allerdings werden die demografischen Effekte meist überschätzt. Zu diesem Ergebnis kommen Manfred Baumann und Dr. Jörg Meyers-Middendorf, Abteilungsleiter beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), in der aktuellen Ausgabe von ersatzkasse magazin.

Der demografische Effekt sei nur einer der weniger bedeutenden Faktoren für die Ausgabenentwicklung in der GKV, so die Autoren. Im Zeitraum von 1977 bis 2008 sind die tatsächlichen Ausgaben um 30 Prozentpunkte gestiegen; dabei lag der demografische Effekt lediglich bei zwölf Prozent, pro Jahr also unter einem halben Prozentpunkt. Bis 2060 könnte dieser isolierte Effekt auf Basis der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes bei 28 Prozent liegen. Die Herausforderungen des demografischen Wandels seien zu bewältigen, wenn alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und des Gesundheitswesens gemeinsam und frühzeitig versorgungs- und gesellschaftspolitische Weichen stellen.

So fordert Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg und führender Vertreter der Demografieforschung, ältere Menschen mit ihren Kompetenzen viel stärker in Beruf und Alltag einzubinden. Sie verfügten über Ressourcen, auf die unsere Gesellschaft nicht verzichten könne, und leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung der nachfolgenden Generationen. Der heute dominierende Diskurs über Alter sei ein Belastungsdiskurs, der sich zu sehr auf die Frage der Belastung der Sozialsysteme verenge, meint Kruse.

Zugleich müsse das bürgerschaftliche Engagement mehr in den Fokus rücken, insbesondere mit Blick auf die Pflege. Ein Unterstützungssystem jenseits der heutigen Institutionen aufzubauen und pflegende Angehörige ein Stück weit zu entlasten, dafür plädiert Dr. Margret Karsch vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Die erneute Auslobung des vdek-Zukunftspreises für innovative Versorgungskonzepte unter dem Motto „Unterstützen. Zuwenden. Helfen.“ leistet hier einen Beitrag.

Des Weiteren befasst sichersatzkasse magazin. mit dem Einfluss und den Interessen der Bundesländer auf die Gesundheitspolitik. Der Hessische Sozialminister und Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Stefan Grüttner, spricht im Interview über Forderungen und Kritik der Länderebene, auch in Bezug auf das GKV-Versorgungsstrukturgesetz. Vor allem im Hinblick auf die spezialärztliche Versorgung sehen die Länder Verbesserungsbedarf.



Frau Michaela Gottfried
Tel.: 0 30 / 2 69 31 - 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 - 29 15
E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Askanischer Platz 1
10973 Berlin
www.vdek.com

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

- BARMER GEK
- Techniker Krankenkasse
- Deutsche Angestellten-Krankenkasse
- KKH-Allianz
- HEK – Hanseatische Krankenkasse
- hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

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