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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 08.06.2009
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Der ChemiePensionsfonds: Wichtiges Element eines starken Versorgungswerks

Starker Teil einer starken Gemeinschaft: Im Oktober 2008 haben die Tarifvertragsparteien der Chemischen Industrie, der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) und die
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gemeinsam mit der R+V Versicherung das ChemieVersorgungswerk gegründet, um der Chemie-Branche Lösungen für die demografischen Herausforderungen zu bieten. Als Bestandteil dieses Versorgungswerkes zeigt sich der ChemiePensionsfonds dabei gut aufgestellt: Die Finanzkrise im Jahr 2008 hat er dank frühzeitiger Gegensteuerungsmaßnahmen gut gemeistert.

Das neu gegründete ChemieVersorgungswerk – Branchenlösung für die demografischen Herausforderungen

Die Partnerschaft zwischen BAVC, IG BCE und R+V führte im Oktober 2008 zur Gründung des ChemieVersorgungswerks. Keimzelle ist dabei der ChemiePensionsfonds, der weiterhin zukunftsweisende Lösungen für die tarifliche Altersversorgung bietet.

Mit speziell auf die chemische Industrie zugeschnittenen Lösungen setzt das ChemieVersorgungswerk die „Chemie-Formel“ aus dem neuen Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ um. So umfasst das ChemieVersorgungswerk neben dem ChemiePensionsfonds (CPF) auch eine völlig neuartige Berufsunfähigkeitsversicherung (BUC), eine Verwaltungsplattform mit Rückdeckung von Lebensarbeitszeitkonten (LAZ), die Absicherung der Altersteilzeit (ATZ) sowie eine Unterstützungskassenlösung (UKC) und ein Auslagerungsmodell von Pensionsverpflichtungen (AMC). Damit sind alle Lösungen für die betriebliche Altersversorgung im ChemieVersorgungswerk umsetzbar.

Trotz Krisenjahr 2008: Langfristige Entwicklung des ChemiePensionsfonds positiv

Die Wachstumszahlen des ChemiePensionsfonds sind beachtlich: Allein im letzten Jahr gewann er knapp 8.000 neue Versorgungsberechtigte hinzu; dies entspricht einem Wachstum von gut 23 Prozent. Das Durchschnittsalter der Kunden des ChemiePensionsfonds liegt bei 42 Jahren. Zum Aufbau des individuellen Versorgungskapitals stehen somit rund 23 Jahre zur Verfügung.

Insgesamt zahlten die Kunden im Jahr 2008 rund 33,6 Mio. Euro Beiträge. Auf das Neugeschäft 2008 entfielen davon 5,5 Mio. Euro. Im Durchschnitt wandelte ein Versorgungsberechtigter damit rund 850 Euro um.

Den Auswirkungen der sich 2008 verschärften Finanzmarktkrise, die zu Verlusten von über 40 Prozent an den europäischen Aktienmärkten führte, konnte sich auch der ChemiePensionsfonds nicht gänzlich entziehen. Die Verluste der chancenorientiert angelegten Mittel konnten allerdings durch entsprechende Absicherungsmaßnahmen und Verkäufe gemildert werden: Der ChemiePensionsfonds hat rechtzeitig gegengesteuert und die Aktienquote im Jahresverlauf in beiden Sicherungsvermögen deutlich zurück gefahren. Außerdem wurde im Rentenbereich nicht in Kreditrisiken investiert, die von der Finanzkrise betroffen sind. Grundsätzlich achtet der ChemiePensionsfonds bei allen Anlagen auf eine hohe Qualität und richtet seine Kapitalanlage nach den Anlagegrundsätzen der Sicherheit und Rentabilität aus.

Im dem sicherheitsorientierten Anlageteil konnte der ChemiePensionsfonds allen Verträgen eine Verzinsung in Höhe der jeweiligen garantierten Rechnungszinsen gutschreiben, in dem renditeorientierten Anlageteil verzeichnete der ChemiePensionsfonds aufgrund der Gegensteuerungsmaßnahmen eine in Relation zu den relevanten Aktienindices vergleichbare bessere Wertentwicklung.

Der ChemiePensionsfonds ist als Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung ein langfristig ausgerichtetes Produkt, dessen Kapitalanlage und Ergebnis ebenfalls langfristig ausgerichtet sind. Kurzfristige rückläufige Wertentwicklungen können dadurch kompensiert werden. So konnte der ChemiePensionsfonds seit Auflegung im Jahr 2002 bis heute eine kumulierte Wertentwicklung von mehr als 40 Prozent erreichen. Das unterstreicht, dass es dem ChemiePensionsfonds gelingt, mit einer langfristig orientierten Ausrichtung von Chancen an den Kapitalmärkten für unsere Kunden zu profitieren.



Herr Dr. Karsten Eichner
Konzern-Kommunikation
Tel.: (0611) 533-4490
E-Mail: karsten.eichner@ruv.de

R+V Allgemeine Versicherung AG
John-F.-Kennedy-Str. 1
65189 Wiesbaden

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