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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 08.10.2014
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Die Stuttgarter macht sich stark für die Vorsorge: Neue Kalkulation sichert Attraktivitt und Fortbestehen der privaten Lebens- und Rentenversicherung

- Umsetzung neuer Provisions- und Courtagemodelle im Sinne des LVRG alternativlos
- Unterstelltes Profitstreben der Versicherer und Provisionen Hauptgründe für
schlechtes Image der Branche
- Vertrauen stärken – Initiative gegen Altersarmut in Deutschland

 

Stuttgart, 8. Oktober 2014 – Der Gesetzgeber hat den zukünftigen Rechnungszins abgesenkt und
die in der Kalkulation maximal mögliche Zillmerung von 40 auf 25 Promille reduziert. Diese Vorgaben
setzt die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. dem Gesetz entsprechend in ihrer Kalkulation ab
01.01.2015 um. Damit fällt die einmalige Vermittlungsprovision/Courtage bei Abschluss des Vertrages
niedriger aus als bisher. Die laufende Provision ist jedoch deutlich höher. Sie wird ausgewogen
auf die gesamte Laufzeit des Vertrages verteilt. Darüber hinaus werden auch die übrigen Kosten neu
kalkuliert. So sind trotz Niedrigzinsphase weiterhin faire Rückkaufswerte in den ersten Vertragsjahren
für den Kunden möglich. Insgesamt bleibt die klassische Lebens- und Rentenversicherung attraktiv,
weil sich das Produkt auch mit einem Garantiezins von 1,25 Prozent für den Kunden rechnet.
Schließlich honoriert diese neue Kalkulation eine qualitativ hochwertige, auf Langfristigkeit angelegte
Betreuung der Kunden – eine zentrale Forderung des Gesetzgebers und ein Hebel, mit dem die
Branche verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann.


Umsetzung neuer Provisions- und Courtagemodelle im Sinne des LVRG alternativlos
Die Senkung des Höchstzillmersatzes durch den Gesetzgeber im Rahmen des Lebensversicherungsreformgesetzes
(LVRG) zielt auf eine Erhöhung der Bestandsprovisionen zulasten der
Abschlussprovisionen. Damit soll die laufende Betreuung der Kunden verbessert werden. Ralf
Berndt, Vorstand Vertrieb und Marketing, erklärt: „Die Umsetzung dieser Anforderung ist
alternativlos. Es gilt, diesen letzten Warnschuss des Gesetzgebers zu hören, sonst droht der
Lebensversicherungsbranche eine gesetzliche Provisionsdeckelung, ein Provisionsverbot oder die
Einführung eines Staatsfonds wie in Skandinavien. Das wäre der Tod der privaten Lebens- und
Rentenversicherung in Deutschland.“ Der Vertriebschef schließt nicht aus, dass Marktteilnehmer
trotzdem – aus welchen Gründen auch immer – am bisherigen Vergütungsmodell festhalten, und
betont: „Die hierdurch entstehenden Kosten gehen zulasten der Kunden. Die vom Gesetzgeber
vorgesehene Entlastung der Kunden von den Abschlusskosten bleibt also aus. Dieses Vorgehen
halten wir für falsch und verantwortungslos. Wer so agiert, provoziert ein noch härteres Eingreifen
durch den Gesetzgeber, riskiert die Existenz der Branche und der Vermittler."

Drohende Altersarmut in Deutschland
Gerade jetzt sind die privaten Lebens- und Rentenversicherer gefragt. Die demografische Entwicklung
führt zwangsläufig und unumkehrbar zu einer immer geringeren Leistungsfähigkeit der gesetzlichen
Versorgung. Bei sinkender Geburtenrate steigt die Lebenserwartung.1 1960 kamen fünf Arbeitnehmer
auf einen Rentner. 2060 wird einem Rentner nur noch in etwa ein Arbeitnehmer gegenüberstehen.
2 Die Rentenbezugsdauer hat sich seit 1960 von durchschnittlich zehn Jahren auf heute
(2013) 19 Jahre verdoppelt.3 2025 wird das Rentenniveau nur noch 46 Prozent des durchschnittlichen
Netto-Monatseinkommens betragen.4 Deutschland droht eine massive Altersarmut.

TNS-Infratest-Studie im Auftrag der Stuttgarter: Marktpotenziale und Kritik an der Branche
Die Stuttgarter hat TNS Infratest mit einer breit angelegten Untersuchung beauftragt. Hierzu wurden
im September 2014 1.084 Personen befragt. Die für deutschsprachige Erwerbsfähige im Alter zwischen
18 und 55 Jahren repräsentative Studie zeichnet folgendes Bild: 14,5 Millionen (38 Prozent)
haben Angst davor, im Alter arm zu sein. 85 Prozent glauben, dass die gesetzliche Rente für den Erhalt
des Lebensstandards nicht ausreicht. Jeder Zweite (47 Prozent) sorgt sich, nicht genügend für
das Alter vorgesorgt zu haben. Gleichzeitig bescheinigen die Befragungsergebnisse der Branche ein
schlechtes Image: Vier von fünf (78 Prozent) sind der Auffassung, dass die angebotenen Produkte
den Gesellschaften dicke Gewinne zulasten der Versicherten bescheren. 82 Prozent attestieren Lebens-
und Rentenversicherungsprodukten ein undurchsichtiges Vertragswerk. Darüber hinaus
schreiben 36 Prozent den Vermittlern ein „Drücker-Image“ zu: Sie geben an, schon einmal zum Abschluss
einer Lebensversicherung gedrängt worden zu sein.

Vertrauen zurückgewinnen und weiter ausbauen – Initiative gegen Altersarmut
Ralf Berndt: „Diese Wahrnehmung in der Bevölkerung ist erschreckend und wird den Bemühungen
der letzten Jahre nicht gerecht. Die Versicherer unterziehen sich mit dem GDV-Verhaltenskodex für
den Vertrieb der Überprüfung durch unabhängige Dritte. Das ist ein einzigartiger Schritt, den bisher
keine andere Branche gegangen ist. Es gibt viele hervorragend qualifizierte und kundenorientierte
Vermittler. Mit der Initiative ,gut beratenʻ haben die teilnehmenden Unternehmen ihren Anspruch hinsichtlich
qualifizierter Beratung noch einmal unterstrichen. Gleichwohl gilt weiterhin: Wir brauchen
dringend mehr Transparenz, verständlichere Bedingungen und eine noch stärker auf langfristige
Kundenzufriedenheit ausgerichtete Beratung. Aus diesem Grund stellen wir uns der Verantwortung.“
Die Befragungsergebnisse zeigen gleichzeitig, dass die private Lebens- und Rentenversicherung –
trotz Imageproblemen – bei der Vorsorge an erster Stelle rangiert: 81 Prozent geben an, im Besitz
einer Lebens-/Rentenversicherung (Schicht 1–3) zu sein. „Nun gilt es, mit der konsequenten Umsetzung
des LVRG vorhandenes Vertrauen zu bestätigen und verloren gegangenes zurückzugewinnen.
Altersarmut ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Für uns als Branche ist sie
Chance und Verantwortung zugleich. Wir als Stuttgarter sind überzeugt, dass unsere Umsetzung
des LVRG dieser Verantwortung gerecht wird und gute Voraussetzungen schafft, die vorhandenen
Chancen erfolgreich zu nutzen“, so Ralf Berndt.

Weitere Informationen unter: www.gegenaltersarmut.stuttgarter.de

 

Bildmaterial zur kostenfreien Nutzung
1. Infografik „Ich habe Angst vor Altersarmut.“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Angst_vor_Altersarmut.jpg
2. Infografik „Die gesetzliche Rente wird nicht ausreichen, um im Alter meinen
Lebensstandard zu halten.“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Gesetzliche_Rente.jpg
3. Infografik „Ich mache mir Sorgen, nicht genug für das Alter vorgesorgt zu haben.“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Sorgen_im_Alter.jpg
4. Infografik „Die Altersvorsorgeprodukte der Versicherer bescheren Versicherungsunternehmen
unter dem Strich dicke Gewinne zu Lasten der Versicherten.“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Gewinne_Versicherer.jpg
5. Infografik „Wie sorgen Sie privat für Ihre finanzielle Absicherung im Alter vor?“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Finanzielle_Absicherung.jpg
6. Infografik „Wie groß ist Ihr Vertrauen in Versicherungsvermittler allgemein?“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Vertrauen_Vermittler.jpg
7. Infografik „Der Vermittler hat versucht, mich zum Abschluss zu überreden.“
http://www.pressebereich20.de/download/Stuttgarter/Infografiken/Vermittler-Abschluss.jpg

 

Quellen:
1 Statistisches Bundesamt: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit; Zusammenfassende Übersichten Eheschließungen, Geborene und Gestorbene
2014; 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung 2009, Basisannahme der Lebenserwartung L1.
2 Eigene Berechnung auf Grundlage Statistisches Bundesamt: 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung 2009, Annahme:
Variante 6-W1.
3 Statistik der deutschen Rentenversicherung; Rentenversicherung in Zahlen 2014, Versichertenrenten: 1960 Alte Bundesländer, 2013
Deutschland gesamt.
4 Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Rentenversicherungsbericht 2013.

 

Über die Stuttgarter:
Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. als Muttergesellschaft der Stuttgarter Versicherungsgruppe ist mit über 100 Jahren Tradition als
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) allein den Interessen ihrer Versicherten verpflichtet. Der Schwerpunkt der Stuttgarter liegt
auf modernen Vorsorgelösungen in der Lebens- und Unfallversicherung. Relevante Kennzahlen bestätigen seit vielen Jahren die
Verlässlichkeit, Solidität und Finanzstärke des Unternehmens.


Pressekontakt:

Annibale Picicci
Pressereferent
Stuttgarter Lebensversicherung a.G.
Rotebühlstr. 120 – 70135 Stuttgart

Telefon: 0711 / 665 – 14 71
Telefax: 0711 / 665 – 15 15
E-Mail: presse@stuttgarter.de

achtung! GmbH
Straenbahnring 3
20251 Hamburg

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141008_PM_Stuttgarter_Provisionen_LVRG.pdf (710,28 kb)  Herunterladen

Stuttgarter_PM-VDVM-Tarife.pdf
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