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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.10.2007
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Die elektronische Gesundheitskarte in Heilbronn - Teststart erfolgreich begonnen

Erste elektronische Gesundheitskarten bereits erfolgreich eingesetzt

Stuttgart. Die Testregion Heilbronn ist bundesweit die erste Region, die in Arztpraxen und Apotheken die Funktionalitäten der elektronischen Gesundheitskarte, (eGK) das heißt Speicherung und Auslesen eines elektronischen Rezeptes und Anlage von Notfalldatensätzen für die Versicherten im Zusammenspiel mit dem elektronischen Heilberufeausweis (HBA) von Ärzten und Apothekern testet.
Die Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Baden-Württemberg (ARGE eGK BW) wertet das als großen Erfolg für die Testregion.

"Wir freuen uns, dass es uns, den 21 Mitgliedsorganisationen der Arbeitsgemeinschaft zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Baden-Württemberg (ARGE eGKBW), gelungen ist, einen erfolgreichen Teststart in der Region Heilbronn zu vollziehen", so Dr. Rolf Hoberg, ARGE-Vorsitzender und Vorsitzender des Vorstands der AOK Baden-Württemberg am Montag (22.10.2007) auf einer Pressekonferenz im Stuttgarter Landtag. "Wir erfüllen somit alle inhaltlichen und qualitativen Vorraussetzungen, die an einen erfolgreichen Teststart in einer Testregion von Seiten der Gematik gefordert wurden".

Auch von Seiten der baden-württembergischen Ärztekammer wird der Test in Heilbronn mit großem Interesse verfolgt.

"Wir haben uns intensiv im Vorfeld eingebracht, um kritisch den Test und seine Ergebnisse aus Sicht unserer Mitglieder auswerten zu können. Für uns war klar, dass wir nur prüfbare Erfahrungswerte beziehen können, wenn wir am Test teilnehmen", so Dr. Ulrike Wahl, Präsidentin der Landesärztekammer Baden-Württemberg.

"Mit der Einbindung der am Test beteiligten Patienten sammeln wir notwendige Erkenntnisse, damit zur flächendeckenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte das so wichtige Patienten-Arzt-Apotheker Dreieck ein belastbares Netzwerk bildet", so Dr. Günther Hanke, Präsident der Landesapothekenkammer Baden-Württemberg im Rahmen der Pressekonferenz.
Seit 1. Oktober erhalten die am Test in der Region Heilbronn teilnehmenden Versicherten ihre neue elektronische Gesundheitskarte durch die beteiligten Krankenkassen. Zeitgleich wurden am Test teilnehmende Ärzte und Apotheker mit der nötigen Software und den technisch benötigten Komponenten wie Lesegeräte und Konnektoren durch die jeweiligen Systemhäuser ausgestattet und geschult.

Zwischenzeitlich wurde von Seiten der beteiligten Ärzte und Apotheker mitgeteilt, dass die ersten Versicherten die neuen Funktionen in Praxen und Apotheken genutzt haben.
Hierbei traten weder besondere zeitliche Verzögerungen im Praxis - und Apothekenbetrieb, noch nennbare Fehler beim Einlesen der Versichertendaten, der Speicherung und Auslösung der elektronischen Rezepte oder der Speicherungen der Notfalldatensätze auf.

"Diese ersten Ergebnisse bestätigten unser aller Bestreben in den letzten Wochen und Monaten, den Test erst mit einer soliden technischen Grundlage zu starten", so der Vorsitzende der ARGE eGKBW, Dr. Rolf Hoberg weiter.

Der in der Testregion Heilbronn stattfindende 10.000 Test umfasst bis zu 10.000 teilnehmende Versicherte, 14 Ärzte, 10 Apotheker und ein Klinikum. In den kommenden Monaten wird hier das Zusammenspiel zwischen elektronischer Gesundheitskarte und den Heilberufeausweisen beim Schreiben und Auslesen von elektronischen Rezepten und Notfalldatensätzen getestet.

Die hier gewonnen Erkenntnisse sind wichtiger Bestandteil der weiteren Entwicklungsphasen der elektronischen Gesundheitskarte. Deshalb hat das Ministerium für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg der Hochschule Heilbronn einen regionalen Forschungsauftrag in Form einer Evaluation erteilt. Im Fokus der Evaluation stehen unter anderem die Sicherheit der elektronischen Gesundheitskarte sowie der Zeitaufwand im Umgang mit der elektronischen Gesundheitskarte bei Leistungserbringern und Krankenkassen. Geleitet wird die zweijährige Studie von Prof. Dr. Oliver Kalthoff und Prof. Dr. Nicola Marsden.



Herr
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Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet unter: www.aok-bw.de

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