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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.11.2010
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Drohende Altersarmut: Nur gut jede zweite Frau sorgt zusätzlich vor

Die Furcht vor Armut gehört mittlerweile zu  den größten Ängsten der Bundesbürger, wenn sie an ihr Leben im Alter  denken. Kein Wunder: Haben sie an gesetzlicher Rente doch nicht mal  die Hälfte ihres letzten Nettoeinkommens zu erwarten. Dennoch sorgen  viele Deutsche nach wie vor nicht zusätzlich privat für das Alter  vor. Vor allem Frauen beschäftigen sich zu wenig mit ihrer  finanziellen Zukunft. Mehr als 40 Prozent von ihnen haben sich  überhaupt noch nicht um eine private Vorsorge für den Ruhestand  gekümmert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung  unter 1.002 Deutschen durch das IMWF Institut für Management- und  Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben.

Männer schließen die Rentlücke häufiger

Bei den Männern sieht es da schon etwas besser aus. Knapp drei  Viertel von Ihnen ergänzen nach eigenen Angaben die staatliche Rente  bereits durch eine private Vorsorge. Diese Unterschiede beim  Schließen der Rentenlücke bekommen eine zusätzliche Dramatik durch  die Tatsache, dass sich die Höhe der gesetzlichen Rente bei Männern  und Frauen immer noch stark unterscheidet. So bekommt nach den  jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung eine Frau in  Westdeutschland durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer  hingegen 970 Euro - also mehr als das Doppelte. In Ostdeutschland  fällt das Verhältnis mit 676 Euro zu 1.044 Euro dabei deutlich besser aus.

Scheidung als Armutsrisiko

"Die Tatsache, dass mittlerweile jede dritte Ehe in Deutschland  geschieden wird, verschärft das Problem drohender Altersarmut bei  Frauen zusätzlich", sagt Michael Langwald, Rentenexperte der  Hannoverschen Leben. Das geltende Unterhaltsrecht macht hierbei sehr  klar, dass Frauen künftig wesentlich stärker selbst um ihre  finanzielle Sicherheit kümmern müssen als in der Vergangenheit.



Herr Stefan Lutter
Pressereferent
Tel.: +49.511.907-4810
Fax: +49.511.907-4898
E-Mail: slutter@vhv.de

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