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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.03.2010
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Druck machen beim Versicherungsschutz

Was Druckereibetriebe zum Thema Versicherung wissen sollten

Versicherungen sind ein komplexes Thema, über das eine Druckerei gut informiert sein sollte: Betriebshaftpflicht-, Maschinen- und Elektronikversicherung sind nur einige der vielfältigen Absicherungsmöglichkeiten. Ohne beratende Unterstützung verliert ein Betrieb schnell den Überblick darüber, was wirklich notwendig ist. Hinzu kommt, dass die Wirtschaftskrise auch in der Druckbranche Spuren hinterlassen hat. Wer denkt bei einer schlechten Auftragslage schon an bedarfsgerechten Versicherungsschutz? Doch gerade daran sollten Druckereibetriebe nicht sparen. Denn sie sind zahlreichen Risiken ausgesetzt, die es für den Ernstfall abzusichern gilt: Ist eine Druckerei nicht ausreichend oder gar nicht versichert, können große Schäden sogar die Existenz bedrohen.

Risiken richtig einschätzen

Bereits eine kleine Schraube, die in das Druckwerk gerät und damit die teure Maschine beschädigt, kann weitreichende Auswirkungen haben. Im schlimmsten Fall kann der Betrieb für längere Zeit seine Aufträge nicht erfüllen. Vertragsstrafen und Gewinneinbußen bei fortlaufenden Personalkosten sind die Folge. Zusätzlich muss der Betrieb auch den Sachschaden beheben. Ohne eine Versicherung, die diese Risiken abdeckt, sind die Kosten für einen Druckereibetrieb nur schwer zu schultern.

"Den Entscheidungsträgern in den Druckereien ist durchaus bewusst, dass Versicherungsschutz sehr wichtig ist", erklärt Michael Kärcher, bei der AXA Versicherung verantwortlich für den Vertrieb im Industrie- und Firmenkundengeschäft. "Die Frage ist vielmehr, ob der Bedarf optimal gedeckt ist. Wir empfehlen als Faustregel: Alle existenzgefährdenden Schäden müssen abgedeckt sein, ohne Liquidität zu binden. Grundsätzlich sollte der Betrieb nur solche Gefahren im Eigenrisiko behalten, die er im Notfall auch selbst schultern könnte." Bei der Auswahl eines maßgeschneiderten Versicherungsschutzes sollten fachorientierte Berater unterstützen. So können die individuellen Bedürfnisse des Betriebes berücksichtigt werden. Zusätzlich sollten die Unternehmen darauf achten, dass der Versicherer branchenspezifische Kompetenzen aufweist: Nur wer das Geschäft gut kennt, kann bedarfsgerechte Angebote unterbreiten. AXA bietet spezielle Versicherungsangebote für die Druckbranche an. Der Betrieb kann verschiedene Versicherungen kombinieren und somit alle relevanten Risiken zuverlässig abdecken. Ergeben sich Änderungen im Unternehmen, kann die Druckerei ihren Versicherungsschutz flexibel anpassen. Dadurch sind Risiken immer bedarfsgerecht abgedeckt.

Die wichtigsten Versicherungen im Überblick

Es gibt einige wesentliche Versicherungen, über die jeder Unternehmer nachdenken sollte. Entscheidende Faktoren sind neben der Branche und der Betriebsart auch die individuellen Risiken des Unternehmens

Maschinen- und Elektronikversicherung

Der störungsfreie Betrieb modernster Maschinen und komplexer Elektronik spielt in einer Druckerei eine besonders wichtige Rolle. Fällt eine einzige Maschine aus, kann das die komplette Produktion auf unbestimmte Zeit lahmlegen. Die Maschinen- und Elektronikversicherung deckt die finanziellen Folgen von unvorhergesehen eintretenden Schäden an Maschinen, Anlagen oder Geräten ab und bildet damit das Kernstück des notwendigen Versicherungsschutzes. Wird der Betrieb durch einen versicherten Sachschaden unterbrochen, so kommt die Ertragsausfallversicherung für den entgangenen Gewinn und die fortlaufenden Sach- und Personalkosten auf. Der Unternehmer kann so seinen Zahlungsverpflichtungen weiter nachkommen und sich darauf konzentrieren, den Betrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen.

Betriebshaftpflichtversicherung

Auch die Haftpflichtversicherung gehört zu den besonders wichtigen Deckungen. Denn der Unternehmer haftet für Schäden, die er oder seine Mitarbeiter im Rahmen der beruflichen Tätigkeit Dritten schuldhaft zufügen. Daher zählt eine Haftpflichtversicherung zur Grundausstattung eines jeden Druckereibetriebs. Sie kommt für Sach-, Personen- und Vermögensschäden Dritter auf. Im Schadenfall bietet eine Haftpflichtversicherung außerdem passiven Rechtsschutz: Der Versicherer prüft den Schaden und ersetzt berechtigte Schadenersatzansprüche, wehrt aber auch unberechtigte Ansprüche stellvertretend für den Versicherungsnehmer ab - notfalls sogar vor Gericht. AXA empfiehlt in der Regel für kleinere und mittlere Druckereibetriebe eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von drei Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Sachversicherung

Mit einer Sachversicherung können Druckereien Schäden, zum Beispiel durch Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl inklusive Vandalismus und Raub sowie Sturm und Hagel, abdecken. Weitere Risiken, wie beispielsweise Überschwemmung oder böswillige Beschädigung, können zusätzlich in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Versichert werden können neben der technischen und kaufmännischen Betriebseinrichtung, Waren und Vorräten auch Betriebsgebäude.

Darüber hinaus ist der Abschluss einer Ertragsausfallversicherung sinnvoll, da hierdurch nach einem Sachschaden der Fortbestand der Druckerei durch Weiterzahlung von z. B. Löhnen und Gehältern sowie fortlaufenden Kosten erst ermöglicht werden kann.

Transportversicherung

Auch eine maßgeschneiderte Transportversicherung ist für den Betrieb einer Druckerei unverzichtbar. Erst wenn der Unternehmer sicher sein kann, dass er für beschädigte, zerstörte oder abhanden gekommene Waren einfach und schnell entschädigt wird, gewinnt sein Unternehmen die nötige wirtschaftliche Stabilität, Sicherheit und Flexibilität. AXA versichert unter anderem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Druckmaschinen und Druckerzeugnisse, die von Haus zu Haus gehen, gegen alle Gefahren, die sich im Laufe eines Transportes ergeben können. Für einen optimalen Versicherungsschutz wird die Warenversicherung individuell an die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers angepasst.

Vorsorge

Nicht nur der Betrieb sollte gut versichert sein - der Unternehmer sollte auch an seine persönliche Absicherung denken. Dazu gehören neben der Krankenversicherung der Unfallversicherungsschutz und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber auch für das Alter gilt es vorzusorgen. Um zusätzlich Steuern zu sparen, bietet sich für Selbstständige die Basis-Rente an. Umsichtige Unternehmer denken darüber hinaus an die betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter sowie deren privaten Unfallversicherungsschutz.



Frau Sabine Friedrich
Tel.: +49 (0) 221-148 3 13 74
Fax: +49 (0) 221-148 3 00 44
E-Mail: sabine.friedrich@axa.de

AXA Versicherung AG
Colonia-Allee 10-20
51067 Köln
www.axa.de

AXA in Deutschland

Der AXA Konzern zählt mit Beitragseinnahmen von 10,3 Mrd. Euro (2009) und rund 12.000 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppen in Deutschland. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Lösungen in den Bereichen private und betriebliche Vorsorge, Krankenversicherungen, Schaden- und Unfallversicherungen sowie Vermögensmanagement an. Alles Denken und Handeln des Unternehmens geht vom Kunden und seinen Bedürfnissen aus. Dies dokumentiert der Konzern auch in seiner Organisationsstruktur, die an den vier Kundensegmenten Privatkunden, Firmenkunden, Öffentlicher Dienst (unter der Marke DBV Deutsche Beamtenversicherung) und Ärzte/Heilwesen (unter der Marke Deutsche Ärzteversicherung) ausgerichtet ist. Die AXA Deutschland ist Teil der AXA Gruppe, einem der weltweit führenden Versicherungsunternehmen und Vermögensmanager mit Tätigkeitsschwerpunkten in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die AXA Gruppe nach IFRS einen Umsatz von 90,1 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (Underlying Earnings) von 3,9 Mrd. Euro. Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) der AXA Gruppe hatte Ende 2009 ein Volumen von 1,0 Billion Euro.





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