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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.03.2006
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E-Finance Lab Frühjahrstagung 2006: Finanzexperten diskutieren Wachstumsfelder der Bankenbranche

Namhafte Finanzexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden auf der diesjährigen Frühjahrstagung des E-Finance Lab zum Thema "Wachstumsfelder der Bankenbranche" die neuesten Erkenntnisse aus Theorie und Finanzpraxis vorstellen und Wachstumsmöglichkeiten in der Bankenbranche diskutieren. Zu den prominenten Referenten gehört unter anderem Dr. Hans Reckers, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, der in das Thema der Tagung einführen wird. Im Anschluss daran werden fünf Wachstumsfelder für Banken vorgestellt und diskutiert. Die Frühjahrstagung findet am 28. März im Casino des Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Beginn der Veranstaltung ist 14 Uhr.

Als Wachstumsfelder der Bankenbranche werden die folgenden Themen adressiert:

- IT in der Finanzbranche: Als erstes Wachstumsfeld wird Matthias K. Hartmann, Geschäftsführer der IBM Deutschland, die strategische Bedeutung der IT für Banken aufzeigen. Dabei geht es auch um die Frage, welchen Beitrag IT zum Wachstum der Branche leisten kann und wie Banken durch die IT weitere Geschäftfelder erschließen können.

- Altersvorsorge: Die Umstellung der Altersvorsorge von einem umlagenfinanzierten zu einem kapitalgedeckten System bietet den Banken große Wachstumschancen. Prof. Dr. Michael Haliassos vom Lehrstuhl für Makroökonomie und Finanzmärkte an der Universität Frankfurt wird in seinem Vortrag darstellen, dass in Deutschland Aktien derzeit eine zu geringe Rolle bei der Altersvorsorge spielen. Welche speziellen Produkte die deutschen Haushalte zur Altersvorsorge stärker einbinden sollten und welche Angebots- und Wachstumsmöglichkeiten für Finanzdienstleister sich daraus ableiten sind Kernfragen, denen er nachgeht.

- Produkte: Um Marktanteile zu gewinnen und neue Geschäfte zu generieren, müssen Banken verstärkt spezielle und innovative Produkte entwickeln. Einzelne Institute spezialisieren sich auf standardisierte Produkte, um Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Christian Polenz, Bereichsleiter Vertriebsstrategie und -steuerung bei der norisbank, wird in seinem Vortrag die Frage erörtern, von welchen Produktstrategien sich Banken das größte Wachstum versprechen und wie diese erfolgreich umgesetzt werden können.

- Regionen: Viele Banken erzielen inzwischen nicht mehr nur in ihrem Heimatmarkt hohe Umsätze und Wachstumsraten. Am Beispiel des Vermögensmanagements der schweizerischen UBS stellt Dr. Ivo Schwartzkopff, Mitglied im Executive Board Wealth Management der UBS Deutschland AG, die Expansion auf den deutschen Markt und Wachstumsmöglichkeiten in Osteuropa vor. Er wird in seinem Vortrag analysieren, welches Potential Internationalisierungsstrategien bieten und welche Chancen und Risiken mit ihnen verbunden sind.

- Vertrieb: Ausgangs- und Angelpunkt der Diskussion ist die Hypothese: Der Erfolg im Retailbanking hängt zukünftig noch stärker von der Vertriebskompetenz eines Instituts ab. Gefragt sind innovative Konzepte für die Beratung und für die Gestaltung von Vertriebskanälen. Die Teilnehmer werden über Ihre Erfahrungen mit innovativen Konzepten berichten und vor diesem Hintergrund mögliche Zukunftsszenarien diskutieren. An der Podiumsdiskussion unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hackethal, Direktor des E-Finance Lab, werden Christian Polenz, Bereichsleiter Vertriebsstrategie und -steuerung der norisbank, Klaus-Dieter Schürmann, Vorstandsmitglied der Volkswagen Financial Services AG, Christoph Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutscher Sparkassen- und Giroverband sowie DAB Bank-Vorstand Alexander von Uslar teilnehmen. Das E-Finance Lab wird von der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt gemeinsam mit Accenture, BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG getragen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist es, die Industrialisierung in der Finanzwelt zu fördern. Unter Leitung der Frankfurter Wirtschaftsprofessoren Peter Gomber, Wolfgang König, Bernd Skiera und Mark Wahrenburg sowie des Darmstädter Informatik-Professors Ralf Steinmetz identifizieren über 30 Forscher Verbesserungspotenziale bei den traditionellen Wertschöpfungsketten der Finanzbranche sowie den Finanzprozessen von Unternehmen verschiedenster Branchen. Dabei entwickeln und erproben sie auch Verfahren zur Gestaltung neuartiger Finanzprodukte. Der Begriff E-Finance verdeutlicht, dass Innovationen in der Finanzbranche über einen verstärkten Einsatz netzbasierter Informations- und Kommunikationssysteme möglich sind.



Frau
Tel.: 069 / 25626865
E-Mail: presse@efinancelab.de

E-Finance Lab Frankfurt am Main e.V.
Mertonstr. 17
60054 Frankfurt am Main
Deutschland
www.efinancelab.com

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