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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 01.04.2009
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ERGO-Krankenversicherer: Mit Innovationskraft in die Zukunft

Die ERGO-Krankenversicherer DKV Deutsche Krankenversicherung AG und Victoria Krankenversicherung AG haben das Geschäftsjahr 2008 trotz des schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds zufriedenstellend gemeistert. Auf der Jahrespressekonferenz in Köln gaben die beiden Unternehmen positive Jahresergebnisse bekannt. Mit der Integration der Europäischen Reiseversicherung baut die ERGO Versicherungsgruppe ein Kompetenzzentrum Reise auf.

Angesichts der Finanzkrise und der Auswirkungen der Gesundheitsreform verstärkt ERGO in der Krankenversicherung ihre Innovationskraft. Im Herbst vergangenen Jahres haben DKV und Victoria eine neue Produktlinie in der Vollversicherung eingeführt, die mit Gesundheitsprogrammen und eigenen medizinischen Versorgungsangeboten vernetzt ist. Das heißt, die Kunden erhalten bei einem Besuch eines Partnerarztes der ERGO-Krankenversicherer neben guter Behandlung besondere Services und finanzielle Vorteile. Zu den Erwartungen an die neue Produktlinie sagte Günter Dibbern, Vorstandsvorsitzender der beiden ERGO-Krankenversicherer: „Nachdem schon der Verkaufsstart der neuen Produkte Ende des Jahres 2008 starke Ergebnisse brachte, bin ich davon überzeugt, dass die gute Nachfrage auch im laufenden Jahr anhält.“

Des Weiteren baut die ERGO Versicherungsgruppe ein Kompetenzzentrum Reise auf. Hierzu hat sie Anfang des Jahres  die Europäische Reiseversicherung (ERV) – seit über 100 Jahren der internationale Spezialist für Versicherungen rund ums Reisen – von der Münchener Rück übernommen. Innovative Reiseprodukte werden künftig sowohl über Reisebüros als auch über den klassischen Versicherungsvertrieb verkauft. „Durch die neuen Vertriebswege gehe ich von deutlichen Absatzsteigerungen der Reisekranken- und anderen Reisepolicen aus“, sagte Dibbern.

Mit Blick auf die Gesundheitspolitik sagte Dibbern: „Die Gesundheitsreform ist ein vollkommener Fehlschlag und verzerrt den Wettbewerb zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung zulasten der privaten Krankenversicherung (PKV). Von dem ausstehenden Verfassungsgerichtsurteil erwarte ich starke Korrekturen der Gesundheitsreform und ein deutliches Signal für ein zukunftssicheres PKV-Geschäftsmodell.“

Die Auswirkungen der Gesundheitsreform und die Krise an den Finanzmärkten beeinflussten die Bilanzzahlen der ERGO Krankenversicherer. DKV und Victoria versicherten 2008 in Deutschland rund 4,4 Millionen Menschen – ein Zuwachs von 45.300 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Vollversicherten sank dabei leicht um 14.700 auf 933.000 Versicherte. Hier wirkt sich die 3-Jahres-Wechselsperre weiterhin negativ aus.

Bei den Zusatzversicherten verzeichneten die Unternehmen ein Wachstum von 60.000 Personen auf nunmehr knapp 3,5 Millionen Kunden. Die Beitragseinnahmen der beiden ERGO-Krankenversicherer stiegen um 0,9 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro.  Das Kapitalanlageergebnis ging von knapp 1,2 Mrd. Euro auf 0,6 Mrd. Euro zurück. Das Rohergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahr um knapp 75 Prozent und lag 2008 bei 132,7 Mio. Euro. Davon kommen 74 Mio. Euro als Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen direkt den Kunden zugute. Unterm Strich steht damit ein Jahresüberschuss von 20,9 Mio. Euro.

Hierzu sagte Dibbern: „Trotz des gesunkenen Ergebnisses aufgrund der Verwerfungen an den Kapitalmärkten haben wir wie in den Jahren zuvor auch 2008 hohe Rückstellungen für unsere Kunden im Alter bilden können. Es spricht für die Leistungsfähigkeit der kapitalgedeckten Finanzierung, wenn insbesondere in Zeiten wie diesen erhebliche Kapitalerträge erwirtschaftet werden können.“ Im Umlageverfahren der gesetzlichen Krankenkassen würden dagegen keinerlei Rückstellungen für das Alter aufgebaut. „Die gesetzliche Krankenversicherung schiebt jetzt schon eine Demografielast von etwa 800 Milliarden Euro vor sich her“, so Dibbern weiter. Diese Belastung werde weiter steigen und ohne Eingriffe sogar unbezahlbar werden.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die ERGO-Krankenversicherer eine deutliche Verbesserung des Versicherungsgeschäfts, was aber stark vom Umfeld abhängen wird. „Wir können uns nicht von der Krise abkoppeln“, so Dibbern. „Sollte sie weiter andauern und die Verunsicherung in der Bevölkerung zunehmen, werden wir das in unserer Geschäftsentwicklung spüren.“ Dennoch blickt Dibbern optimistisch auf das neue Geschäftsjahr. Gründe dafür seien eine erwartete Normalisierung der Kapitalerträge, eine weitere Belebung des Neugeschäfts durch die innovativen Produkte der DKV und Victoria sowie der Ausbau des Kompetenzzentrums Reise.



Herr Christian Heinrich
Tel.: 0211-4937-2316

ERGO Versicherungsgruppe AG
Victoriaplatz 2
40198 Düsseldorf
www.ergo.com

Über die ERGO Versicherungsgruppe
Mit 17,7 Mrd. Euro Beitragseinnahmen ist ERGO eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. ERGO ist weltweit in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. In Europa ist ERGO die Nummer 1 in der Kranken- und der Rechtsschutzversicherung; im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den Marktführern. Heute vertrauen 40 Millionen Kunden den Leistungen, der Kompetenz und der Finanzstärke der ERGO und ihrer Gesellschaften. In Deutschland sind es 20 Millionen Kunden, die auf die starken Marken D.A.S., DKV, ERV, Hamburg-Mannheimer, KarstadtQuelle Versicherungen und Victoria setzen. 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als selbstständige Vermittler hauptberuflich für die Gruppe. Großaktionär mit 94,7 Prozent der Anteile ist die Münchener Rückversicherung, einer der weltweit führenden Risikoträger. Weitere aktuelle Informationen zur ERGO Versicherungsgruppe finden Sie unter www.ergo.de.

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