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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.09.2008
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Ein Schmerzdämpfer

Schmerzen können einem das Leben gründlich vermiesen. Schon leichte Schmerzen verringern die Lebensqualität erheblich. Starke Schmerzen, die etwa bei Tumorerkrankungen auftreten, können den Alltag zur Hölle machen. Bei vielen Schmerzen läuft ihre Funktion schädliche Einflüsse zu erkennen und Reaktionen auf sie auszulösen, oft ins Leere.

Welches Schmerzmittel für die Behandlung geeignet ist, hängt von der Stärke der Beschwerden ab. Die Medizin unterscheidet zwischen drei Schmerzstufen. Bei mittelstarken (Stufe II) und starken Schmerzen (Stufe III) sind Wirkstoffe aus der Klasse der Opioide am besten geeignet, deren bekanntester Vertreter das Morphin ist. Dieser Wirkstoff dient auch als Bezugsgröße, um die anderen Opioide hinsichtlich ihrer Wirkstärke zu charakterisieren.

Alle Opioide haben den gleichen Wirkmechanismus. Sie verstärken das schmerzhemmende System des Körpers und dämpfen so die Qualen. Dieses System, das hauptsächlich im Gehirn und Rückenmark lokalisiert ist, wird bei Verletzungen aktiv. Dann schüttet der Körper nämlich spezielle Botenstoffe, die Endorphine - auch als körpereigene Opioide bezeichnet -, aus. Wenn diese an speziellen Bindungsstellen, den Opioid-Rezeptoren, andocken, wird der Schmerzreiz unterdrückt. Opioide Arzneimittel wirken auf genau die gleiche Weise. Indem sie an den Opioid-Rezeptor binden, können sie Schmerzen sehr effektiv hemmen.

Tramadol ist ein Opioid, das zu den Schmerzmitteln der Stufe II gehört. Dieser Arzneistoff, der sehr viel schwächer wirksam als Morphin ist, wird bei mittelstarken Schmerzen eingesetzt. Seine Nebenwirkungen sind sehr viel geringer als die von Morphin. Dennoch kann es unter der Behandlung mit Tramadol zu Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Mundtrockenheit, Übelkeit und Verstopfung kommen. Der gleichzeitige Konsum von Alkohol sollte vermieden werden, da er sowohl die Wirkung als auch die Nebenwirkungen verstärkt.

Tramadol kam 1977 auf den deutschen Markt. Das Gesamtumsatzvolumen liegt bei 67,4 Millionen Euro. Nach Packungen wurden etwas über 5 Millionen Einheiten abgegeben. Das erste Generikum gab es 1994. Mittlerweile bieten nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstituts INSIGHT Health rund 30 Generikahersteller diesen Wirkstoff preisgünstig an. Ihr Marktanteil liegt nach Umsatz bei 87,5%.  



Herr Peter Schmidt
Geschäftsführer
Tel.: 030-8161609-0
E-Mail: info@progenerika.de

Pro Generika e.V.
Unter den Linden 32-34
10117 Berlin
www.progenerika.de

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