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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.10.2007
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Ein neues Produkt hat sich durchgesetzt

50 Jahre Restkreditversicherung in Deutschland

Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass das damalige Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen seinen ersten Genehmigungsbescheid für eine Restkreditversicherung erteilt hat. Inzwischen hat sich mit mehr als 2 Millionen Vertragsabschlüssen im Jahr 2006  die Restkreditversicherung in Deutschland zu einem absoluten Mengengeschäft entwickelt.

Die „Credit Life Insurance" - so hieß die Restkreditversicherung zu ihrer Markteinführung in den Vereinigten Staaten - geht auf das Jahr 1917 zurück. Marktbedeutung gewann diese Sonderform der Lebensversicherung nach dem Zweiten Weltkrieg, denn damals nahm in den USA die Zahl der Ratenkredite kräftig zu. 1957, als in Deutschland zaghaft die ersten Restschuldversicherungen abgeschlossen wurden, betrug auf der anderen Seite des großen Teiches die Versicherungssumme für Restkreditversicherungen bereits mehr als 30 Milliarden US-Dollar.

Marktvolumen von 1,5 Mrd. Euro
Aktuell wird das  Marktvolumen für Restkreditversicherungen (ohne Hypothekenabsicherung) alleine in Deutschland aktuell auf ca. 1,5 Mrd. Euro geschätzt. Dies steht im direkten Zusammenhang mit dem Siegeszug des Ratenkredits für Verbraucher. Diese Form der Finanzierung ist populärer denn je. Rund 130 Milliarden Euro wurden im Jahr 2006 in Deutschland an wirtschaftlich unselbstständige und sonstige Privatpersonen vergeben, die damit ihren privaten Konsum finanzierten, sei es die neue Küche, den neuen Computer oder das neue Auto. Statistiken zufolge werden in Deutschland allein 70 % der Neuwagen finanziert bzw. geleast. Zusammen mit dem Kredit, in der Regel auf demselben Formular, wird inzwischen eine Restkreditversicherung angeboten und ein Großteil aller Kreditverträge wird auf diese Weise abgesichert. Typisch sind Versicherungen gegen den Todesfall. Neuere Versicherungsangebote umfassen inzwischen auch die Risiken Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit. Das Absichern von Zahlungsverspflichtungen aus Kreditverträgen für den Fall einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit des Kreditnehmers ist erst seit relativ kurzer Zeit möglich.

APRIL Financial Services gehört zu den Pionieren
Einer der Pioniere der Restkreditversicherung in Deutschland ist APRIL Financial Services AG. Vorstandsvorsitzender und Unternehmensgründer Volker Stegmann hat die ersten neuartigen Policen konzipiert und vermarktet. Die APRIL Financial Services AG ist im Zuge eines Management-Buy-Outs aus der Winterthur Versicherung hervor gegangen. Seit dem Jahr 2005 ist das Münchener Unternehmen eine Tochtergesellschaft der  französischen APRIL Group, die in Frankreich zu den Marktführern bei der Absicherung von Immobilienkrediten gehört.  APRIL Financial Services AG betreut Versicherungsunternehmen mit jährlichen Beitragseinnahmen (Neugeschäft) von über 150 Millionen Euro. Verwaltet werden rund 5 Milliarden Euro Versicherungssumme und 1 Million Bestandspolicen. Das Münchener Unternehmen ist mit weitem Abstand der größte unabhängige Dienstleister für Restkreditversicherungen und Payment Protection in Deutschland.

Nachfrage ist ungebrochen
Produkte aus dem Bereich der Restkreditversicherungen stehen unverändert in der Kritik der Verbraucherschützer. Dies beruht jedoch häufig auf fehlerhaften Informationen über das Produkt. Zudem hat die Schadenrate in den letzten Jahren aufgrund der erhöhten Zahl von Privatinsolvenzen und immer noch hohen Arbeitslosenzahlen erheblich zugenommen. Die ist ein untrügliches Indiz dafür, dass der Abschluss einer derartigen Versicherung für den Verbraucher gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig und sinnvoll sein kann. Insofern ist nicht verwunderlich, dass die Nachfrage der Kreditnehmer ungebrochen ist.

Laufende Zahlungsverpflichtungen absichern
Die fortlaufende Weiterentwicklung der klassischen Restkreditversicherung bringt als neues Produkt die Absicherung von allgemeinen Zahlungsverpflichtungen, der sog. Payment Protection Insurance. Anders als bei der herkömmlichen Restkreditversicherung, bei der ein Kredit, eine Finanzierung oder eine Leasingrate im Vordergrund stehen, handelt es sich bei der Payment Protection Insurance um die Absicherung von regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen, wie z. B. der Strom- oder Telefonrechnung. Es ist sogar möglich, den persönlichen Lebensstil ganz unabhängig von einer bestimmten Zahlungsverpflichtung (Lifestyle Protection) abzusichern. Dem Kunden wird im Falle von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit ein festgelegter Betrag ausgezahlt, der diesem zur freien Verfügung steht. Egal ob damit ein Teil der Mietkosten gedeckt wird oder nur ein monatlicher Restaurantbesuch - dies bleibt jedem selbst überlassen.

 



Marketing & Communications
Frau Karin Kuschel
Tel.: 089-43607 180
Fax: 089-43607 177
E-Mail: karin.kuschel@april-fs.de

APRIL Financial Services AG
Richard-Reitzner-Allee 1
85540 Haar bei München
Deutschland
www.april-fs.de

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