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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.09.2011
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Energiewende erfordert hohe Investitionen im Mittelstand

Neue Umfrage liefert Details zu Folgen des Atomausstiegs für den deutschen Mittelstand

Der deutsche Mittelstand misst der Energiewende eine große Bedeutung bei und sieht hohe Investitionen für technische Erneuerungen auf sich zukommen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Geschäftsführern und Bereichsleitern durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa. Im Auftrag der ALBIS Leasing AG aus Hamburg wurden Verantwortliche aus 250 Unternehmen in einer Größe von bis zu 1.000 Mitarbeitern befragt. Drei Viertel von ihnen rechnen mit steigenden Kosten für ihre Firma.

Unabhängig von der Unternehmensgröße schätzen die befragten Verantwortlichen die Bedeutung des Atomausstiegs für den deutschen Mittelstand als sehr hoch ein. So ergab die Umfrage, dass 89 Prozent die Folgen der Entscheidung als "sehr wichtig" oder "wichtig" einstufen. Dabei bewertet die große Mehrheit der Betriebe die Auswirkungen der politischen Beschlüsse als Belastung: Annähernd drei Viertel (72 Prozent) gehen davon aus, dass Produkte und Dienstleistungen durch die Energiewende teurer werden. Ebenso viele (75 Prozent) rechnen mit höheren Kosten für ihr eigenes Unternehmen. "Die Energiewende stellt deutsche Unternehmen vor große Herausforderungen", kommentiert Hans O. Mahn, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes der ALBIS Leasing AG. "Durch steigende Kosten bekommen das in zweiter Instanz auch die Verbraucher zu spüren." Viele Unternehmen sehen voraus, dass sie aufgrund der Ausgaben die aktuellen Preise in der Zukunft nicht halten können: 58 Prozent wollen Kosten an ihre Kunden weitergeben oder haben das bereits getan.

Hoher Investitionsdruck zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit

Ebenso sind viele Unternehmenslenker der Auffassung, dass die Energiewende dem Standort Deutschland insgesamt wirtschaftliche Nachteile bringt. Sechs von zehn (59 Prozent) befürchten "deutliche" oder "leichte Nachteile" für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das erhöht den Druck zu investieren - besonders in energieeffiziente Techniken - um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Mehr als drei Viertel der Befragten (78 Prozent) planen zum Beispiel Investitionen in energieeffiziente Techniken oder haben diese bereits umgesetzt. "Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere Beobachtung, dass Energieeffizienz im Mittelstand eine immer größere Rolle spielt. Und sie unterstreichen die enorme Bedeutung von Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit", sagt Mahn. "Nur durch technische Erneuerungen kann der deutsche Mittelstand international bestehen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssen sich schnell an neue Rahmenbedingungen anpassen."

Einstiegskosten als zentraler Hemmschuh für Investitionen

Ausgaben, die aufgrund der Energiewende notwendig oder durch sie beschleunigt werden, stellen einen ernst zu nehmenden Kostenpunkt für die Unternehmen dar. Von denen, die investieren wollen, plant jeweils jedes sechste Unternehmen (jeweils 17 Prozent) mit einem Ausgabenvolumen in Höhe von bis zu 1 Million Euro beziehungsweise bis zu 5 Millionen Euro. Der zentrale Hemmschuh für Investitionen sind laut 46 Prozent die hohen Anfangsinvestitionen. "Finanzierungsformen wie Leasing, die die Last einer Einstiegsinvestition über einen längeren Zeitraum strecken, werden daher für Unternehmen immer wichtiger", erläutert Mahn. Laut der Umfrage greifen schon ein Viertel (26 Prozent) der Unternehmen, die Investitionen planen, auf Leasing zurück. Gerade auf die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer Unternehmen ist diese Finanzierungsform zugeschnitten. Denn Leasing ist mehr als Geldbeschaffung. "Leasing-Anbieter nehmen Unternehmen den gesamten Investitionsprozess ab: Ein Leasing-Anbieter erbringt die komplette Serviceleistung von der Auftragserteilung bis zur Versicherung", zählt Mahn auf. "Und es bietet dem Auftraggeber die Möglichkeit, mit ausgewiesenen Produktspezialisten zusammenzuarbeiten. Bei Investitionen in hochkarätige Zukunftstechnologien sollten Unternehmen dieses Expertenwissen nutzen."

Weitere Umfrageergebnisse finden Sie unter folgendem Link http://www.albis-leasing.de/uploads/media/Forsa-Umfrage-Energiewende.pdf

Über die Umfrage

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa befragte im Auftrag der ALBIS Leasing AG Entscheidungsträger aus 250 mittelständischen Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern aufwärts. Die Befragten sind Geschäftsführer oder Entscheidungsbefugte aus Einkauf, Controlling, Beschaffung, Investition und Finanzierung. Die Daten wurden in telefonischen Interviews zwischen dem 7. und 16. September 2011 erhoben.



Frau Birte Bachmann
Tel.: +49 (0) 40-808 100-324
Fax: +49 (0) 40-808 100-99 324
E-Mail: birte.bachmann@albis-finance.de

ALBIS Leasing AG
Ifflandstraße 4
22087 Hamburg
Deutschland
www.albis-leasing.de

Über die ALBIS Leasing AG

Die ALBIS Leasing Gruppe mit Sitz in Hamburg ist seit 25 Jahren am Markt und gehört in Deutschland zu den Top-5 der unabhängigen Leasinggesellschaften. In den Bereichen Mobilienleasing, Finanzierungslösungen und Servicedienstleistungen bietet sie mittelständischen Unternehmen vielfältige Lösungen an, zum Beispiel für Fahrzeuge, Technik und Werkstatteinrichtung. Daneben berät die ALBIS Leasing Gruppe mittelständische Unternehmen in strukturierter Unternehmensfinanzierung und in Fragen rund um das Forderungs- und Portfolio-Management. Über ihre Beteiligung von 49 % an der Gallinat-Bank AG, Essen stellt die ALBIS Leasing AG die Refinanzierung der operativen Leasinggesellschaften sicher und bietet ihren Kunden zugleich klassische Bankdienstleistungen an. Die ALBIS Leasing Gruppe ist mit 80 Vertriebsmitarbeitern in acht Niederlassungen und rund 1.200 Vertriebspartnern flächendeckend in Deutschland präsent und hat rund 40.000 Kunden.

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