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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.09.2005
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Erst gemeinsam mit der PKV ist die GKV ein echtes Zukunftsmodell

Zu dem heute vorgestellten Gutachten des Instituts für Wirtschaft und Soziales (WISO) im Auftrag des AOK-Bundesverbandes erklärt Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach:

„Das bestehende System der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist auch aus unserer Sicht das Zukunftssystem für die Absicherung des Krankheitsrisikos – aber nur gemeinsam mit einer starken privaten Krankenversicherung (PKV). Erst ein ausgewogenes Verhältnis von umlagefinanzierter GKV und kapitalgedeckter PKV sichert tatsächlich ein zukunftssicheres Gesundheitssystem. Bei den Vergleichen von GKV und PKV in der Beitragsentwicklung und bei den Verwaltungskosten weist das Gutachten aber fundamentale methodische Fehler auf. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.“ So haben die gesetzlich Versicherten durch gesundheitspolitische Maßnahmen im Beobachtungszeitraum eine Vielzahl von Einschnitten hinnehmen müssen – wie Zuzahlungserhöhungen und Leistungsausschlüsse z.B. in der Kieferorthopädie, beim Sterbegeld, bei den Brillen, beim Zahnersatz. Diese Liste lässt sich fast beliebig fortsetzen. Für PKV-Versicherte gilt hingegen ein lebenslänglicher Bestandsschutz des versicherten Leistungsumfangs. Viele Einsparungen bei den Leistungserbringern zugunsten der GKV waren zudem nur möglich, in dem man auf die besseren Abrechnungsbedingungen gegenüber den Privatpatienten verwiesen hat. So ist die PKV seit vielen Jahren stetig steigenden Honorarforderungen der Ärzte ausgesetzt, weil sinkende Finanzierungsspielräume in der GKV kompensiert werden müssen.

„Bisher wartet die PKV vergeblich auf eine Unterstützung durch den Gesetzgeber bei der dringend erforderlichen Novellierung der Gebührenordnung, die völlig veraltet ist und schon seit langem an ihre Grenzen stößt. Die Politik hält ganz offensichtlich bewusst an einem Status Quo fest, die es den Leistungserbringern ermöglicht, Einschränkungen bei den gesetzlich Versicherten über die Privatpatienten zu kompensieren“, so Leienbach. Erst letzte Woche hat das WIP (Wissenschaftliches Institut der PKV) nachgewiesen, dass die Privatpatienten insgesamt 8,5 Mrd. Euro zusätzlich im Gesundheitswesen finanzieren. Ohne dieses Geld gäbe es gravierende nachteilige Konsequenzen für die Qualität des Versorgungsstandards und für die Innovationskraft des Gesundheitswesens. Auch der Vergleich der Verwaltungskosten im WISO-Gutachten hinkt. Tatsächlich betragen die echten Verwaltungskosten in der PKV weniger als 3 Prozent der Beitragseinnahmen. Für einen aussagekräftigen Vergleich müssten dagegen bei der GKV nicht nur die Verwaltungskosten der gesetzlichen Kassen, sondern auch die Verwaltungskosten der Kassenärztlichen Vereinigungen und beispielsweise der Apothekenabrechnungsstelle einbezogen werden.



Frau Ulrike Pott
Tel.: (030) 204589-23 / (0221) 37662-16
Fax: (030) 204589-31 / (0221) 37662-46
E-Mail: ulrike.pott@pkv.de

Verband der privaten Krankenversicherung
Friedrichstrasse 191
10117 Berlin
Deutschland
http://www.pkv.de

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